You are here: Home > 
DeutschEnglishFrancais
8/1/2010 : 1:51 am : +0200

Weitere Meldungen

Aktuelles:

16.07.10 13:28

Nordbadischer Fechterbund ehrt seine Spitzensportler

So wenig Distanz wie möglich, vielmehr ein enges Zusammenrücken wünschte sich der Präsident des...


12.07.10 08:27

Fecht-EM-Tour 2010 zu Gast bei Europameister Sven Schmid in Wertheim-Bettingen

Mit Maske und Degen präsentierte sich der amtierende Europameister im Herrendegenfechten, Sven...


Unsere Premiumpartner

Vierteljahrhundert im Fechtzentrum zu Gast

Sie wissen das An- gebot und die Ge- benheiten zu schätzen, und das nun schon seit 25 Jahren: So lange schon kommen Spitzenfechter aus Kuwait regelmäßig in den Olympia- stützpunkt Tau- berbischofsheim, um hier intensive Trainingslager durchzuführen. Diesmal waren es die Junioren-Nationalmannschaften in allen drei Waffen, die sich mit ihren Trainern auf die kommenden Wettkämpfe vorbereiteten und dabei auch die Möglichkeit nutzten, gegen Tauberbischofsheimer Mannschaften anzutreten. In diesem Vierteljahrhundert haben sich enge Kontakte angebahnt, die auch für die Zukunft gepflegt werden sollen. Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm führte die Gäste unter anderem nach Würzburg und in das Kloster Bronnbach. Als Chef der Delegation bedankte sich der Vizepräsident des kuwaitischen Fechterbundes, Shaker M. Al-Sanasiri (Bildmitte), bei OSP-Leiter Matthias Behr (rechts daneben) und Peter Märtsch (links) für die hervorragende Organisation und die umfassende Betreuung. -jan.

Engagement für Integrationsförderung

Als eingespieltes Team präsentieren sich seit Jahren der Namensgeber des „Rudorfer-Dach-Cups" und der Service-Club Kiwanis bei diesem Nachwuchsturnier im Olympiastütz- punkt Tauberbi- schofsheim, das über die deutschen Grenzen hinaus bei den jungen Fechterinnen und Fechtern, deren Trainern sowie vielen Eltern Beachtung und Anerken- nung findet. Für den Fecht-Club Tauberbischofsheim hat dieses Enga- gement noch eine weitere gute Seite: Die Betreuung aller Gäste bei diesen Wettkämpfen ermöglichte es jetzt dem Kiwanis-Präsidenten Achim Hoos (Zweiter von links), eine Spende von 1 000 Euro im Beisein von Martin Rudorfer (links) und OSP-Jugendkoordinator Peter Behne (rechts) an den Finanzvorstand des Vereins, Michael Grethe, zu übergeben. Diese Summe soll für die Integrationsförderung eingesetzt werden. -jan.

Eilmeldung - Herrendegen-Mannschaft gewinnt bei Europameisterschaft die Bronzemedaille

In einem spannenden Gefecht um Platz 3 hat die Deutsche Herrendegen-Nationalmannschaft mit den Tauberbischofsheimer Fechtern Jörg Fiedler und Martin Schmitt sowie Christoph Kneip (Bayer Leverkusen)  die Bronzemedaille gewonnen. Jörg Fiedler war es vorbehalten, gegen die Schweiz im Sudden Death den entscheidenden Treffer zum 35:34 Endstand zu setzen. Zuvor hatte das Team von Bundestrainer Didier Ollagnon mit deutlichen Siegen gegen Estland (41:35)  und Polen  (45:35) den Grundstein für den Einzug in die Finalrunde gelegt. Erst die Ukraine stoppte mit 39:45 den Siegeszug von Fiedler und Co. -Foto: DFB-Press, Text: FC TBB

Damit kehren sieben Athleten des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim mit einer Medaille von den Europameisterschaften zurück.

Toller Start in die Mannschaftswettbewerbe – vier Tauberbischofsheimer Fechter auf den Podestplätzen

Das Damenflorett-Quartett um Katja Wächter, Karolin Golubytskyi, Sandra Bingenheimer (alle Tauberbischofsheim) und Martina Zacke  legte am ersten Tag der Team-Wettbewerbe  einen furiosen Start hin. Im Auftaktgefecht hatte Ungarn mit 31:32 das Nachsehen. Es folgte  ein klarer 37:25 Sieg  gegen Olympiasieger und Vizeweltmeister Russland. Damit sorgte das  Team  für die erste, große Überraschung in den Mannschaftsentscheidungen. Im Finale  standen die Schützlinge von Lajos Somodi Italien gegenüber. Und auch  denen ergaben  sie sich keineswegs kampflos. Bis zur Mitte des Gefechts hielten die Deutschen mit, ehe Italien mit ihrer Grande Dame“ Valentina Vezzali mit 45:26  davon zog. Nach Bronze bei der WM in Antalya nun also  mit Silber bei der Europameisterschaft die zweite Mannschafts-Medaille in Folge.

Im Herrensäbel trumpften Nicolas Limbach, Max Hartung, Benedikt Beisheim (alle Dormagen) und Björn Hübner (Tauberbischofsheim)  bereits im Viertelfinale ganz  groß auf. Das Team von Coach Vilmos Szabo eliminierte Olympiasiger Frankreich  deutlich mit 45:36. Auch Titelverteidiger Italien  brachten Hübner und Co. an den Rand einer Niederlage. Im kleinen Finale trafen die deutschen Herrensäbler auf  den Mitfavoriten Russland und errangen nach einer überzeugenden Leistung verdient die Bronzemedaille. -DFB press/FC TBB

Silbermedaille für das Tauberbischofsheimer Damenflorett-Trio, Björn Hübner erkämpft Bronzemedaille mit der Herrensäbel Nationalmannschaft

Die Tauberbi- schofsheimer Fechterinnen Katja Wächter, Karolin Golubytskyi und Sandra Bingen- heimer haben bei den Europameister- schaften die Silbermedaille im Damenflorett Mannschafts- wettbewerb er- rungen. Erst das italienische Team konnte im Finale mit 45:26 die Siegesserie der deutschen Mann- schaft stoppen.

Großer Jubel auch bei den Säbelfechtern. Der Tauberbischofsheimer Björn Hübner brachte als Schlussfechter den Sieg gegen Russland (45:38) sicher nach Hause und freute sich mit seinen Dormagener Mannschaftskameraden Nicola Limbach und Benedikt Beisheim über den Gewinn der Bronzemedaille.

Ausführliche Berichte folgen.

Sibylle Klemm überrascht in Leipzig – die Tauberbischofsheimer Fechterin sorgt mit der Bronzemedaille im Damensäbel für eine faustdicke Überraschung

Die 26-jährige Studentin der Uni Würzburg zeigte in der sächsischen Metropole keinen Respekt vor großen Namen. Nach nur einer Vorrunden Niederlage sicher für das K.O. qua- lifiziert, setzte sie sich  im Achtelfi- nale gegen die Un- garin  Reka Peto mit 15:12 durch. Zuvor musste  sich die Spanierin  Sandra Marcos der Tauberbischofs- heimerin  geschla- gen geben.  Im Viertelfinale  war- tete dann  mit Vizeweltmeisterin  Olga Kharlan eine weitere  Top-Athletin  auf Sibylle Klemm. Doch die zeigte sich  ein weiteres Mal unbeeindruckt und setzte sich gegen die  Ukrainerin  in einem Weltklasse-Gefecht  klar mit 15:11 durch. Es be- durfte der Olympia-Vierten, Sophie Velikaia (RUS), um Sibylle Klemm zu stoppen. Lange  war dieses Gefecht  offen,  ehe sich  Velikaia  mit 15:10  durchsetzen konnte. „Wahnsinn, ein super Erfolg für  Sibylle, aber auch für die gesamte Waffe Damensäbel. Es ist einfach klasse, wie  Sibylle in die Bresche  gesprungen ist und Edelmetall geholt hat“, freute sich anschließend  Bundestrainer Eero Lehmann. „ Ich bin einfach nur glücklich, es auf das Podest geschafft zu haben“, zeigte  sich die Tauberbischofsheimerin  in der abendlichen Pressekonferenz überglücklich. – DFB-press

DR. SABINE BAU VERABSCHIEDET - MEHR ZEIT GEWINNEN

Eine stolze Bilanz mit einmaliger Vita wird von der frü- heren  Weltklasse-Athletin, eine der besten Florettfech- terinnen der Welt, Dr. Sabine Bau, verkörpert: 32 Jahre Vereinszu- gehörigkeit beim Fecht-Club Tauber- bischofsheim, 17 Jahre Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, sieben Jahre Vorstandstätigkeit und drei Jahre medizinische Leitung der VitalCentrum GmbH unterstreichen ein herausragendes Engagement und gelebte Verantwortung.

Jetzt hat sich Sabine Bau bei der Gesellschafterversammlung mit der Vorlage des Jahresabschlusses 2009 aus ihren Ämtern verabschiedet, um mehr Zeit für ihre Tochter, sich selbst und die neuen beruflichen Herausforderungen zu haben. Nach dem Motto „ganz oder gar nicht“ muss der Fecht-Club-Vorstand zukünftig auf die kompetente sportfachliche Begleitung von Sabine Bau im Ressort Sport verzichten. Die Geschäftsführung der VitalCentrum Tauberbischofsheim GmbH wird ehrenamtlich das Vorstandsmitglied Finanzen und Betriebswirtschaft, Michael Grethe, als Alleingeschäftsführer übernehmen.

Im Namen des Fecht-Club-Vorstandes sprach dessen geschäftsführendes Mitglied Karl-Friedrich Schönleber für den Präsidenten, die Vorstandskollegen und die Mitglieder Dank und Anerkennung für das vielseitige Engagement, die gelebte Partnerschaft, die harmonische Zusammenarbeit, aber auch für die charmante Begleitung bei den großen Herausforderungen in den letzten Jahren und die von Erfolg geprägte medizinische Leitung der VitalCentrum GmbH aus.

Die erfolgreiche Fechterin und Fachärztin für Orthopädie geht ihrem Heimatverein nicht verloren, denn sie bleibe ihm, wie sie in ihren Dankesworten betonte, nicht nur als Mitglied, sondern auch emotional verbunden und werde auch ihre weiteren Funktionen als Turnierärztin und Dopingbeauftragte des Deutschen Fechter-Bundes wahrnehmen.

Die langjährige „grande Dame“ des weltweiten Damenfloretts, die gerade 41 Jahre alt geworden ist, hat in ihrer aktiven sportlichen Laufbahn von 1986 bis 1999 allein bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften jeweils fünf Gold-, Silber- und Bronzemedaillen errungen, sie ist Trägerin des Silbernen Lorbeerblattes, der höchsten Auszeichnung für deutsche Sportler, und wurde mehrfach für ihr sportliches und soziales Engagement in vielen Bereichen ausgezeichnet. -jan

Unser Bild zeigt (von rechts) das Vorstandsmitglied Finanzen des Fecht-Clubs, zudem neuer ehrenamtlicher Geschäftsführer der Gesellschaft, Michael Grethe, das geschäftsführende Vorstandsmitglied Karl-Friedrich Schönleber und den leitenden Therapeuten am VitalCentrum, Thomas Moldenhauer.

Fecht-Club verabschiedet seine EM-Teilnehmer

Der Präsident des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim, Professor Dr. h.c. Matthias Kleinert, hat mit Freunden, Förderern und Sponsoren die zehn Athletinnen und Athleten im Olympiastützpunkt verabschiedet, die ab Samstag bei den Europameisterschaften in Leipzig im deutschen Team um die Medaillen kämpfen. Er wünschte ihnen, ihren Trainern und Betreuern viel Erfolg bei diesen Titelkämpfen im eigenen Lande.

Es könne als stolze Vereinsbilanz gewertet werden, dass der Fecht-Club Tauberbischofsheim für die am Samstag in Leipzig beginnenden Europameisterschaften zehn der insgesamt 25 Athletinnen und Athleten des Deutschen Fechter-Bundes (DFB) stelle, betonte FC-Präsident Professor Dr. h.c. Matthias Kleinert gestern bei der Verabschiedung im Olympiastützpunkt. Freunde, Förderer und Sponsoren waren gekommen, um den Teammitgliedern viel Glück und guten Erfolg zu wünschen. Alle hätten sich optimal vorbereitet, fügte der Präsident hinzu, nun müsse der Ablauf der Kämpfe abgewartet werden.

Leipzig sei eine der wunderbarsten Städte Deutschlands und zeichne sich auch durch Freundlichkeit und Gemeinschaftsgefühl aus. Das brauche die deutsche Fechterdelegation in gleichem Maße, um bei der Vergabe der Medaillen ein gewichtiges Wörtchen mitreden zu können. Seine guten Wünsche galten den Sportlerinnen und Sportlern, den Trainern, Betreuern und Begleitern. Schließlich habe sich Tauberbischofsheim den sportlichen Weltruhm durch die Fechterinnen und Fechter erarbeitet. Dabei erinnerte er vor allem an die Olympischen Spiele 1988 in Seoul, die er selbst miterlebt habe und bei denen Anja Fichtel, Sabine Bau und Zita Funkenhauser durch ihren dreifachen Erfolg mit dem Florett großartige Sportgeschichte geschrieben hätten.

Schon damals sei das positive Zusammenwirken von Sport und Wirtschaft deutlich geworden, es bleibe weiterhin unerlässlich, um hervorragende Leistungen auf Weltniveau erbringen zu können. Schon am Samstag am Eröffnungstag sind aus Tauberbischofsheimer Sicht im Damenflorett die Vize-Europameisterin Katja Wächter, Carolin Golubytskyi und Sandra Bingenheimer bei den Einzelwettkämpfen gefordert, im Herrensäbel treten der Bronzemedaillengewinner des Vorjahres, Björn Hübner, und Johannes Klebes (beide FC TBB/FC Werbach) an. 

Am Sonntag geht es im Herrenflorett für den Olympiasieger Benjamin Kleibrink um die Medaillenränge, am Montag stehen im Damensäbel Sibylle Klemm und im Herrendegen der Titelverteidiger Sven Schmid, der Weltranglisten-Erste Jörg Fiedler und Martin Schmitt auf der Planche. Ab Dienstag werden dann die Medaillengewinner in den Mannschafts-Disziplinen ermittelt. 

