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Degentrainer Didier Ollagnon kehrt an die Tauber zurück
Die Olympischen Spiele 2004 in Athen erlebte er noch als „Tauberbischofsheimer“ und damit auch die deutsche Mannschafts-Bronzemedaille im Herrendegen von Daniel Strigel, Jörg Fiedler und Sven Schmid vom FC TBB.
Danach folgte Didier Ollagnon einem Ruf aus der Schweiz, kümmerte sich dort zunächst um die Junioren, bevor er im letzten Jahr die Funktion eines Bundestrainers bei den Eidgenossen übernahm. Voraussichtlich zum 1. September kehrt der 1962 in Lyon geborene Fechtmeister an den Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim zurück, „um mit einem weiteren guten Mann im Herrendegen-Trainerteam die großen Aufgaben der Zukunft, vor allem mit Blick auf die Olympischen Spiele in Peking im nächsten Jahr, intensivieren zu können,“ betont dazu OSP-Leiter Daniel Strigel.
Bevor Ollagnon 1997 an die Tauber kam, war er als Trainer in Böblingen tätig. Von dort folgte ihm auch Sven Schmid nach, der seinen Durchbruch in die deutsche Herrendegen-Spitze in der Saison 2004 und damit auch die Nominierung für die Olympischen Spiele in Athen schaffte. Das neue Engagement von Didier Ollagnon für den Fecht-Club Tauberbischofsheim wird vom geschäftsführenden Vorstandsmitglied Karl-Friedrich Schönleber als „ein weiterer Schritt in unserer zukunftsbezogenen sportlichen Ausrichtung“ bezeichnet. Der Kontakt zwischen beiden sei nie abgebrochen, immer wieder habe es Gespräche gegeben.
Der Spitzenkreis der Tauberbischofsheimer Degenfechter mit Jörg Fiedler, Sven Schmid, Martin Schmitt und Norman Ackermann spielt auch aus der deutschen Perspektive eine ganz wichtige Rolle, könnte auch in China die komplette schwarz-rot-goldene Mannschaft stellen. Gerade deshalb kommt der intensiven Vorbereitungsarbeit der Trainerriege eine besondere Rolle zu. Ollagnons Vertrag sei aber nicht auf diesen Zeitpunkt fixiert, erklärt Schönleber weiter, es gehe um eine längerfristige Zusammenarbeit. Nicht alleine der Fecht-Club Tauberbischofsheim, sondern voraussichtlich auch der Deutsche Fechter-Bund werde Ollagnon in seine Überlegungen für die Zeit nach Peking 2008 einbeziehen.
Dem Fechtlehrer aus Frankreich wird sich in den Sporthallen an der Tauber nach der Rückkehr das gewohnte Bild mit fast den gleichen Athleten bieten. Lediglich Daniel Strigel hat die aktive Bühne verlassen, er leitet inzwischen den Olympiastützpunkt. Von dort ist zu hören, dass Didier Ollagnon nach wie vor bei den Sportlern höchsten Respekt genießt, irgendwelche Startschwierigkeiten dürfte es demnach überhaupt nicht geben. Zumal alle Beteiligten wissen, wie schwer es ist, die Fahrkarte zu den Olympischen Spielen in Peking zu lösen. Deshalb ist allen klar: Nur wenn sie gemeinsam und mit aller Kraft an einem Strang ziehen, können sich die gewünschten Erfolge einstellen.

Bild oben:
Herrendegen-Trainer Didier Ollagnon kehrt voraussichtlich mit dem 1. September an den Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim zurück: Er kennt diese Wirkungsstätte in- und auswendig, hat mit seinen Trainerkollegen und den Athleten bei vielen großen internationalen Wettkämpen hervorragende Erfolge gefeiert. Nun stehen vor allem die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele 2008 in Peking auf dem Programm.
Foto: Wilfried Jankowski
Bild unten:
Konzentriert bei der Sache: Didier Ollagnon soll Anfang September wieder an den Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim zurückkehren.
Foto: Wilfried Jankowski