Neue sportliche Leitung in Tauberbischofsheim

Das Bild zeigt die Mitglieder des Leitungsstabs gemeinsam mit Fechterinnen und Fechtern der Nationalmannschaften in den Disziplinen Damenflorett und Herrendegen (von links): Matthias Behr (FC TBB), Wolfgang Vockel (BM Stadt TBB), Didier Ollagnon (BT Herrendegen), Martin Schmitt (Herrendegen), Oliver Gerescher (MKJS Ba-Wü), Jörg Fiedler (Herrendegen), Carolin Golubytskyi (Damenflorett), Hubert Sax (Stadt TBB), Gordon Rapp (Präsident DFB), Björn Ahsbahs (LSV Ba-Wü), Heribert Reuter (BMI), Matthias Kleinert (Präsident FC TBB), Helmut Nickels (DOSB), Sandra Bingenheimer (Damenflorett), Peter Ulbrich (Trainer Damenflorett), Dieter Adolfs (BMI), Martina Zacke (Damenflorett), Sven Ressel (DFB), Katja Wächter (Damenflorett), Ingo Weißenborn (Trainer Damenflorett), Lajos Somodi (BT Damenflorett), Karl-Friedrich Schönleber (FC TBB/SMT)

Im Zusammenhang mit einer kurzfristig einberufenen Leitungsstabssitzung des Olympiastützpunkts Tauberbischofsheim konnten die Präsidenten Gordon Rapp (Deutscher Fechter-Bund) und Prof. Dr. Matthias Kleinert (Fecht-Club Tauberbischofsheim) eine personelle Lösung für die sportliche Leitung des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim sowie die interimsmäßige Besetzung der Verwaltungsführung des Olympiastützpunkts präsentieren, die für Kontinuität und Aufbruch zu neuen großen sportlichen Zielen steht. Nach dem Wechsel des bisherigen Olympiastützpunktleiters Daniel Strigel in gleicher Funktion zum OSP Rhein-Neckar/Heidelberg wird künftig Matthias Behr die Verantwortung als Leiter der Führungskonferenz am Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim als zentrale Serviceeinrichtung übernehmen. Gleichzeitig soll durch die Schaffung der Stelle des Sportdirektors beim Fecht-Club Tauberbischofsheim die sportliche Leitung und Verantwortung für die Athleten des Fecht-Clubs konzentriert werden. Diese Personalentscheidung wurde von den Vertretern der Zuwendungsgeber und Sportorganisationen mit großer Zustimmung getroffen. „Matthias Behr, früher selbst ein Weltklassefechter und ein international anerkannter Kampfrichter, besitzt die sportfachliche Kompetenz, neue Impulse zu setzen,“ so die einhellige Meinung. Übereinstimmend erklären beide Präsidenten Gordon Rapp und Matthias Kleinert: „Wir freuen uns über diesen nahtlosen Übergang und die damit verbundene Ausrichtung und Konzentration auf die sportlichen Höhepunkte.“

Mit Adleraugen und mentaler Stärke zum Erfolg

Die Weichen für ein neues, weltweit einzigartiges Trainingskonzept sind im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim gestellt: Es beinhaltet spezielles Sehtraining und medizinisches Stressmanagement. Eingesetzt wird es zunächst bei den deutschen Spitzenfechterinnen im Florett. An der Vorstellung der Programme nahmen (von links) Professor Dr. Georg Michelson, DFB-Fachbereichstrainer Jochen Behr, Matthias Behr als Mitglied der OSP-Führungskonferenz, Young-Sun Cho (hinten Fünfter von links), Diplom-Psychologin Silvia Amend ((Vierte von links), Dr. Martin Laser (von rechts), Bundestrainer Lajos Somodi und Matthias Bär teil.

Sekundenbruchteile und Weitenvorsprünge unterhalb der Millimetergrenze entscheiden  im Spitzensport schon lange über Sieg oder Niederlage, sie sind die wichtigsten Grundlagen für die Athleten, sich am Ende des Wettkampfes feiern lassen zu können oder enttäuscht in die Katakomben zu ziehen. Neben Konditions- und Krafttraining sowie den sportartspezifischen Übungen haben Experten inzwischen auch die positiven Auswirkungen der optimalen Sehfunktion und eines strukturierten mentalen Trainings, im allgemeinen Sprachgebrauch als Stressmanagement bezeichnet, erkannt und Methoden entwickelt, von denen die Sportlerinnen und Sportler bei erfolgreicher Anwendung profitieren können. In der Fachsprache „talkingeyes®_sports (Perceptual Learning)“ und “relax do – Medizinisches Stressmanagement” genannt, werden beide Methoden jetzt im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim in einem ersten Schritt bei einem Programm für die Damenflorett-Nationalmannschaft eingesetzt.
Zur Vorstellung und Erläuterung waren Professor Dr. Georg Michelson (Interdisziplinäres Zentrum für augenheilkundliche Präventivmedizin und Imaging der Universität Erlangen-Nürnberg), Dr. Martin Laser (Praxis für Kardiologie, Stressmanagement und Prävention in Nürnberg), Matthias Bär (Unternehmensberater, Taekwondo-Trainer) und Young-Sun Cho (Physiotherapeut und Taekwondo-Meister) in das Fechtzentrum an der Tauber gekommen. Für den Deutschen Fechter-Bund nahm Florett-Fachbereichstrainer Jochen Behr an dieser Veranstaltung teil, die Gastgeber vertraten Diplom-Psychologin Silvia Amend und Matthias Behr.
Zunächst ging Professor Dr. Georg Michelson auf die gehirnmäßige Umsetzung des Sehens ein. „Es kommt auf das schnelle und konsequente Erkennen an, diese Fähigkeit kann man trainieren.“ Er fügte hinzu, dass die Sehfähigkeit allerdings auch von der gegebenen Entspannung abhänge. Er und Dr. Martin Laser erklärten zu diesem „neuen, weltweit einzigartigen Trainingskonzept auf neuronaler und mentaler Ebene“, dass eine optimale Sehfunktion, technische Perfektion und mentale Stärke die entscheidenden Voraussetzungen für den Erfolg im Leistungssport seien. Gerade in Kampfsportarten wie dem Fechten komme es auf eine optimale Signalverarbeitung über das Auge, gefolgt von einer technisch perfekten Reaktion, basierend auf einer ausgewogenen Verfassung an.
„Gerade aber die Sehfunktion sowie die mentale Verfassung, die wiederum die Sehfunktion beeinflusst, werden bislang im Leistungssport kaum trainiert,“ betonten die Experten. Die talkingeyes GmbH in Kooperation mit Universität Erlangen-Nürnberg und „relax do“ unter der Leitung von Dr. Martin Laser hätten es sich mit Matthias Bär und Young-Sun Cho zur Aufgabe gemacht, die neuen Möglichkeiten zur Leistungssteigerung im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim zu etablieren. Dazu werden einmal zum Anfang spezielle Messungen durchgeführt, dann wird das Kontrastsehen trainiert und diese Aktivitäten sowie der Fortschritt sind einer ständigen Überprüfung unterworfen. Die zweite Komponente mit „relax do“ beinhaltet ein strukturiertes mentales Training, bei dem die Weltneuheit „Qiu“, eine in der Hand gehaltene Kugel, eingesetzt wird, die es möglich macht, den Stressstatus online mit einem Pulssensor zu messen. 
Zu diesem in Deutschland noch neuen, in Amerika, Kanada oder Australien schon länger bekannten Seh- oder Visualtraining hat die südafrikanische Hockeyspielerin Sherylle Calder geführt: „Ihr fiel,“ darüber berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) Anfang Juni, „eines Tages auf, dass sie den Ball immer ein bisschen früher sah als andere. Auch wenn es nur Sekundenbruchteile waren, es verschaffte ihr Vorteile auf dem Hockeyfeld.“ Sie habe selbst nicht gewusst, warum sie schneller gewesen sei, „aber sie begann, sich für den Zusammenhang zwischen visueller und sportlicher Leistung zu interessieren – es sollte ihr Lebensthema werden.“ Schließlich beschäftigte sie sich auch in ihrer Doktorarbeit mit der Möglichkeit, durch das gezielte Trainieren der Augenmuskulatur die Reaktionsfähigkeit zu erhöhen. Den heutigen Stand dieser Forschungen können jetzt die deutschen Damenflorett-Spitzenfechterinnen in Anspruch nehmen.
Professor Dr. Georg Michelson und Dr. Martin Laser, der selbst aktiver Herrenflorett-Kaderfechter in Tauberbischofsheim war, sind mit ihrem Team zu dem Ergebnis gekommen, dass durch gezieltes visuelles Training das Erkennen von kritischen Situationen schneller und besser funktioniert. „Bei vielen Sportarten, darunter auch Fechten, ist eine überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit der Sehbahn notwendig, um schnell und perfekt reagieren zu können,“ stellen sie heraus. „Speziell die Sportart Fechten benötigt sehr gutes Sehen im Sehzentrum und im peripheren Gesichtsfeld. Das schnelle und perfekte Erkennen von feinsten Bewegungen des Gegners ermöglicht bereits, den Ansatz eines Angriffs im Fechtduell zu erkennen und Ausweichbewegungen zu starten.“ Der Fachmann formuliert die Vorgehensweise so: „Talkingeyes® koppelt die Ergebnisse der retinalen Gefäßuntersuchung mit den Ergebnissen des peripheren Bewegungssehens und der zentralen Kontrastsehfähigkeit. Mit dieser Kombination aus Funktion und Morphologie kann man einerseits überdurchschnittliche Leistungsfähigkeiten der Sehbahn oder – nun frühzeitiger als bisher – erste Veränderungen der Mikrozirkulation und der neuronalen Sehfunktion erkennen und behandeln und bei den Sportlern trainieren.“ 
Das damit bei diesem neuen Programm einhergehende Stressmanagement basiert auf einem strukturierten mentalen Training im Leistungssport. „Grundlage ist eine Ausgangsbestimmung des Stresspegels, gemessen an dem Verhältnis von Sympathikusanteil (Stress) und Parasympathikus (Entspannung) des autonomen Nervensystems. Nur in einem ausgewogenen Verhältnis ist eine optimale motorische und mentale Leistungsfähigkeit möglich,“ erklärt Dr. Martin Laser. Der schon erwähnte „Qiu“ biete neben der Erfassung des aktuellen Zustands auch gleich die Möglichkeit zur Übung mittels Biofeedback. „Dadurch lässt sich ein erhöhter Stresspegel durch Aktivierung des Parasympathikus mit Hilfe von Atem- und Mentaltechniken sichtbar reduzieren. Die Kugel schlägt von einer roten Farbe (Stress) in eine grüne Farbe (ausgeglichener Zustand) um. Mit diesem Programm können den Sportlerinnen und Sportlern die spezifischen Mental- und Atemtechniken vermittelt werden, die im Bereich der asiatischen Kampfsportarten lange Tradition haben und bis heute im Taekwondo-Sport gepflegt werden.“
Professor Dr. Georg Michelson und Dr. Martin Laser kommen zu dem Schluss, „dass gerade im Hinblick auf die Olympiade 2012 eine Verbesserung der Sehfähigkeit mit talkingeyes-sports und der mentalen Leistungsstärke mit relax do sehr wünschenswert wären. Beides könnte einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für die deutschen Fechterinnen und Fechter bei technisch kaum noch zu verbesserndem Niveau bringen.“ Eine Anlage zum Sehtraining sowie die Ausstattung für den Damenflorett-Kader um Bundestrainer Lajos Somodi zum Biofeedback-Training sind im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim vorhanden, die gewünschten Erfolge kann die Zukunft bringen.

Selbstbewusst zur Heim-EM – „Marke TBB“ stark vertreten

Zehn Tauberbischofsheimer Fechter gehen bei der Heim-Europameisterschaft vom 17. bis 22. Juli in Leipzig an den Start: Angeführt von Olympiasieger Benjamin Kleibrink (oben von links nach rechts) gehören Sibylle Klemm, Sandra Bingenheimer, Katja Wächter, Carolin Golubytskyi und (unten von links nach rechts) Björn Hübner, Johannes Klebes (beide FC TBB/FC Werbach), Jörg Fiedler, Sven Schmid und Martin Schmitt zum deutschen Aufgebot.

Der Deutsche Fechter-Bund (DFB) hat für die vom 17. bis 22. Juli in Leipzig stattfindenden Europameisterschaften insgesamt 25 Fechterinnen und Fechter nominiert. Eine starke Präsenz in diesem Aufgebot kommt den Athletinnen und Athleten des FC Tauberbischofsheim zu: Sie stellen zehn Teilnehmer und sind außer im Damendegen in allen anderen Waffen vertreten.Angeführt wird die deutsche Mannschaft erneut von den Olympiasiegern des Jahres 2008, Britta Heidemann (Leverkusen) und Benjamin Kleibrink (Tauberbischofsheim) sowie Weltmeister Nicolas Limbach (Dormagen). „Die hervorragenden Saisonergebnisse unserer Athleten sind ein Garant dafür, dass sie bei der Heim-EM noch einiges drauflegen werden.  Wir nehmen aus dieser Leistungsstärke heraus für  uns in Anspruch,  den einen oder anderen Titel im Lande zu behalten,“ erklärte DFB-Präsident Gordon Rapp optimistisch. Der Deutsche Fechter-Bund rechnet sich bei der Heim-EM also einige Chancen aus. Neben den Olympiasiegern Heidemann und Kleibrink hofft der DFB im Herrenflorett auf den dreifachen Weltmeister Peter Joppich, zudem auf Vorjahres-Säbel-Weltmeister Nicolas Limbach. Gleich drei deutsche Top-Athleten führen die aktuelle Weltrangliste an: Britta Heidemann und Nicolas Limbach dominieren im Damendegen und Herrensäbel ,  Degenfechter Jörg Fiedler (Tauberbischofsheim) arbeitete sich mit hervorragenden Leistungen in der laufenden Saison auf die Spitzen-Position. Neben Jörg Fiedler geht in der sächsischen Metropole im Herrendegen auch sein Vereinskamerad und Titelverteidiger  Sven Schmid  an den Start. Er wird natürlich alles daran setzen, um seinen Vorjahreserfolg zu wiederholen.Im Damendegen wird neben Britta Heidemann auch die Bonnerin Imke Duplitzer nach einer Einzelmedaille greifen wollen, es dürfte zudem aber auch mit Monika Sozanska und Ricarda Multerer zu rechnen sein. Nicolas Limbach, Weltmeister  und Weltranglisten-Führender, wird in Leipzig alles daran setzen, seinem Ruf gerecht zu werden. Sein Team-Kollegen Björn Hübner (Tauberbischofsheim) will nach Bronze im Vorjahr sicher erneut nach einer Medaille greifen wollen. Und auch im Damenflorett wird mit Katja Wächter, die vor Jahresfrist in  Plowdiw Silber errang, zu rechnen sein. Außer ihr hat nach Ansicht von Bundestrainer Lajos Somodi auch Carolin Golubytskyi (beide Tauberbischofsheim) in jedem Fall „das Zeug“, in die Medaillenvergabe mit einzugreifen.In den genannten Disziplinen rechnen sich die Deutschen zudem Chancen bei den Mannschaftsentscheidungen aus. Verzichten muss der Deutsche Fechter-Bund auf die Koblenzer Säbel-Spezialistin Alexandra Bujdoso. Sie musste ihren Start in Leipzig aus Verletzungsgründen absagen.  Für sie rückte Anja Musch (Künzelsau) in das Team. Die 16-Jährige legte in diesem Wettkampfjahr eine außergewöhnliche Saison hin, qualifizierte sich unter anderem für die „Youth Olympic Games“ in Singapore und erhielt für Leipzig das Vertrauen von Bundestrainer Eero Lehmann.Neu im Team sind zudem Ricarda Multerer (Heidenheim) im Damendegen und André Weßels in der Mannschaft des Herrenfloretts. Vor Jahresfrist startete er nur im Einzel und sicherte sich hier  Bronze in Plowdiw. Als Delegationsleiter des deutschen Teams wird in Leipzig Manfred Kaspar fungieren. Die Entscheidungen können ab dem 17. Juli im Internet unter www.fechten2010  mitverfolgt werden, der DFB wird täglich ausführlich von den Entscheidungen aus Leipzig berichten.
Nominierte Fechter/innen:Damendegen: Britta Heidemann (Leverkusen), Imke Duplitzer (Bonn), Monika Sozanska (Heidenheim), Ricarda Multerer (Heidenheim)Damenflorett: Carolin Golubytskyi, Katja Wächter, Sandra Bingenheimer (alle Tauberbischofsheim), Martina Zacke (Berlin)Damensäbel: Stefanie Kubissa (Dormagen), Sibylle Klemm (Tauberbischofsheim), Davina Hirzmann (Dormagen), Anja Musch (Künzelsau) Herrendegen: Jörg Fiedler, Sven Schmid, Martin Schmitt (alle Tauberbischofsheim), Christoph Kneip (Leverkusen)Herrenflorett: Peter Joppich (Koblenz), Sebastian Bachmann (Bonn), Benjamin Kleibrink (Tauberbischofsheim), Andre Weßels (Bonn)Herrensäbel: Nicolas Limbach (Dormagen), Benedikt Beisheim (Dormagen), Björn Hübner  (Tauberbischofsheim), Johannes Klebes, ( Tauberbischofsheim/nur Einzel)), Max Hartung (Dormagen/nur Mannschaft)

owo/jan

Pressemitteilung - Deutscher Fechter-Bund 26. Juni 2010

Superergebnis für die Florett-Juniorinnen

Von einem „Superergebnis“ sprechen die Experten im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim nach dem „Nationalen Damenflorett-Junioren-Turnier“ von Donauwörth, denn nicht nur Sieg und weitere drei Finalplätze gingen an die Athletinnen von der Tauber: 14 von den insgesamt 16 Teilnehmerinnen erreichten das Tableau der besten 32 und bewiesen damit einen stark ausgeprägten Teamgeist. An die Spitze des Feldes setzte sich Anne Sauer (Zweite von rechts, FC TBB/FC Hardheim-Höpfingen) nach einem Finalsieg über Kristin Behr (Dritte von links, FC TBB), Dritte wurde Inke Nehl (Zweite von links, FC TBB/Quernheimer FC) und Fünfte Carolin Sulzer (Dritte von rechts). Auch mit den weiteren Platzierungen ihrer Schützlinge waren die Trainer Lajos Somodi (rechts), Klaus Schenkel (Mitte) und Sven Todt (links) sowie alle übrigen verantwortlichen Trainer überaus zufrieden: 12. Thekla Bartl, 13. Greta Behr, 15. Corinna Kruck, 16. Natalie Wischkowski (FC TBB/FC Lauda-Königshofen), 19. Leandra Behr, 22. Tamina Knauer (FC TBB/TV von 1848 Coburg e.V.), 25. Anna Kuhn, 27. Martina Birthelmer, 28. Janika Horray (FC TBB/FC Lauda-Königshofen), 29. Nicole Bartkowski. Den Turniersieg von Anne Sauer kann der FC Hardheim-Höpfingen in seiner heutigen Mitgliederversammlung gebührend feiern.

Mit Olympiateilnehmerin zu neuen Ufern

Melanie Wolgast, die international erfahrene Florettfechterin des FC Tauberbischofsheim, die ihre bisherige sportliche Laufbahn mit dem fünften Platz der Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Peking krönen konnte, saß schon vor der offiziellen Begrüßung mit der Sportwartin der Abteilung Fechten des Turnvereins Bad Mergentheim, Uta Britsche, in der Sporthalle beieinander, um erste Einzelheiten ihres neuen Engagements als Trainerin in der Kurstadt zu besprechen. Dann wurde sie vom neuen Abteilungsleiter Frank Handrup im Beisein des großen Förderers Horst Seitz den Eltern, den Mitgliedern der Abteilungsleitung und vor allem den jungen Sportlerinnen und Sportlern vorgestellt. Und zur Freude aller Anwesenden versprach „die Verstärkung des Trainerteams“ unmissverständlich: „Ich bleibe länger!“
Genau das will das Führungsgremium dieser Abteilung in der Zukunft erreichen: „Wir brauchen langfristige Lösungen, die wieder Kontinuität in den Trainingsbetrieb bringen,“ stellte Frank Handrup heraus, deshalb freue er sich, dass es gelungen sei, in Gesprächen mit dem Fecht-Club Tauberbischofsheim eine engere Zusammenarbeit und eine stabile Kooperation zu erreichen. Mit der neuen Trainerin Melanie Wolgast sollten gemeinsam mit Uta Britsche und dem gesamten Team Freude und Spaß am Training vermittelt werden. „Wir wollen den Nachwuchs gezielt bewerben, umsorgen und unterstützen, die Eltern stark einbinden und ein ausgeprägtes ‚Wir-Gefühl’ erzeugen.“
Um in diesem Sinne erfolgreich sein zu können, müssten aber auch Tugenden wie Disziplin, Konzentration, Leistungsbereitschaft und Ehrgeiz gefordert und gefördert werden, fügte der Fecht-Abteilungsleiter hinzu. „Eine weitere Neuerung im Rahmen dieses Konzepts wird sein, dass die Aktiven einmal in der Woche nach Tauberbischofsheim fahren, um dort in den Trainingsablauf integriert zu werden. Zudem werden wir im Rahmen einer intensiven Nachwuchsförderung noch vor den Sommerferien Vorführungen in den Grundschulen organisieren, wir wollen über alle Möglichkeiten umfassend informieren und kostenlose Schnupperkurse anbieten.“ 
Die Palette der Angebote in diesem Bereich sei überaus groß, betonte Frank Handrup weiter, „da gilt es, besonders attraktiv zu sein, Freude am Fechtsport zu vermitteln und den Teamgeist in der gesamten Gemeinschaft herauszustellen“. Sein Dank galt insbesondere Horst Seitz, der sehr viel für diese Sportart getan habe und die Abteilung auch weiterhin in jeder Hinsicht unterstütze. „Der jährliche Seitz-Cup ist inzwischen über die Region hinaus zu einer Institution geworden.“
Anschließend stellte sich Melanie Wolgast der neuen Fechtrunde vor. Sie gehört der Bundeswehr-Sportfördergruppe an, bleibt weiterhin aktive Athletin und will ihre Einsätze bei Weltcup-Turnieren oder internationalen wie nationalen Meisterschaften mit ihrer neuen Trainertätigkeit bestens koordinieren. Die mehrfache Deutsche Mannschaftsmeisterin zeigte sich überzeugt davon, dass es mit Uta Britsche und allen anderen Verantwortlichen zu einer hervorragenden Zusammenarbeit kommen werde.
Abschließend sprach Horst Seitz vor allem die jungen Fechterinnen und Fechter an: Dieser Sport solle in erster Linie Freude vermitteln, das Gemeinschaftsgefühl stärken und eine Heimstatt des Miteinanders sein. Er sei gleichermaßen aber auch erfolgsorientiert, und das bedeute, sich im Training und im Wettkampf mit Selbstbeherrschung und großer Konzentration einzusetzen. Nur hartes und ständiges Üben führe dazu, sich die notwendige Sicherheit zu erarbeiten, um gute und überdurchschnittliche Leistungen zu erbringen. In diesem Sinne wünschte er der neuen Trainerin Melanie Wolgast im bewährten Team um Uta Britsche viel Erfolg in der kommenden Zeit.

Zweimal Gold – beide Titel verteidigt

 Wie im vergange- nen Jahr heißt die Deutsche Meisterin der B-Jugend im Damenflorett auch 2010 Leandra Behr und kommt vom Fecht-Club Tau- berbischofsheim: Bei den Titelkäm- pfen in Samtens auf Rügen traf sie im Jahrgang 1996 auf ihre Zwillingsschwester Greta. Dieses Familienduell um Gold und Silber machte es den mitgereisten Eltern Dr. Zita Funkenhauser und Matthias Behr außerordentlich schwer, eine Coaching-Funktion auszuüben. Leandra verteidigte ihren Titel nach konzentrierten Gefechten und Greta war am Ende sehr glücklich über den Gewinn der Silbermedaille.Die Tauberbischofsheimerin Lena Ruppert erreichte noch einen hervorragenden sechsten Platz. Im Jahrgang 1997 wartete außerdem Chiara Fichtel-Mauritz mit einer großartigen Leistung auf, kämpfte sich ins Finale und errang nach einer knappen 5:7-Niederlage gegen Leilani Hohenadel von der TSG Weinheim eine weitere Silbermedaille. Den zehnten Platz holte sich Franziska Koll vom FC TBB. Die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft ging auch in diesem Jahr an das Team Baden-Nord I mit Leandra und Greta Behr, Lena Ruppert und Leilani Hohenadel. Einen sensationellen vierten Platz im Feld von 23 Mannschaften verbuchte zudem die junge Garde vom Team Baden-Nord II mit Chiara Fichtel-Mauritz,  Marlen Mottner, Franziska Koll (alle FC TBB) und Fabia Wagenhals vom FC Mannheim.

Fiedler erobert Weltranglisten-Führung

Gewissermaßen in letzter Minute und doch pünktlich vor der Heim-EM in Leipzig hat   De- genfechter Jörg Fiedler (Tauberbi- schofsheim) die anvisierte Führung in der Weltrangliste übernommen. Rang fünf beim „Copa Mundial de Puerto Rico“ in San Juan reichte dem einsti- gen Leipziger, um am bisherigen Ersten, Gauthier Grumier aus Frank- reich, vorbei zu marschieren. Wie erwartet war der Tauberbischofsheimer in die Finalrunde eingezogen. Adam Rodney (USA) unterlag ihm 12:15, An Sung Ho (KOR) musste sich 10:11 geschlagen geben. Im Viertelfinale lauerte dann Dauerkonkurrent Alfredo Rota (ITA) auf den Tauberbischofsheimer, dem er wider Erwar- ten 9:15 unterlag. Noch vor zwei Jahren dümpelte Fiedler im Mittelfeld der Weltrangliste herum. Ollagnon und sein Trainer-Team führten den Mannschafts-Vizeweltmeister von Leipzig 2005 kontinuierlich nach oben. Dass er einer der Top-Favoriten in Leipzig ist, weiß der natürlich schon lange: „Leipzig ist für mich natürlich mit vielen positiven Erinnerungen verbunden. Das ist sicher ein gutes Omen für die EM“, so Jörg Fiedler mit Blick nach vorn. Doch er weiß, dass es nicht einfach wird: „Es ist sehr eng in der Weltspitze. Daher musst du hochkonzentriert sein“, fügt er abschließend hinzu.  -O. Wolf/DFB-Press

„World Harmony Run“ zu Gast im Fechtzentrum

Der „World Harmony Run“, ein weltweiter Fackel- lauf mit dem Ziel, das harmonische Zusammenleben zwischen den Men- schen aller Länder, Kulturen und Glau- bensrichtungen zu fördern, war am Donnerstag auch im Main-Tauber-Kreis unterwegs: Am Ortseingang von Tauberbischofsheim wurde er von jungen Fechterinnen und Fechtern in Empfang genommen und von ihnen sowie Alexander Pusch, Uli Eifler und Peter Behne mit Fackel und Fahnen durch die Stadt geleitet und zum Olympiastützpunkt gebracht. Dort stand eine Besichtigung auf dem Programm, die Läufer aus Guatemala, Kalifornien, Serbien, Russland, Österreich und Deutsch- land wurden bewirtet und berichteten von ihren bisherigen Erlebnissen. Seit seinem Bestehen hat dieser Lauf, bei dem eine brennende Fackel als Symbol der Freundschaft rund um den Erdball mitgeführt wird, bereits 140 Länder erreicht. -jan.

Silber und Bronze bei deutschen Titelkämpfen

Die beiden Bronze- ränge im Einzel holten sich Lisa Freudenberger (rechts) und Jasmin Bührle (Zweite v.r.) vom Fecht-Club Tauberbischofs- heim bei den Deut- schen A-Jugend-Meisterschaften im Damensäbel. Weitere gute Ergebnisse bei diesen nationalen Titelkämpfen in Grün- wald erreichten Lea Ottenbacher (links, FC TBB/FC Großrinderfeld) mit dem fünften und Josè Paternotte (Zweite von links, FC TBB/FC Groß- rinderfeld) mit dem siebten Platz. Deutsche Meisterin wurde Anja Musch vom FC Würth Künzelsau vor Ann-Sophie Kindler von der TSG Eislingen. In der Mannschaftskonkurrenz mussten sich die Tauberbischofsheimer- innen in der Besetzung Jasmin Bührle, Lea Ottenbacher, Josè Paternotte und Jessica Kainz (Mitte) nur knapp mit 45:42 der Startgemeinschaft TSG Eislingen/FC Würth Künzelsau geschlagen geben und konnten damit die Silbermedaille in Empfang nehmen. -jan.

Großartige Botschafter des Landes Baden-Württemberg

Neun Sportlerinnen und Sportler des Fecht-Clubs Tau- berbischofsheim gehörten zum Kreis jener Athleten, die vom baden-württembergischen Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in besonderer Weise ausgezeich- net wurden: Es hatte 271 Medail- lengewinner bei Olympischen Spielen, Paralympics 2008, Welt- und Europameisterschaften 2009/10 zu einem feierlichen Empfang im Neuen Schloss in Stuttgart eingeladen, um ihre Leistungen herauszustellen.

„Es ist mir eine große Ehre, diese Medaillengewinner ehren zu dürfen,“ betonte Staatssekretär Georg Wacker, „die Landesregierung spricht ihnen auf diesem Wege ihre Anerkennung für die sportlichen Höchst- leistungen aus. Mit ihrem Engagement im Sport sind sie hervorragende Botschafter für Baden-Württemberg.“ Die geehrten Fechterinnen und Fechter aus Tauberbischofsheim sind die Rollstuhlfechterin Simone Briese-Baetke,  Maria Bartkowski, Dominik Behr, Sandra Bingenheimer, Carolin Golubytskyi, Benjamin Kleibrink und Anja Schache (alle Florett), Björn Hübner (Säbel, FC TBB/FC Werbach) und Sven Schmid (Degen).

Foto: Simone Briese-Baetke mit (v.l.) LSV-Präsident Dieter Schmidt-Volkmar, Matthias Behr (Mitglied OSP-Führungsstab), Dominik Behr und Staatssekretär Georg Wacker. Sieben Tauberbischofsheimer konnten aufgrunfd von Weltcupturnieren u.a. nicht persönlich anwesend sein. -jan.

SWR1 Ferientour: Radio zum Anfassen auf dem Tauberbischofsheimer Marktplatz

Normalerweise ist Hartmut Mühlbauer fürs Wetter zuständig. Gestern aber half ihm sein meteorologisches Wissen gar nichts. Er bekam eine Maske aufgesetzt, einen Säbel in die Hand gedrückt und durfte fechten – sehr zur (Schaden-)Freude seiner Kollegen vom SWR. Gegen den Nachwuchsfechter Nicolas Konrad hatte der arme Wetterfrosch natürlich keine Chance – aber viel Spaß. Und den hatten alle an der „SWR1 FerienTour“ Beteiligten gestern in Tauberbischofsheim.
Auf dem Marktplatz war den ganzen Tag über ein gut gelauntes, buntes Programm geboten. Kein Wunder, dass da auch immer wieder mal die Sonne neugierig aus den Wolken hervorblinzelte.
„Wir sind gerne hier!“, versicherte SWR1-Moderatorin Petra Klein, die bestens gelaunt und äußerst schlagfertig durchs Programm führte. Immer wieder gab es Liveschaltungen ins Programm von SWR1.  Mit viel Freude interviewte sie die Nachwuchsfechter, die mit ihrem Trainer Uli Eifler auf den Marktplatz gekommen waren. „Meine Oma hat auch schon gefochten“, bekam sie da beispielsweise zu hören. Da konnte die Moderatorin nur ein „Meine Oma hat gehäkelt“ entgegensetzen.
„Radio zum Anfassen“ hat die SWR-Mannschaft an diesem Tag geboten – und die dunklen Wolken so wie Petra Klein einfach weggelächelt. - Von Sabine Küssner (FN)

Anja Fichtel: Immer wieder gefragt

Immer wieder eine gefragte Persön- lichkeit: Ihre bei- den Olympiasiege, weitere Medaillen unter den fünf Ringen, mehrere Weltmeistertitel und viele zusätz- liche großartige Erfolge machen Anja Fichtel vom Fecht-Club Tauberbischofsheim  zu einer gefragten Gesprächspartnerin. Diesmal war Chefredakteur Thomas Zimmermann von der Publikation „pro – Magazin für die Region Heilbronn-Franken“, das in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, zu Gast im Olympiastützpunkt, um sich ein Bild von der erfolgreichsten deutschen Fechterin zu machen. Unter der Rubrik „Menschen aus der Region“ berichtet sie von früheren Erlebnissen, ebenso von ihren heutigen Aktivitäten und Wünschen. Diese Ausgabe des „pro – Magazins“, das von Professor Dr. h.c. Reinhold Würth initiiert wurde und dessen Unternehmen  seit vielen Jahren auch partnerschaftliche Beziehungen zum Fecht-Club Tauberbischofsheim unterhält, erscheint am kommenden Montag, dem 31. Mai, im Eppinger-Verlag Schwäbisch Hall. Das pro-Magazin ist direkt beim Verlag unter info(at)eppinger-verlag.de zu beziehen. -jan.

Degen-Tripel bei Deutscher Meisterschaft

Zwei Bronzemedail- len im Einzel bei den Deutschen Degenmeister- schaften der B-Jugend in Saalfeld und eine weitere mit dem Team für den Nordbadischen Fechterbund beim Länderpokal holten sich die Fechterin- nen des FC Tauber- bischofsheim: Patricia Derr schaffte im Jahrgang 1996 mit dem dritten Platz den Sprung aufs Siegertreppchen, im Jahrgang 1997 war es Franziska Koll, in dieser Altersklasse kamen zudem Katharina Kleiner (FC Hardheim-Höpfingen) und Constanze Borrmann (FC TBB) mit den Plätzen sechs und sieben noch ins Finale. Diese drei Athletinnen bildeten mit Katharina Pfleiderer  vom FC Neckargmünd auch die nordbadische Mannschaft, die hinter Hessen und Nordrhein ebenfalls den dritten Platz errang. Unser Bild zeigt die erfolgreichen Fechterinnen mit ihren Trainern. -jan.

Fecht-Club würdigt Nachwuchsförderung

Mit einer Dankes- urkunde und einem Pokal hat der Vor- stand des Fecht-Clubs Tauberbi- schofsheim die beständige För- derung der Nachwuchsarbeit von Martin Rudorfer gewür- digt. Dieses außergewöhnliche Engagement komme vor allem dadurch zum Ausdruck, dass am letzten Wochenende bereits zum fünften Mal der „Rudorfer-Dach-Cup" im Olympiastützpunkt durchgeführt werden konnte, betonte Matthias Behr, Mitglied der OSP-Führungskonferenz und Internatsleiter, im Rahmen dieser Veranstaltung. Der Name dieses Turniers bürge für anerkannte Qualität und größte Anziehungskraft, erklärte er weiter, das beweise die überaus starke Resonanz bei Schülerinnen und Schülern sowie B-Jugendlichen in ganz Deutschland und gleichermaßen im Ausland. Gemeinsam mit dem Jugendkoordinator Peter Behne überreichte er die Auszeichnung an Martin Rudorfer. -jan.

Benjamin Kleibrink meldet sich zurück

Olympiasieger Benjamin Kleibrink vom Fecht-Club Tauberbischofs- heim hat sich beim stark besetzten Florett-Grand-Prix in Tokio (JPN) mit Rang drei in der internationalen Spitze zurück gemeldet. Der  24-jährige unterlag erst im Halbfinale dem späteren Gesamt-Zweiten Valerio Aspromonte knapp mit 12:15. Einen besonderen Achtungserfolg konnte der Tauberbischofsheimer Johann Gustinelli für sich verbuchen: Er schlug den dreifachen Weltmeister Peter Joppich aus Koblenz mit 10:15. Der dritte Tauberaner im Bunde, Dominik Behr, erreichte den 15. Platz.

Auf dem Weg in die Spitze konnte Benjamin Kleibrink gleich reihenweise Top-Fechter aus dem Weg räumen. In seinem Auftaktgefecht bezwang er den Italiener Stefano Barrera 15:11, es folgte ein 15:13-Sieg gegen Alexander Cheremisinov (RUS). Im Achtelfinale setzte er sich souverän gegen den Polen Leszek Rajski mit 16:6 durch. Mit   6:15 unterlag auch Kleibrinks Viertelfinalgegner Ryo Miyake (JPN). Erst Aspromonte, immerhin Sieger des Weltcups von Bonn, stoppte die Siegesserie des Tauberbischofsheimers. „Eine starke Leistung von Benny. Er hat souverän gefochten und klar gemacht, dass er wieder zurück ist“, erklärte anschließend Bundestrainer Uli Schreck.
Dominik Behr (Tauberbischofsheim) erreichte als zweiter deutscher Vertreter die Runde der letzten 16. Dort unterlag er dem Briten Laurence Halsted 6:15. Zuvor konnte er sich gegen Simone Vanni (ITA/ 15:14) und Erwan le Pechoux (FRA/13:12) erfolgreich behaupten. - O. Wolf/dfb press

Beim Städtecup den Pokal errungen

Nach einem Jahr Abwesenheit hat sich das Team des Fecht-Clubs Tau- berbischofsheim beim Internationa- len Herrendegen-Mannschafts-Turnier der A-Jugend wieder den Siegerpokal geholt. Bei diesen vom Fecht-Club Mosbach in Eberbach durchgeführten Wettkämpfen erreichte die Mannschaft mit Falk Heilmann, Marcel Sieber und Janek Stumpf nach deutlichen Siegen gegen Ljubljana (45:16) und Leverkusen II (45:36) das Halbfinale, in dem sie sich gegen den Heidenheimer SB im Sudden Death mit 42:41 durchgesetzte. Den Endkampf gewannen die Tauberaner deutlich mit 45:38 gegen Leverkusen I. „Es war immer knapp, aber alle drei Athleten haben das Beste im Finale abgerufen und den Pokal verdient nach Tauberbischofsheim geholt,“ kommentierte Trainer Mario Böttcher diesen Erfolg.  Unser Bild zeigt das Siegerteam mit (von links) Trainer Mario Böttcher, Janek Stumpf, Marcel Sieber und Falk Heilmann.

Atmosphäre wie bei großem Weltcup

Die Vorbereitungen für den fünften „Internationalen Rudorfer-Dach-Cup“ am Samstag im Olympiastütz- punkt Tauberbi- schofsheim laufen auf Hochtouren, rund 200 Nach- wuchsfechter aus verschiedenen Ländern und der gesamten Bundesrepublik werden zu den Wettkämpfen der B-Jugend/Schüler in allen Waffen erwartet. Weiter fundamentiert wird mit dieser Veranstaltung auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Service-Club Kiwanis, der erneut die Gäste im Fechtzentrum versorgt.

Um 10 Uhr eröffnen die Schülerinnen und Schüler mit dem Florett dieses Pokalturnier, dann geht es mit Degen und Säbel weiter. Die Finalkämpfe sollen ab etwa 16 Uhr stattfinden. „Für die jungen Fechter ermöglichen diese Wettbewerbe einen wichtigen Kräftevergleich auf internationaler Ebene,“ betont der OSP-Jugendkoordinator Peter Behne. Wieder sorgt eine großen Zahl von Helferinnen, Helfern und Obmännern für einen reibungslosen Ablauf. „Aus sportlicher Sicht hat dieser Rudorfer-Dach-Cup also einen hohen Stellenwert“.

Ablauf und Atmosphäre sollten allen anderen großen Turnieren der Aktiven und Junioren in nichts nachstehen. „Die Finalkämpfe auf der Planche haben Weltcup-Atmosphäre und sind für die jungen Akteure etwas ganz Besonderes, zumal dabei auch oft bekannte und erfolgreiche Olympiasieger oder frühere Weltmeister wie Anja Fichtel, Alexander Pusch oder Matthias Behr auftauchen. Das bedeutet für den Nachwuchs ein großes Fechterlebnis mit herausragender Tiefenwirkung,“ stellt Peter Behne weiter heraus.

Auch in diesem Jahr findet im Rahmen des Turniers von 10 bis 17 Uhr die Rudorfer-Hausmesse mit den Partnern Volksbank Main-Tauber und Firma Roto statt, bei der Neuigkeiten rund ums Dach, angefangen bei aktuellen Solartechniken bis hin zu vielen anderen Produkten, präsentiert werden. Einmal mehr stehen die Mitglieder des Service-Clubs „Kiwanis International“ den ganzen Tag über bereit, um für das leibliche Wohl der Gäste zu sorgen.

Trotz der starken Konkurrenz gelang es im vergangenen Jahr den heimischen Sportlern, sich bei den vielen EinzelWettbewerben erfolgreich in Szene zu setzen. Nur in drei Disziplinen blieben ihnen Finalplätze verwehrt. An diese Erfolge will der Nachwuchs auch in diesem Jahr anknüpfen.

Jörg Fiedler weiter auf Erfolgskurs

Jörg Fiedler  hat beim Herrendegen-Weltcup in Paris erneut eine Welt- klasseleistung ab- geliefert.  Der 32-jährige setzte sich beim stark besetz- ten „Challenge Monal“ in der französischen Hauptstadt im Finale souverän mit 15:12 gegen Ruben Limardo  (VEN) durch. Für den einstigen Leipziger war der Sieg in Paris bereits der zweite Weltcup-Sieg der aktuellen Saison, insgesamt drei Mal stand der Tauberbischofsheimer in dieser Saison  bereits auf einem Podestplatz. 
Sicher und souverän, aber auch mit Nervenstärke arbeitete er sich in die Finalrunde von Paris.  Dort  setzte er sich im Viertelfinale gegen Sebastien Lamon (SUI) mit 15:11 durch, dominierte im Halbfinale den Olympia-Dritten von Peking, Jose Luis Abajo (ESP) dann nach Belieben. 10:15 musste sich Abajo am Ende geschlagen geben. Im abschießenden Finale ließ der Schützling von Didier Ollagnon gegen Limardo nichts mehr anbrennen und siegte verdient gegen den Venezolaner. „Das war Weltklasse. Jörg war präsent, souverän und nervenstark. Er hat seine Ambitionen für die EM in Leipzig klar dokumentiert“, freute sich anschließend Ollagnon über den Sieg seines Athleten. Und auch Jörg Fiedler war mit sich zufrieden. „In Paris zu gewinnen, ist schon etwas Besonderes. Ich habe mich gut gefühlt, wollte von Beginn an offensiv agieren und  möglichst immer in der Hälfte meiner Gegner punkten. Das ist mir sehr gut gelungen.“, so der 32-jährige freudestrahlend.
Inzwischen attackiert Jörg Fiedler den Weltranglisten-Gesamt-Führenden Gauthier Grumier nicht nur, Grumier hat nur noch ganze 12 Punkte Vorsprung.  Sollte die Erfolgsserie des Tauberbischofsheimer weiter anhalten, dürfte es in Kürze eine Wachablösung in der Weltrangliste geben. - Olaf Wolf

Katja Wächter erneut stark

Katja Wächter hat sich beim Damenflorett-Grand Prix in Seoul (KOR) erneut erfolgreich in Szene setzen können. Nur eine Woche nach ihrem zehnten Rang von Shanghai erreichte die 28-jährige in der koreanischen Hauptstadt die Finalrunde des stark besetzten Turniers. Ingrid Constant (FRA/15:7)und Olga Leleyko (UKR/15:10) überwand sie problemlos auf ihrem Weg in das Tableau der letzten acht. Letzte Hürde war im Achtelfinale die Ungarin Katalin Varga, die jedoch ebenfalls deutlich mit 11:15 verlor. Erst Olympiasiegerin Valentina Vezzali (ITA) vermochte es, die Tauberbischofsheimerin zu stoppen. Sie setzte sich in einem hochklassigen Viertelfinale gegen die EM-Zweite von Plowdiw knapp mit 15:12 durch. „Katja hat ihre gute Form auch in Seoul unter Beweis stellen können. Vezzali hatte ganz schön zu kämpfen. Der Podestplatz war schon in Reichweite. Aber Katja wird sich weiter steigern und dann auch einen Platz unter den Top Drei holen“, erklärte anschließend Bundestrainer Lajos Somodi.
Sandra Bingenheimer (Tauberbischofsheim) zog sich mit Rang 20 im Gesamtklassement achtbar aus der Affäre. Sie siegte in ihrem Auftaktgefecht gegen Yang Yea Seul (KOR) 15:9, unterlag jedoch im anschließenden 32-er Tableau gegen die Vizeweltmeisterin von Antalya, Jeon Hee Sook (KOR)  11:15. „Sandra hat erneut gut gefochten und nur knapp verloren. Sie steigert sich von Turnier zu Turnier“, so Somodi über die Tauberbischofsheimerin. Der Sieg in Seoul ging an die Italienerin Valentina Vezzali, die sich im Finale gegen Virginie Ujlaky (FRA) mit 15:7 durchsetzen konnte. - Olaf Wolf

Drei Medaillen bei Deutschen Meisterschaften

Längere Zeit ge- führt, dann doch noch im Finale der Deutschen B-Jgd Meisterschaften knapp mit 7:10 verloren: Das bedeutete für Rico Braun vom Fecht-
Club Tauberbi- schofsheim aber die großartige Silbermedaille bei diesen Titelkämpfen in Reutlingen im Jahrgang 1997. Bei den ein Jahr älteren Athleten erkämpfte sich Silvio Baumann  vom FC Hardheim-Höpfingen zudem die Bronzemedaille. Beim Länderpokal standen beide mit Maximilian Gehles (FC TBB) und Philipp Becker (Heidelberger FC/TSG Rohrbach) in der ersten Mannschaft des Nordbadischen Fechterbundes, schlugen zunächst Schleswig-Holstein II und Baden-Süd I, verloren knapp mit 45:41 gegen Hessen II, zeigten sich aber im Kampf um Bronze noch einmal motiviert und holten sich das Edelmetall nach einem 45:27-Sieg gegen Württemberg II. Unser Bild zeigt von links Trainer Jo Braun, Philipp Becker, Rico Braun, Maximilian Gehles, Silvio Baumann und Trainer Mario Böttcher.

Zwei Bronzeplätze bei Deutschen Meisterschaften

Bei den Herren- florett-Meister- schaften der B-Jugend in Weimar erkämpfte sich Hendrik Christen vom Fecht-Club Tauberbischofs- heim nach insge- samt guter Leistung den dritten Platz im Jahrgang 1996 und hatte bis zu dieser Bronzemedaille den langen und schweren Weg über den Hoffnungslauf zu gehen. Sein Vereinskamerad Rico Braun belegte im Jahrgang 1997 einen guten fünften Platz. Er gilt normalerweise als Degenspezialist und zählt bei dieser DM am kommen- den Wochenende zu den Favoriten. Beim Länderpokal holten sich die Tauberbischofsheimer Nachwuchsfechter dann mit dem Deutschen Meister des Jahrgangs 1997, Ciaran Veitenheimer von der TSG Wein- heim (Zweiter von rechts), eine weitere Bronzemedaille. In diesem Team des Nordbadischen Fechterbundes standen (von links) Lars Fichtel, Hendrik Christen und Nico Braun.

Fechter trainieren mit Hoffenheimer Fußballern

Im vergangenen Dezember war die U23 der TSG Hoffenheim im Olympiastützpunkt Tauberbischofs- heim zu Gast. Die Jungs von Trainer Markus Gisdol tauschten mal eben den Fußball mit dem Degen und ermittelten sogar den besten „Musketier“, den sie in René Vollath fanden. Nun waren die Fechter zum Gegenbesuch in Zuzenhausen – und waren sich nach ihrem knapp vierstündigen Aufenthalt einig: „Es war sehr beeindruckend und hat großen Spaß gemacht.“

Die Hoffenheimer hatten sich auch einiges einfallen lassen. Spielleiter Thomas Gomminginger begrüßte die TBB-Delegation in der Umkleidekabine, in der liebevoll Müsli-Riegel und Bananen als Willkommenssnack gerichtet waren. U23-Co-Trainer Otmar Rösch sagte: „Als wir im Winter bei euch waren, durften wir den besten Fechter ermitteln. Wir wollen uns jetzt auch nicht lumpen lassen und haben einen Fußball-Technik-Parcours vorbereitet.“ Die Fechter schlüpften in Hoffenheimer Fußballkleidung, doch bevor es auf den Platz ging, bekamen sie noch eine Führung im Trainings- und Geschäftsstellenzentrum. Bernhard Peters, Direktor für Sport- und Nachwuchsförderung bei 1899 Hoffenheim, führte die 16-köpfige Gruppe – darunter der EM-Dritte von 2009, Björn Hübner – durch die neuen Räumlichkeiten.

So ganz neu war das für die tauberfränkischen Gäste nicht, schließlich trainieren auch sie im Olympiastützpunkt unter besten Bedingungen und führen schon lange ein eigenes Internat – den berühmten „Berghof“ – mit Athleten aus ganz Deutschland.

Joy Zinela, Jacob Ammann, Dominik Kaiser, Uwe Schlottner und Torjäger Adam Jabiri nahmen die Jungs unter ihre Fittiche und bewerteten anschließend ihre Leistungen. Es galt, Punkte zu sammeln für den Technik-Parcours. Vom National- bis zum zwölfjährigen Nachwuchsfechter dribbelten sich die Gäste durch Hütchen und ballerten aus allen Lagen aufs Tor. „Die Trainingseinheiten, mal so ganz ohne Waffe, haben sehr viel Spaß gemacht“, so die einhellige Meinung der Fechter. Die besten Noten im Technik-Parcours sammelte Andrej Raisch. Anschließend gab es noch ein lockeres Abschiedsspielchen, bei dem die Tauberbischofsheimer Fechter durchaus eine gute Figur machten.  -tsg/jan

Johann Gustinelli erkämpft Podestplatz bei U23-EM

„Ich wollte unbedingt ins Finale“. Florettfechter Johann Gustinelli vom Fecht-Club  Tauberbischofs- heim hatte sich einiges für die U23-Europameister- schaften in Danzig (POL) vorgenom- men. Dieses Ziel und zugleich Bronze verwirklichte sich der 22-Jährige am ersten Turniertag. Auf dem Weg in die angestrebte Finalrunde lieferte Johann Gustinelli deutliche Siege ab.

Nach makelloser Vorrunde an Nummer zwei gesetzt, gewann er alle seine Gefechte mit mindestens fünf Treffern Vorsprung. Im Viertelfinale überrannte er förmlich den Franzosen Vincent Simon und beendete mit einem überragenden 15:4 dessen Medaillenambitionen. Erst der spätere U23-Europameister Giorgio Avola aus Italien vermochte es, den Siegeslauf des Tauberbischofsheimers zu stoppen. Der Italiener setzte sich nach spannendem und lange offenem Gefecht am Ende mit 15:10 durch.

„Ich bin natürlich glücklich über Bronze. Vor meiner Abreise hatte ich mir vorgenommen, meine Platzierung von Monza von vor zwei Jahren zu toppen. Damals bin ich Siebter geworden. Heute bin ich locker und ohne Druck in den Wettkampf gegangen, wollte zeigen, was ich kann. Das ist mir gut gelungen. Ich wusste, heute geht was,“ berichtete Johann Gustinelli anschließend freudestrahlend. Delegationsleiter und Florett-Fachbereichstrainer Jochen Behr fügt hinzu: „Johann hat sein taktisches Können und seine mentale Stärke nahezu perfekt umsetzen können.  Der Erfolg sollte Auftrieb geben, nach vorn zu blicken“, so Behr.   O.Wolf/jan.

Für Deutschland in Danzig im Einsatz

Vier Athleten des Fecht-Clubs Tau- berbischofsheim stehen im deut- schen Team bei den U23-Europa- meisterschaften in Danzig, die gestern begonnen haben und am Donnerstag enden (von links): Friedrich Barsch, die frühere Junioren-Weltmeisterin Sandra Bingenheimer und Johann Gustinelli kämpfen mit dem Florett um die Medaillen, Te-Mao Tran ist mit dem Degen im Einsatz. Begleitet werden sie von den Trainern Lajos Somodi (rechts) und Klaus Schenkel (links). Delegationsleiter des Deutschen Fechter-Bundes  ist Jochen Behr.

Gold für Tauber: Revanche gegen Leverkusen geglückt

Mit Imke Duplitzer vom OFC Bonn und Martin Schmitt vom Fecht-Club Tauber- bischofsheim haben zwei Athleten bei den nationalen Titelkämpfe am vergangenen Wochenende im Olympiastützpunkt eine Doppelmeisterschaft erreicht, denn sie standen in den Teams, de- nen am Ende der Deutschen  BKK-Essannelle-Degen-Mannschafts- meisterschaften die Goldmedaille überreicht wurde.

Im Teamwettbewerb der Herren setzten sich die Tauberbischofsheimer mit Martin Schmitt, Jörg Fiedler, Te-Mao Tran und Paul Sawicki gegen den PSV Berlin (45:20), die Gemeinschaft Heidelberger FC/TSG Rohrbach (45:28) und den TSV Laupheim (45:33) durch, um dann – wie im vergangenen Jahr – im Finale auf Titelverteidiger Bayer 04 Leverkusen zu treffen. Die Zuschauer erlebten von der ersten Sekunde an ein spannendes Gefecht, in dem die Gäste nur einmal, in der dritten Partie, knapp mit 11:10 vorn lagen, ansonsten führten die Tauberaner. Knapp wurde es noch einmal im siebten Gefecht. Doch danach baute Jörg Fiedler die Führung auf 35:30 aus und der Deutsche Einzelmeister Martin Schmitt ließ seinem Kontrahenten aus der Einzelentscheidung, Christoph Kneip, im Schlussgefecht wiederum keine Chance. 43:35 hieß es am Ende für die Gastgeber, denen damit die Revanche gelungen war.

Bei den Damen überraschte der OFC Bonn durch einen Sieg über Bayer 04 Leverkusen (45:40), der die Finalteilnahme bedeutete. Auch dort überzeugte das Team mit einem 45:25 gegen den Heidenheimer SB. -jan.

Deutscher Meistertitel für Martin Schmitt, Bronze für Jörg Fiedler und Beate Christmann

Der Hattrick ist ihr nicht gelungen, aber sie hat sich bei den Deutschen BKK-Essanelle-Degen-Einzel- meisterschaften am Samstag im Olympiastützpunkt sympathisch prä- sentiert, beherzt und konzentriert gefochten und wurde am Ende mit der Bronzemedaille belohnt: Beate Christmann vom Fecht-Club Tauberbischofsheim, die Titelträgerin von 2008 und 2009. Gold holte sich Imke Duplitzer vom OFC Bonn, die diesmal die Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin Britta Heidemann vom TSV Bayer 04 Leverkusen im Finale mit 15:10 bezwang. Bei den Herren setzte sich Martin Schmitt (FC TBB/TG Schweinfurt) im Endkampf mit 15:13 gegen Christoph Kneip (Lever- kusen) durch, nachdem er im Halbfinale den Titelverteidiger Jörg Fiedler (FC TBB/ISO Leipzig) auf dem neuerlichen Weg zur Goldmedaille mit einem knappen 15:14-Sieg gestoppt hatte.

In den vergangenen beiden Jahren war es Beate Christmann gelungen, Britta Heidemann am gewünschten Sieg zu hindern. Diese Begegnung war von ausgefeilter Taktik geprägt. Erst nach 50 Sekunden ging die Tauberbischofsheimerin mit 1:0 in Führung, nach dem zweiten Drittel lag sie mit 3:2 in Front. Doch die furiose Aufholjagd von Britta Heidemann sollte noch folgen: 9:6 für Beate, und das 30 Sekunden vor dem Ende. Dann aber legte die Olympiasiegerin los, plötzlich hieß es 10:10 und es blieb bis zum Ende bei diesem Stand. Zwei Sekunden nach Wiederaufnahme des Gefechts setzte Britta Heidemann den elften Treffer und hatte den Einzug ins Finale erreicht.

Dort traf sie auf die erfahrene Imke Duplitzer, am Ende hieß es 15:10 für die Bonnerin.

Bei den Herren trafen die beiden Tauberbischofsheimer Jörg Fiedler und Martin Schmitt schon im Halbfinale aufeinander. Sie kennen sich als ständige Trainingspartner in- und auswendig, keiner kann dem anderen etwas vormachen. Also spielen die  aktuelle Tagesform und das Glück eine Rolle. Beides lag diesmal auf der Seite von Martin Schmitt, der dann auch aus Tauberbischofsheimer Sicht den Titel nach seinem  15:13-Sieg gegen Christoph Kneip verteidigte. Einmal Gold und zweimal Bronze für die Gastgeber nach großartigen Fechtdemonstrationen, damit konnten sie an diesem Tag zufrieden sein. -jan.

Ränge drei und sieben für Tauberbischofsheim

Mit einem Treppchen-, einem weiteren Finalplatz und weiteren guten Rängen kehrten die Herrenflorett-Fechter des FC Tauberbischofs- heim vom Inter- nationalen Turnier in Bonn zurück: Dominik Behr (rechts) kam als Dritter ins Ziel, Johann Gustinelli (links) wurde Siebter bei diesen Wettkämpfen. Trainer Lars Schache lobte vor allem die junge Garde des Vereins, die sich durch gute Leistungen im Feld der besten 32 Teilnehmer etablieren konnten. Turniersieger wurde der frühere Tauberbischofsheimer Sebastian Bachmann, der jetzt für den OFC Bonn startet.

Schafft Beate Christmann Hattrick gegen Olympiasiegerin?

Am Samstag bei den Deutschen BKK-Essanelle-Degen- meisterschaften im Einzel  ist sie schon im dritten Jahr als Olympiasiegerin, Welt- und Europa- meisterin die große Favoritin: Britta Heidemann vom TSV Bayer 04 Leverkusen. Doch dagegen hält die Lokalmatadorin Beate Christmann vom Fecht-Club Tauberbischofsheim, der es in den vergan- genen beiden Jahren jeweils gelang, sich selbst die Goldmedaille zu sichern: Am Samstag ab 14 Uhr wird sich in der Pestalozzihalle zeigen, ob sie den Hattrick schafft.

Im Herrendegen waren es der jetzige Weltranglisten-Erste Jörg Fiedler (FC TBB/ISO Leipzig) und der amtierende Europameister Sven Schmid (Fecht-Club Tauberbischofsheim), die in den vergangenen zwei Jahren Gold und Silber unter sich ausmachten. 2008 gewann Sven Schmid, vor einem Jahr drehte Jörg Fiedler den Spieß um und geht diesmal als Titelverteidiger ins Rennen.

Spannender Sport auf höchstem Niveau ist also bei diesen Wettkämpfen garantiert. Hinzu kommt ein Rahmenprogramm. Die attraktive Ausge- staltung dieses sportlichen Großereignisses ermöglicht den Organisato- ren die Betriebskrankenkasse Essanelle. „Damit verleihen wir unserer engen Verbundenheit mit dem Fecht-Club Tauberbischofsheim erneut großen Ausdruck,“ betont der BKK-Vorstandsvorsitzende Jürgen Hahn in einem Grußwort. „Als Gesundheitspartner des Olympiastützpunktes fördern wir Höchstleistungen und geben jungen Menschen eine sport- liche Heimat. Unsere schon seit vielen Jahren kontinuierliche Koopera- tion mit dem Fecht-Club Tauberbischofsheim ist uns ein besonderes Anliegen".

Für die Athletinnen und Athleten geht es bei diesen Wettkämpfen nicht nur um nationale Ehren, sondern auch um Punkte für die Rangliste, die ausschlaggebend für die Nominierung zu den Weltmeisterschaften in Paris ist. Die Finalkämpfe im Einzel beginnen am Samstag um 14 Uhr, nach der Siegerehrung lädt die BKK Essanelle zur Sportlerparty mit Stehempfang ein, bei der Köstlichkeiten aus der Region, viele Kom- munikationsmöglich- keiten und Musik geboten werden. Bei freiem Eintritt können sich alle Interessenten noch beim Fecht-Club Tauber- bischofsheim zur Teilnahme anmelden, und zwar telefonisch über 09341/809-40, per Fax über 09341/809-90 oder per E-mail über info(at)fechtentbb.de. Im Rahmen einer „Frühlings-Fit-Aktion wird zudem noch ein Gewinnspiel bei dieser Großveranstaltung durchgeführt

Stasi Vorwürfe sind vom Tisch - Ingo Weißenborn darf wieder Aufgaben auf Bundesebene ausüben

Helmut Kohl, bald 80-jährig, sagte im Zuge der Wieder- vereinigung einst sinngemäß: Schon in zehn Jahren werde keiner mehr von Ost und West, von DDR hier und Bundesrepublik da reden. Dass der Altkanzler mit dieser Behauptung falsch lag, lässt sich auch an den Geschehnissen rund um die Person Ingo Weißenborn fest- machen. Exakt 22 Jahre ist es nun her, dass der damalige National- mannschaftsfechter der DDR in einer von Staatsseite herbeigeführten Drucksituation eine Unterschrift leistete, die ihm aktuell fast ein Be- rufsverbot eingehandelt hätte. Viele Monate der Unsicherheit, das Wartens, Haderns und Zögerns, aber auch viele Monate des Frusts und Zorns liegen hinter dem Mann vom FC Tauberbischofsheim, der 2005 das Amt des Frauen-Florett-Bundestrainers übertragen bekam und es 2008 wieder abgeben musste. Ein Schritt, der sich Nachhinein als unnötig erwies.  
Rückblende: „Private Gründe“ lautete zunächst die offizielle Begründung dafür, warum Ingo Weißenborn nicht als Bundestrainer der Florett-Frauen zu den Olympischen Spielen nach Peking fuhr. Im Zuge der Olympia-Nominierung hätte er ein Schriftstück unterschreiben sollen, in dem stand, dass er jegliche Stasi-Kontakte ausschloss. Dies konnte Weißenborn nicht tun, da er sich am 24. März 1988 per Unterschrift verpflichtete, als „Inoffizieller Mitarbeitet“ (IM) der Staatssicherheit unter dem Decknamen „Frank Peter“ zu arbeiten. Vor wenigen Wochen nun wurde er von der Gauck-Behörde rehabilitiert.
In einem Schreiben vom 1. Februar 2010 teilte der Justitiar des DOSB, Dr. Holger Niese, mit: „Als Ergebnis der Aktenprüfung nebst Anhörung lässt sich mitteilen, dass aus Sicht des Gremiums einer Beschäftigung von Herrn Weißenborn beim OSP, bzw. auf Bundesebene (in Diensten des Deutschen Fechter-Bundes), bzw. einer eventuellen Nominierung für Olympische Sommerspiele keine Bedenken entgegenstehen.“ Bürokra- tendeutsch, das sich lax formuliert so ausdrücken lässt: Freispruch!
„Unmittelbar danach, als im August 2008 alles an die Öffentlichkeit kam, war es ein bedrückendes Gefühl“, schildert Weißenborn sein damaliges Seelenleben. Aber der Florett-Spezialist war sich immer sicher, „dass sich alles aufklären werde“. Allerdings, so stellt der 46-Jährige klar, hätte er sich eine Rehabilitierung etwas zeitiger gewünscht. „Ich hatte das Gefühl, dass der Deutsche Fechter-Bund nicht so recht mit dem Thema umzugehen wusste. Der Verband hätte das klären können“, so Weißenborn. Diese Aussage bezieht sich sowohl auf die Zeit vor Olympia 2008 als auch danach. Unterschwellig hört man da heraus, dass der DFeB die Nichtnominierung für Peking hätte verhindern können, was Gordon Rapp, der Präsident der Deutschen Fechter, heute in Abrede stellt: „Ich hätte mir gewünscht, dass Ingo Weißenborn bei seiner Stasi-Vergangenheit mit offenen Karten gespielt hätte.“ Doch so kurz vor den Spielen habe man die Athletinnen nicht mit diesem Thema belasten wollen, und deshalb von einem Engagement des damaligen Bundestrainers Abstand genommen. Heute „begrüßt“ es Rapp, dass die Stasi-Tätigkeiten des Ingo Weißenborn nachweislich nicht so stark waren, dass er aufgrund in Deutschland herrschender Regularien nicht mehr als Bundestrainer arbeiten darf.
Doch zunächst mal, 2008, war Weißenborn in der Öffentlichkeit der Stasi-Spitzel. „Ich war sauer, weil ich für etwas an die Wand genagelt wurde, wofür ich selbst erpresst wurde“, sagt der Fecht-Meister heute.  Auch und gerade seiner Frau und seinen fünf Kindern ging die Sache sehr nahe. Doch seine stets geäußerte Behauptung, dass er als IM nie jemandem Schaden zugefügt habe, ist nun schriftlich belegt. Dies hat er vor allem der Initiative von Matthias Behr zu verdanken, der „die Sache Weißenborn“ bei der Gauck-Behörde mit Vehemenz vorantrieb. Behr wusste nämlich um das brachliegende Trainerpotenzial des Olympia- siegers. Und schon wenige Wochen nach seiner Rehabilitierung wurde er als „beratendes Element“ wieder in die Frauen-Florett-Mannschaft integriert. Dort arbeitet er nun, wie er sagt, eng und vertrauensvoll mit Bundestrainer Lajos Somodi zusammen. Somit kamen der FC und der Verband einem möglichen Wechsel Weißenborns nach Holland zuvor, von wo er ein lukratives Angebot vorliegen hatte. Dazu lektioniert er wieder mehr und bringt sich in allen Bereichen der „angewandten Trainingswis- senschaft“ mit ein, um das deutsche Frauen-Florett wieder in bessere Zeiten zu führen. Bessere Zeiten, die Ingo Weißenborn nun persönlich auch wieder genießen darf. - Michael Fürst, FN

Glanzparade auf internationalem Parkett

Aus einem interna- tionalen Teilneh- merfeld mit Fechterinnen aus acht Nationen als Siegerinnen hervor- zugehen, das hat sogar die Experten in der Region be- eindruckt: Einen solchen Erfolg mit dem Säbel beim „Challenge Wratislavia“ in Breslau schafften Cara Ottenbacher (Mitte links bei der Siegerehrung) als Erste und Laura Paternotte (beide FC TBB/FC Großrinderfeld, rechts daneben) als Zweite dieses Turniers im Jahrgang 1997/98. Starke Nachwuchsfechterinnen aus Russland, Polen, Ungarn oder den USA wissen nach diesem Erlebnis, dass sie mit den Athletinnen aus Tauberbischofsheim bei großen Vergleichskämpfen auf jeden Fall zu rechnen haben. Einen Sieg erkämpfte sich dort auch der vom OSP betreute Adam Domanski (FR Nürnberg) im Jahrgang 1995, Jessica Kainz (FC TBB) kam in der gleichen Altersstufe auf den dritten Platz. -jan.

Fecht-Europameisterschaft 2010 in Leipzig

Vom 16.-22. Juli 2010 findet die Fecht-EM 2010 in der Arena Leipzig statt. Nähere Einzelheiten dazu können unter www.fechten2010.de abgerufen werden. Dort werden u.a. auch die neuen EM-Plakate präsentiert. - k. strauch

Björn Hübner holt Titel nach bravouröser Leistung

Dieser Finalkampf am Samstag bei den „Deutschen Möbel-Schott-Dunlopillo-Säbel- meisterschaften“ im Olympiastütz- punkt entsprach voll und ganz dem Geschmack des begeisterten Pub- likums, das nach einem hochklassi- gen Gefecht den neuen Deutschen Meister Björn Hübner (Fecht-Club Tauberbischofs- heim/FC Werbach) mit stehenden Ovationen feierte. Ihm war es nach wahrlich „harter Arbeit“ gelungen, den Olympia-Neunten, amtierenden Weltmeister und aktuellen Weltranglisten-Ersten Nicolas Limbach vom TSV Bayer Dormagen mit 15:13 zu bezwingen. Im Damensäbel setzte sich die erfahrene Stefanie Kubissa, ebenfalls Dormagen, im Endkampf gegen ihre Vereinskameradin Anna Limbach mit 15:5 durch, einen dritten Platz erreichte die Tauberbischofs- heimerin Sibylle Klemm.

Athleten der „Kategorie Limbach“ sind bei großen und wichtigen Turnieren immer die Gejagten. „Nico ist wirklich ein Ausnahmetalent,“ bestätigte auch der neue Deutsche Meister Björn Hübner nach seiner grandiosen Leistung. Nicolas Limbach und Björn Hübner schenkten sich nichts, zeigten ein Gefecht auf hohem Niveau, in dem zunächst regelmäßig der Dormagener führte, doch der Werbacher wollte sich mit diesem Rückstand nicht abfinden. Als er zum 12:12 ausglich, fing der Saal an zu toben, die Stimmung war hervorragend. Mit Limbachs nächstem Führungstreffer waren die Zuschauer nicht ganz einverstanden, aber Björn Hübner ließ sich nicht irritieren, schaffte einmal mehr den Ausgleich, dann den 14. und schließlich den alles entscheidenden Siegtreffer zum 15:13. Eine bessere Grundlage für die sich anschließende Sportlerparty konnte es gar nicht geben. Die Freude über diesen Titel war bei Björn Hübner natürlich groß, aber er schaute beim anschließenden Interview hauptsächlich auf die deutsche Säbelmannschaft und deren Chancen, sich für die Olympischen Spiele 2012 in London zu qualifizieren. „Wir haben noch zwei Grand-Prix-Turniere, da wollen wir einen Podestplatz holen,“ betonte der 24-Jährige. -jan.

Zweimal Silber bei den Deutschen Meisterschaften

Der TSV Bayer Dormagen holte sich am Sonntag beide Mannschafts- titel bei den „Deutschen Möbel-Schott-Dunlopillo–Säbelmeister- schaften“ im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim und verwies die Gastgeber jeweils auf den zweiten Platz. Traurig war vor allem die Tauberbischofsheimerin Doreen Häntzsch, die den knappen Vorsprung von einem Punkt (40:39), den ihre Vereinskameradin Sibylle Klemm aus einem Übernahmestand von 32:35 gegen die neue Deutsche Meisterin Stefanie Kubissa mit einem großartigen Gefecht herausgekämpft hatte, nicht verwerten konnte. Bei den Herren sicherte sich der TSV Bayer Dormagen mit einem klareren 45:37 die Goldmedaille und drehte damit das Ergebnis vom Vorjahr zu seinen Gunsten um. -jan.

Die „drei Musketiere“ Favoriten bei der Säbel-DM

Für den die „Deutschen Möbel-Schott-Dunlopillo-Säbelmeisterschaf- ten“ ausrichtenden Fecht-Club Tauber- bischofsheim ste- hen bei den Einzel- wettkämpfen drei Mitfavoriten im Mittelpunkt des Geschehens, die ihre sportlichen Wurzeln in Werbach haben: Dort be- gann ihre Erfolgsgeschichte mit dem Säbel, unter ihrem Markenzeichen „FC TBB/FC Werbach“ sind sie weiterhin auf den Siegerlisten vieler nationaler und internationaler Turniere zu finden: Sebastian Flegler, Björn Hübner und Johannes Klebes.

Wenn um 14 Uhr die Finalkämpfe in der Pestalozzihalle beginnen, dann hofft die gesamte Region auf ihren Erfolg, zumal sie am Sonntag bei den Kämpfen der Mannschaften auch noch den Meistertitel verteidigen wollen. Mehrere nationale Goldmedaillen haben sie bereits gewonnen, sie waren Junioren-Weltmeister und haben ihr Können längst bei vielen Weltcups unter Beweis gestellt. Stärkster Konkurrent für sie wird Nicolas Limbach aus Dormagen sein, der Olympiateilnehmer ist amtierender Weltmeister und im Augenblick auch der Führende auf der Weltrang- liste. Die Spitzenathleten aus Werbach sind aber auch einem breiten Publikum als die „drei Musketiere“ bekannt, die bei vielen Anlässen bis hin ins Fernsehen ihre akrobatische Show mit ihrem früheren Trainer Tony Zeis erfolgreich vorgestellt haben.

Der Eintritt zu diesen „Deutschen Möbel-Schott-Dunlopillo-Säbel- meisterschaften“ ist frei, alle Fechtfreunde und Sportinteressenten sind dazu herzlich eingeladen. Zum großen Medienaufgebot bei diesen Titelkämpfen gehört auch das Bayerische Fernsehen. Nach den heute um 14 Uhr beginnenden Finals mit der Siegerehrung schließt sich eine Sportlerparty an, von 18 bis 20 Uhr ist dann ein Frühlings-Bummeln im Möbelhaus Schott mit der Bekanntgabe der Sieger des Gewinnspiels vorgesehen. Die Endkämpfe der Mannschaften werden am Sonntag gegen 14 Uhr gestartet. -jan.

Foto: Die „drei Musketiere“ aus Werbach (von links) Sebastian Flegler, Björn Hübner und Johannes Klebes

Fünf Finalplätze am Stück

Zwar ging der erste Platz an Marike Wegener vom FSC Jena, dann aber präsentierte sich geballte Jugend- power vom Fecht-Club Tauberbi- schofsheim auf den folgenden fünf Rängen: Beim „König-Pokal- turnier“ der Damenflorett-A-Jugend in Halle an der Saale erkämpfte sich Greta Behr den zweiten Platz, auf dem dritten folgen Tamina Knauer (FC TBB/TV von 1848 Coburg e.V.) und Thekla Bartl, Leandra Behr (5.) und Anna Kuhn (6.) setzen diese Erfolgsserie fort.

Deutsche Säbelmeisterschaften in Tauberbischofsheim

Als zweite nationa- le Meisterschaften in diesem Jahr ste- hen am kommen- den Wochenende im Tauberbischofs- heimer Olympia- stützpunkt die deutschen Titel- kämpfe im Damen- und Herrensäbel auf dem Programm, die diesmal unter der Partnerschaft von „Möbel Schott – Dunlopillo“ stehen. Die Einzelmeister werden am Samstag ab 14 Uhr in den Gala-Finals ermittelt, am Sonntag ab 15 Uhr folgen die Mannschaften. Für den Fecht-Club gehen mit Johannes Klebes, Björn Hübner (beide FC TBB/FC Werbach), Sibylle Klemm und Doreen Häntzsch aussichtsreiche Athleten an den Start. Vor zwei Jahren beeindruckte Johannes Klebes durch einen Sieg bei diesen Wettkämpfen, den er im vergangenen Jahr dem Olympiateilnehmer und Weltmeister Nicolas Limbach vom TSV Bayer Dormagen überlassen musste. Nun wird er vor heimischem  Publikum auf Revanche sinnen. Bei den Damen gewann 2009 Alexandra Bujdoso (Königsbacher SC) vor Sibylle Klemm (FC TBB) die Goldmedaille.

Den Mannschaftstitel verteidigt der Fecht-Club im Herrensäbel, bei den Damen gewann im Vorjahr der TSV Bayer Dormagen, die Tauberbischofsheimerinnen erreichten den dritten Platz. Für rasanten, hochklassigen Fechtsport ist also an beiden Tagen gesorgt, wobei das Geschehen am  Samstag noch mit einem attraktiven Rahmenprogramm von „Möbel Schott und Dunlopillo“ ausgestattet wird: Nach den um 14 Uhr beginnenden Endkämpfen und der Siegerehrung folgt bis 18 Uhr eine große Sportlerparty mit allen Gästen, die dann auch zum folgenden Frühlings-Bummeln im Möbelhaus Schott eingeladen sind. Die Sieger des während der Wettkämpfe durchgeführten Gewinnspiels werden dort ermittelt.

Der Eintritt zu dieser Spitzenveranstaltung ist frei, alle Interessenten und Sportfreunde sind vom Fecht-Club Tauberbischofsheim herzlich eingeladen. Anmeldungen sind noch möglich unter Telefon 09341/80940 und per E-mail unter info(at)fechtentbb.de. -jan.

Beim Kooperationsverein FC Würth Künzelsau kräftig aufgetrumpft

Beim Säbel-Nachwuchsturnier der Schüler und B-Jugendlichen woll- ten die Sportlerin- nen und Sportler des Fecht-Clubs Tauberb´heim ihrem Kooperati- onsrein, dem FC Würth Künzelsau, und dessen Sport- direktor Dominik Behr, der weiterhin als deutscher Spitzenfechter mit dem Florett für den FC TBB startet, zeigen, dass sie bei der Vergabe der Spitzenplätze ein Wörtchen mitzureden haben. Zwei Gold-, ein Silber- und drei Bronzeränge waren die positive Bilanz aus der Sicht des Olympiastützpunktes. Die Siege gingen an Nele Eifler und Jonas Steger, einen zweiten Platz gab es für Cara Ottenbacher (FC TBB/FC Großrinderfeld) und Bronze für Kira Eifler, Laura Paternotte (FC TBB/FC Großrinderfeld) sowie Felix Schwab. 120 junge Fechter aus zehn Vereinen nahmen an diesem Wettbewerb teil, mit 23 davon stellten die Tauberbischofsheimer ein besonders großes Kontingent. Bei der B-Jugend verlor Cara Ottenbacher unglücklich 10:9 gegen Marie Görg aus Koblenz. Jonas Steger konnte sich in einem spannenden Finalgefecht gegen den amtierenden Deutschen Meister Constantin Kraus aus Wetzlar mit 10:7 durchsetzen.
Auf dem Foto: Der Präsident des Kooperationsvereins FC Würth Künzelsau, Professor Dr. Harald Unkelbach (links), Trainer Uli Eifler (Mitte hinten) und Säbel-Fachgruppenleiter des FC TBB, Matthias Behr (rechts). -jan.

In Weinheim gute Visitenkarte hinterlassen

Mehrere Siege, weitere Medaillen- ränge und gute Platzierungen er- kämpfte sich der Florettnachwuchs des FC Tauberbi- schofsheim und der badisch/fränki- schen Vereine beim B-Jugend- und Schülerturnier in Weinheim. Die Wettkämpfe verzeichneten eine gute internationale Beteiligung mit Athletinnen und Athleten aus Russland, Rumänien, Ungarn, der Slowakei und Deutschland. Für die B-Jugend ging es bei diesem Ranglistenturnier des Nordbadischen Fechterbundes (NFB) auch um wichtige Punkte zur Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaf- ten. Da konnte sich auch das Trainerquartett mit Anja Fichtel, Alexander Pusch, Peter Behne und Tony Zeis freuen.-jan

DFB-Trainerkonferenz in Tauberbischofsheim:

Neueste Informa- tionen aus dem Deutschen Fechter-Bund (DFB), ein Einblick in die Videodatenbank des Olympiastütz- punktes  (OSP) Tauberbischofs- heim, Trainingspla- nung und Regelän- derungen bei den internationalen Verbänden standen im Mittelpunkt der erstmals nach vielen Jahren wieder durchgeführten DFB-Trainerkon- ferenz. Über 60 Trainerinnen und Trainer aus dem gesamten Bundesge- biet fanden dazu den Weg nach Tauberbischofsheim. Der erste Tag war geprägt von der Übermittlung neuester Informationen vom DFB sowie von der FIE/EFC. Auch der praktische Teil kam nicht zu kurz. Kersten Palmer, erfahrener Trainer im Modernen Fünfkampf und im Fechtsport, demonstrierte sehr anschaulich Geschicklichkeitsübungen mit hohen koordinativen Anforderungen, kombiniert mit Schnelligkeitsübungen. Am zweiten Tag erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Video- datenbank des  OSP Tauberbischofsheim. Trainingswissenschaftler Dr. Michael Hauptmann stellte die umfängliche Videosammlung verschie- denster Gefechte vor. Er setzte seinen Vortrag fort mit den Themen Trainingsplanung, Zyklisierung und Periodisierung. Walter Steegmüller informierte anschließend über die geänderten Meldevorschriften, die insbesondere aus den aktuellen Neuerungen der FIE/EFC resultieren. Die nachfolgende Praxiseinlage von Henry Jansen war an Dynamik und Spaß nicht zu übertreffen. Er demonstrierte kleine Spiele äußerst kompetent. Die abschließenden disziplinspezifisch getrennten Gruppen befassten sich mit den neuen Regeländerungen der FIE und EFC. Die daraus resultierenden Schwierigkeiten wurden erörtert und Lösungsansätze gesucht. Insgesamt war die Resonanz der Teilnehmer dieser ersten DFB-Konferenz sehr positiv. Diese Zusammenkunft wird zukünftig fester Bestandteil des jährlichen DFB-Kalenders. Abschließend dankte der DFB dem Fecht-Club Tauberbischofsheim für die gute Unterstützung , der die optimalen Rahmenbedingungen dafür geboten habe, dass diese Veranstaltung erfolgreich verlaufen konnte. -jan.

Studenten ermitteln ihre Hochschulmeister: Johann Gustinelli verteidigt seinen Titel

Für rund 200 Stu- dierende aus der gesamten Bundes- republik stand das vergangene Wo- chenende ganz im Zeichen des Sports, der Kommunikati- on und des fröhli- chen Begegnens: Sie ermittelten im Olympiastützpunkt  (OSP) Tauber- bischofsheim ihre Einzelmeister im Fechten. Für die erfolgreichen Teilnehmer waren Siege und gute Platzierungen ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Qualifikation für die nächste Universiade. Veranstalter war der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh), für die Organisation vor Ort sorgten die Uni Würzburg und der Fecht-Club Tauberbischofsheim. Der Leiter des Olympiastützpunktes, Daniel Strigel, zeigte sich erfreut darüber, dass der adh erneut Tauberbischofsheim zum Austragungsort dieser Titel- kämpfe gemacht habe. Das Universitätssportzentrum der Uni Würzburg und der Fecht-Club seien einmal mehr bestrebt gewesen, eine reibungs- lose Organisation zu gewährleisten. „Das ist auch bestens gelungen", fügte Daniel Strigel hinzu.  Bei dem erfolgsorientierten Blick durch die Vereinsbrille des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim haben diese Titel- kämpfe ein erfreuliches Ergebnis gebracht: Zwei studentische Meistertitel durch Jacqueline Osyczka (Säbel) und Johann Gustinelli, der seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte, dritte  Plätze für Fabian Herzberg und Theresa Arnaudov (alle Florett), außerdem weitere Finalplätze durch Martin Huchwajda (6., Säbel), Fabian Herzberg (6. Degen), Helene Bauer (7., Florett) und Amrei Jacubowski (8., Degen). -jan

Bronze beim Europapokal

Die Bronzemedaille beim Europapokal der Landesmeister hat das Damenflorett-Team des Fecht-Clubs Tauberbischofs- heim in Budapest gewonnen. Diesen international wichtigen Erfolg sicherten dem Verein (von links) Svenja Stauch (FC TBB/FC Ahorn), Anne Sauer (FC TBB/FC Hardheim-Höpfingen), Bundestrainer Lajos Somodi, Maria Bartkowski und Kristin Behr. -jan.

Den Fechtsport hautnah erlebt

Einen Einblick in den Fechtsport erhielten 19 Schülerinnen und Schüler der Real- schule Walldürn im Olympiastützpunkt Tauberbischofs- heim. Im Rahmen eines Sporttages konnte neben Disziplinen wie etwa Klettern, Fitnesstraining oder Selbstverteidigung auch ein Schnupperkurs im Fechten angeboten werden, der auf reges Interesse stieß. Unter Anleitung von Sportwissenschaftler Uli Eifler und Trainer Alexander Kreis wurden die elementaren Grundfertigkeiten des Fechtens wie Aufwärmen, Koordination und Bewegungsabläufe geübt. In einem Abschlussturnier konnten die neuen Fertigkeiten in die Praxis umgesetzt werden. -jan.

Fiedler behauptet sich in der Weltspitze

Mit seinem zweiten Platz beim Degen-Grand-Prix „Challenge Bernadotte“ in Stockholm hat Jörg Fiedler vom Fecht-Club Tauberbi- schofsheim sein Weltklasse-Niveau einmal mehr unter- strichen und den zweiten Platz auf der Weltrangliste hinter dem führen- den Franzosen Gauthier Grumier gefestigt. Fiedler musste sich nur im Finale dem Korea- ner Jung Seung Hwa mit 12:15 beugen. Seine Vereinskamerad, der amtierende Europameister Sven Schmid, kam auf den 37. Platz. Unter den 190 Teilnehmern aus 39 Nationen ist Martin Schmitt (FC TBB/TG Schweinfurt) auf dem 67. Rang zu finden.
jan/Foto: Wilfried Jankowski

Ehemalige Spitzenfechter fördern den Nachwuchs

Wenn junge Sport- ler mit selbständi- ger Mobilität aus- gestattet sind, dann hat das er- hebliche Vorteile bei den vielen individuellen Ver- pflichtungen, denen sie nachkommen müssen. Davon können Florettfechter Martin Bundschuh und  Degenfechter Rudolf Haller ein Lied singen, das jetzt aber nach besonders freudigen Noten erklin- gen wird: Die beiden erfolgreichen Nachwuchssportler des FC Tauber- bischofsheim, die für die Junioren-Weltmeisterschaften im April in Baku (Aserbaidschan) nominiert sind, haben jetzt neue Smart-Fahrzeuge in Empfang nehmen können. In Kenntnis der aktuellen Gegebenheiten im Fechtzentrum an der Tauber haben diese Unterstützung die beiden früheren Weltklasse-Fechter Thomas und Michael Gerull mit Hilfe des Sart-Centers in Nürnberg möglich gemacht. Beide waren Medaillenge- winner bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. „Mit dieser Förderung wollen wir Ehemaligen ‚unserem Fecht-Club’ etwas Gutes tun und als Dankeschön für unsere Erfolge und die großartigen sportlichen Erlebnisse auch etwas zurückgeben",  betonen sie in diesem Zusammen- hang. Das Smart-Center in Nürnberg unterstützt diese Idee und stellt die beiden Fahrzeuge zur Verfügung. Auf dem Foto: Im Smart-Center Nürn- berg tauschen Martin Bundschuh (links) und Rudolf Haller (rechts) ihre Waffen gegen Autoschlüssel ein. Heiko Ochs vom Smart-Center (Zweiter von links) und OSP-Internatsleiter Matthias Behr wünschen beiden für die Zukunft sichere und "smarte" Fahrten. -jan.

Junger TBB-Fechter bei olympischen Winterspielen.

Es war jenes Wo- chenende, an dem die Olympischen Spiele in Vancouver zu Ende gingen. In einem Einkaufszen- trum schiebt ein junger Mann seinen Wagen durch die Regale, begleitet wird er von seiner Oma: Sie kaufen kräftig ein „und ich bezahle heute“, sagt die Großmut- ter von Sascha Kahl. Er gehörte zu den 46 Auserwählten, die zum Deut- schen Olympischen Jugendlager eingeladen worden waren, das von der Skilegende Rosi Mittermaier als Schirmherrin betreut wurde. Nominiert dafür wurde er als einer der „Eliteschüler des Jahres 2009“. Schon, als ihm Sparkassendirektor Thomas Menke und OSP-Internatsleiter Matthias Behr diese Auszeichnung überreichten, vergaßen sie nicht, die Oma als guten Geist gebührend zu würdigen. Jetzt war sie wieder zur Stelle und sorgte dafür, dass der Kühlschrank gefüllt werden konnte, bevor Sascha über seine Erlebnisse in Kanada berichten musste. Seine Eindrücke sind überwältigend: „Mein persönlicher Höhepunkt war der Goldmedaillen-Gewinn von Magdalena Neuner im Biathlon. Es war ein unbeschreiblicher Augenblick! Die gesamten Zuschauer, egal ob Deut- sche oder Besucher aus anderen Ländern, alle jubelten, dass der Boden bebte. Diese Stimmung und dieses Gemeinschaftsgefühl entsprachen wirklich dem olympischen Geist.“
Das Programm war anstrengend, hatte dafür aber eine Fülle von unvergesslichen Eindrücken: „Der erste Tag diente der Erholung, dem Kennenlernen und einem kurzen Ausflug nach Whistler, einer Stadt zwei Stunden von Vancouver entfernt. In Whistler fand der Großteil der Outdoor-Wettkämpfe statt, dadurch waren wir sofort mittendrin im Olympiafieber. Ich bekam Karten für Biathlon, Langlauf, Nordische Kombination, Freestyle Ski, Curling und Shorttrack.“ Was olympische Atmosphäre bedeutet, blieb ihm nicht lange verborgen: „Am nächsten Tag ging es dann mit Biathlon los. Und es war einfach unglaublich! In den Wettkampfstätten herrschte eine atemberaubende Stimmung und wir konnten gleich die erste Silbermedaille bejubeln. Nach dem Wettkampf ging es direkt ins Deutsche Haus. Dort hatten wir ein Treffen mit Innenminister Dr. Thomas de Maizière".
So folgten jeden Tag viele spannende Wettkämpfe und die Stimmung steigerte sich immer weiter, „auch unsere Gruppe wuchs ständig mehr zusammen“. Aber nicht nur der Sport spielte ein Rolle: „Nach einer Woche statteten wir den Ureinwohnern Kanadas, den ‚First Natives’, einen Besuch ab. Sie luden uns auf einen „How-Pow“, ein traditionelles Tanzfest, ein. Es war sehr interessant und ich habe viel über dieses Urvolk erfahren.“
Leider verging die Zeit in Kanada viel zu schnell. „Insgesamt war es ein unvergessliches Erlebnis. Ich werde jede Sekunde in positiver Erinnerung behalten ". Vor allem aber wird Sascha Kahl daran denken, dass die besten Fechter bei den Olympischen Spielen 2012 in London wieder auf der Planche stehen. Wenn das für ihn noch zu früh ist, dann weiß er, dass auch nach diesen Spielen weitere folgen: Dann als Aktiver dabei sein zu können, das ist für Sascha Kahl mit Sicherheit das Größte. -jan

KEM Athen: Edelmetall für deutsches Herrenflorett

Bei seiner ersten internationalen Berufung hat Niklas Uftring vom Fecht-Club Tauberbi- schofsheim dem Deutschen Fechter-Bund mit seinen Mannschaftskame- raden Mark Perel- mann (Mannheim-Neckarau), Niklas Parchatka (Bonn) und Georg Dörr (Weinheim)  bei den Kadetten-Europameisterschaften in Athen eine Bronzemedaille beschert. Das an Nummer vier gesetzte Quartett setzte sich im Auftaktgefecht souverän gegen Spanien 45:19 durch, schlug im Viertelfinale Mitfavorit Ungarn 45:38. Im Halbfinale unterlagen die Schützlinge von Artur Wojtyczka zwar dem späteren Europameister Russland 33:45, revanchierten sich jedoch im kleinen Finale gegen Frankreich mit einem deutlichen 45:30. Im Finale setzt sich Russland gegen die überraschend starke Mannschaft aus Großbritannien mit 45:33 durch. Im Damensäbel erreichten Jasmin Bührle, Lisa Freudenberger (beide Tauberbischofsheim), Anja Musch (Künzelsau) und Ann-Sophie Kindler (Eislingen) einen erfreulichen fünf- ten Rang. Nach ihrem Auftaktsieg gegen Großbritannien (45:29) stan- den sie der Vertretung aus Russland gegenüber, der sie 30:45 unterlag.  Im Kampf um den maximal möglichen fünften Rang bezwan- gen die vier Deutschen  zuerst Polen mit 45:38 und ließen auch im abschließenden Gefecht gegen Italien nichts mehr anbrennen. 45:38 hieß es am Ende für das deutsche Quartett. Den Titel im Damensäbel holte sich Ungarn durch einen knappen 45:40-Sieg gegen Russland. -jan.

Simone Briese-Baetke erneut erfolgreich

Ihre derzeitige Dominanz im Rollstuhlfechten hat die zweifache Europameisterin Simone Briese-Baetke vom Fecht-Club Tauber- bischofsheim (Bild) auch bei einem internationalen integrativen Turnier im französischen Joinville mit dem Degen unter Beweis gestellt: Dort kämpften weibliche und männliche Fuß- und Rollstuhlfechter, zudem noch die Trainer gegeneinander. Als einzige deutsche Teilnehmerin setzte sich Simone Briese-Baetke an die Spitze des Feldes und bewertete diesen Erfolg als gute Vorbereitung für die kommenden Wettkämpfe. -jan.

Damenflorett-Team bestätigt Aufwärtstrend

Das deutsche Damenflorett-Team in der Besetzung Katja Wächter, Carolin Golubytskyi, Sandra Bingenheimer (alle Tauberbischofsheim) und Martina Zacke (Berlin) hat beim Mannschafts-Weltcup in Turin erneut punkten können. Die Mannschaft von Trainer Lajos Somodi startete mit einem knappen 38:37 gegen die Ukraine in den mit 16 Teams gut besetzten ersten Mannschafts-Weltcup. Nach der Ukraine folgte „Angstgegner“ Polen, die sie diesmal mit 36:35 im Sudden Death bezwingen konnten. Vor Wochenfrist in Danzig mussten die vier noch eine Niederlage gegen die Polinnen einstecken. Im Halbfinale unterlag das Quartett dann den Vizeweltmeisterinnen von Antalya aus Russland hauchdünn 28:29. Im abschließenden kleinen Finale mussten sich Golubytskyi und Co. China mit 37:39 beugen. „Die Mannschaft verdient ein großes Lob. Sie hat mannschaftlich geschlossen agiert und zwei Mal nur knapp verloren. Wir sind wieder an der Weltspitze dran“, resümierte Bundestrainer Lajos Somodi anschließend.  Der Sieg in Turin ging an Gastgeber Italien, die sich im Finale gegen Russland mit 45:27 durchsetzten. -Olaf Wolf / DFB Press

Würth-Cup: Die deutschen Athletinnen hielten sich zurück

Um ein Haar wäre es der Russin Tatiana Logounova gelungen, den Damendegen-Weltcup um den „Reinhold-Würth-Pokal“ im Olympiastützpunkt Tauberbischofs- heim am Sonntag zum zweiten Mal nach 2008 für sich zu entscheiden, doch sechs Sekunden vor dem Ablauf der Verlängerung, in die sie sogar mit Vorteil gegangen war, ließ die Ungarin Emese Takacs diesen Traum zerplatzen: Nach einem 6:6-Stand in der regulären Gefechtzeit setzte sie den Siegtreffer und wurde nach diesem spannenden Finale vom Publikum gebührend gefeiert. Die deutschen Teilnehmerinnen hielten sich vornehm zurück, als Beste rangiert Imke Duplitzer vom OFC Bonn auf Platz elf, die Olympiasiegerin Britta Heidemann von Bayer 04 Leverkusen schaffte auch diesmal im eigenen Land den Sprung in die Spitze nicht und muss sich mit Platz 17 begnügen. Die Tauberbischofs- heimerinnen Beate Christmann (43.), Elke Birthelmer (62.) und Carina Sieber (94.) hatten mit dem Ausgang der Wettkämpfe nichts mehr zu tun. Im Halbfinale trafen Emese Takacz und Nathalie Alibert aus Frankreich (15:8) sowie Tatiana Logounova und die Degenlegende Timea Nagy aus Ungarn (15:8) aufeinander. -jan.

In rumänischer Fechterhochburg erfolgreich

Sathmar in Rumä- nien hat bei Fech- tern einen legendä- ren Ruf. Von dort kamen Zita und Hedi Funkenhau- ser, Rita und Susanne König vor vielen Jahren als Aussiedler nach Tauberbischofs- heim und erreich- ten hier großartige Sportkarrieren als Olympiasiegerinnen, Welt- und Europameisterinnen, sie gewannen zahlreiche Medaillen bei großen internationalen Wettkämpfen: Jetzt war ein Team der Nachfolgegenera- tion des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim bei einem Turnier in Sathmar am Start und schlug sich überaus gut: Im Damenflorett der Kadetten erkämpfte sich Martina Birthelmer (rechts) den zweiten Platz hinter der Rumänin Alexandra Bilica, den dritten Platz erreichte Thekla Bartl (links) und der sechste Rang ging an Tamina Knauer (FC TBB/TV von 1848 Coburg e.V.). Das anschließende Mannschaftsturnier gewann das Team von der Tauber vor Rumänien und Sathmar I. Besonderheit dieser sportlichen Begegnung: An diesem vom rumänischen Fechterbund und dem Fecht-Club Sathmar organisierten Kadettenturnier nahmen acht Clubs des Landes sowie weitere aus Ungarn, Moldawien, zudem die Delegation des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim teil, die von der auch aus Sathmar stammenden erfolgreichen Trainerin Rozalia Gombos angeführt wurde, die selbst sowohl für Rumänien als auch für Deutschland Medaillengewinnerin bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften war. -jan.

Würth-Degen-Weltcup wirft Schatten voraus

Es ist in Deutsch- land das einzige Qualifikations- turnier für die diesjährigen Fecht-Weltmeisterschaft- en im November und hat auch auf Grund seiner über 20-jährigen Tradi- tion einen besonde- ren Stellenwert: Der „Internationale Reinhold-Würth-Damendegen-Weltcup“ am Wochenende erwartet wiederum eine starke Konkurrenz mit hervorragenden Teilnehmerinnen aus 20 Nationen, darunter auch die Olympiasiegerin von Peking, Britta Heidemann. Für herausragend politisches Gewicht sorgt der neue baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus, der seinen Besuch mit Familie zugesagt hat.
 
Die Finalkämpfe in der Pestalozzihalle beginnen am Sonntag, 07. März um 15 Uhr. Dort treffen die besten vier Athletinnen aufeinander. Mit von der Partie ist die gesamte deutsche Damendegen-Elite. Für die Gastgeber geht die zweifache Deutsche Meisterin Beate Christmann an den Start. Ein erneut großes und interessiertes Publikum wird diese Kämpfe begleiten, darunter wieder zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Sport und Wirtschaft. Die Medien berichten ausführlich über das Geschehen und das SWR-Fernsehen wird mit seinen Kameras vertreten sein, die Berichte werden in den Sport- und Nachrichtensendungen gezeigt.

Aus der Sicht des Ausrichters bewertet der Präsident des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim, Professor Dr. h.c. Matthias Kleinert, in einem Interview den Stellenwert dieser Veranstaltung: „Fecht-Club und Würth freuen sich und sind stolz, aus Anlass des Damendegen-Weltcups die Weltelite des Sports, unseren Ministerpräsidenten Stefan Mappus und die Olympiasiegerin Britta Heidemann begrüßen zu dürfen".

Frage: Beim Würth-Cup dürfen die Zuschauer bei freiem Eintritt die Weltelite der Degen- Damen bestaunen. Hat eine deutsche Fechterin die Chance, ganz vorne zu landen?

Kleinert: „Ja, es ist schon ein Novum, dass Spitzensport, wie in Tau- berbischofsheim geboten, bei freiem Eintritt stattfindet und man an- schließend noch zur Siegesfeier mit ebenfalls kostenloser Verköstigung eingeladen wird. Ich rechne fest damit, dass Britta Heidemann ihre derzeitige Hochform auch  bei diesem Weltcup präsentiert und nach ihrem Erfolg beim Grand Prix in St. Maur (Frankreich) sich auch in Tauberbischofsheim wichtige Weltranglistenpunkte holen wird.“

Frage: Was darf man von den Degendamen des Fecht-Clubs Tauber- bischofsheim erwarten, insbesondere von der zweimaligen Deutschen Meisterin Beate Christmann?

Kleinert: „Ich bin sicher, dass Beate Christmann von unserem Fecht-Club Tauberbischofsheim den Heimvorteil für sich nutzen kann. Erst vor wenigen Tagen hat sie ihre Diplom-Arbeit erfolgreich abgeschlossen und sollte somit frei sein, als amtierende Deutsche Meisterin eine gute Leistung abzurufen.“

Frage: Der Fecht-Club hat unter Ihrer Führung in den letzten Jahren an vielen Stellschrauben gedreht, um wieder mehr und größere sportliche Erfolge zu feiern. Wo sehen Sie bereits Wirkung Ihres Engagements und wo kann und muss es noch besser werden?

Kleinert: „Die Weltcup-Saison läuft insgesamt zufriedenstellend. Viele Sportlerinnen und Sportler erreichen herausragende Ergebnisse, aber abgerechnet wird letztlich erst bei den Olympischen Spielen 2012 in London, wobei gerade jetzt die Europameisterschaft in diesem Jahr in Leipzig vom 16. - 22. Juli und  die Weltmeisterschaften in Paris im November 2010 schon eine Standort-Bestimmung sein werden. Interessant ist ja auch im Sport, was auch gerade jetzt wieder die Olympischen Winterspiele gezeigt haben, dass oft Sportlerinnen und Sportler, die während der Saison nicht von sich reden machten, zu herausragenden Leistungen punktgenau am Wettkampftag befähigt sind. Freuen wir uns also und hoffen wir auf Überraschungen, dies macht unseren Sport so spannend und so interessant.“  -jan.

Ministerpräsident Mappus beim Würth-Weltcup in Tauberbischofsheim

Der neue Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Stefan Mappus (Bild), hat gerade sein neues Amt in der Villa Reitzen- stein in Stuttgart angetreten, da nehmen die Wün- sche an ihn, Ehrengast bei zahlreichen Veranstaltungen zu sein, unge- ahnte Ausmaße an. Ihm und seinem Mitarbeiterstab obliegt es in diesen Tagen, die Qual der Wahl so zu treffen, dass möglichst viele gesell- schaftliche Gruppen den neuen Regierungschef in ihrem Bereich be- grüßen können. Dem Fecht-Club Tauberbischofsheim als erfolgreichstem Verein der Welt in dieser Sportart ist es gelungen, von ihm eine Zusage zu erhalten: Ministerpräsident Stefan Mappus wird am 7. März Ehren- gast beim 24. Damendegen-Weltcup um den Reinhold-Würth-Pokal im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim sein. Die Finalkämpfe an die- sem Sonntag beginnen um 15 Uhr in der Pestalozzihalle des Fechtzen- trums. Damit setzt der baden-württembergische Ministerpräsident die langjährige Tradition seiner Vorgänger fort, der Medaillenschmiede von Emil Beck seine Referenz zu erweisen. Diese Wettkämpfe, an denen auch die Olympiasiegerin Britta Heidemann teilnehmen wird, will der Regierungschef mit seiner gesamten Familie besuchen. -jan.

Letztes A-Jugend Qualifikationsturnier

Beim letzten A-Jugend Qualifika- tionsturnier im Herrendegen in Osnabrück präs- entierte sich das Weinig-Team des Fecht-Clubs Tau- berbischofsheim  gleich mit zwei Finalisten und einer davon errang den Turniersieg. Bei 107 Startern aus drei Nationen hat sich Marcel Sieber ohne Niederlage den ersten Platz geholt. Auch wenn es nicht mehr zur Qualifikation für die Kadetten-Europameisterschaft gereicht hat. „Dieser Sieg hat ihm Selbstvertrauen gegeben und war die Bestätigung für seinen Trainingsfleiß,“ so sein Trainer Mario Böttcher. Der zweite Finalist war Falk Heilmann, der sich an diesem Tag nur dem späteren Zweiten Tim Kuchalski (TSV Bayer 04 Leverkusen) im Finale geschlagen geben musste. Auch er kam ohne Niederlage direkt ins Finale der letzten Acht und belegte am Ende den achten Platz.

Unser Bild zeigt das erfolgreiche Weinig-Team (von links): Degentrainer Mario Böttcher, Turniersieger Marcel Sieber und Finalist Falk Heilmann. -jan.

Besuch bei der WITTENSTEIN AG - von Degenfechter Morten Löhr

Die Wirtschaftskri- se ist noch nicht überstanden. Umso schwieriger ist es für Schulabsolven- ten, Unternehmen zu finden, die be- reit sind, neue Auszubildende oder Studenten einzu- stellen.

Die Igersheimer WITTENSTEIN AG  geht hier mit gutem Beispiel voran und präsentierte sich 20 Fechterinnen und Fechtern des FC Tauberbi- schofsheim, begleitet von Internatsleiter Matthias Behr und Lehrerin Gabriele Weidhaas, in ihrer unternehmenseigenen Ausbildungsstätte, der WITTENSTEIN talent arena.

Die seit Jahren bestehende enge Kooperation und Partnerschaft zwischen dem Mechatronikspezialisten und dem Tauberbischofsheimer Olympiastützpunkt führt dazu, dass sich die Athleten der WITTENSTEIN-Talentförderung (Olympiastützpunkt-Werkstatt) mit den Auszubildenden der WITTENSTEIN  AG treffen und austauschen.

Die WITTENSTEIN AG  ist Weltmarktführer in der Herstellung von Antriebssystemen und beschäftigt trotz globaler Ausrichtung überwiegend Mitarbeiter in Deutschland. Ihre Produkte finden sich an vielen Stellen im Alltag wieder: So stellt WITTENSTEIN innovative Herzimplantate her, Produkte werden in Flugzeugen und in der Raumfahrt verbaut oder sind wichtige Bestandteile von Formel-1 Wagen.
Begrüßt wurden die Nachwuchsfechter von Diana Frank,  Mitglied der Personalakquise des Bereichs Ausbildung und Nachwuchsförderung. Sie gab  während eines interessanten Vortrags Informationen zur WITTENSTEIN  AG und deren beruflichen Angebote. So bietet das Unternehmen Stellen für Absolventen verschiedener Schultypen an. Die WITTENSTEIN talent arena ist ein eigens konzipiertes Gebäude für die Azubis oder DH-Studenten.

Nach dem Vortrag führten die WITTENSTEIN-Auszubildenden Martin Brand und Daniel Kemmer durch das aus sechs Produktionshallen bestehende Werk. Auf diese Weise erhielten die Gäste eine konkrete Vorstellung von der Arbeit bei WITTENSTEIN. Besucht wurden auch die Freizeit-Einrichtungen (frei nach dem Motto: „Zufriedene Mitarbeiter sind motivierte Mitarbeiter“). Da die Firmenzentrale inmitteln eines botanischen „Weltgartens“ liegt, konnten die Besucher auch viele Pflanzen  bestaunen, deren ursprüngliche Heimat all die Länder sind, in denen die WITTENSTEIN Gruppe  Niederlassungen aufgebaut hat.
Der genaue Einblick in ein technisch orientiertes Unternehmen hat sicherlich den einen oder anderen überzeugt, den späteren Berufsweg in diese Richtung einzuschlagen. -jan.

Damenflorett: Leandra Behr als jüngste Finalistin ausgezeichnet

Die erst 13-jährige Leandra Behr vom Fecht-Club Tauber- bischofsheim (Bild) wurde beim Internationalen Damenflorett-A-Jugend-Turnier in Jena nach ihrem dort erreichten guten sechsten Platz erneut mit einem Pokal als jüngste Finalistin ausgezeichnet. In der deutschen Rangliste belegt die B-Jugendliche, Tochter der zweifachen Olympiasiegerin Dr. Zita Funkenhauser und Schülerin des Matthias-Grünewald-Gymnasiums, den sechsten Platz. Die weiteren Ergebnisse von Jena aus Tauberbischofsheimer Sicht:
12. Tamina Knauer (FC TBB/TV von 1848 Coburg e.V.), 16. Martina Birthelmer, 21. Greta Behr, 33. Thekla Bartl und 34. Anna Kuhn. -jan.

Ein Fechter bei den olympischen Winterspielen

Wenn sich in dieser Woche die Augen der Sportwelt auf Vancouver richten, um dort die olym- pischen Winter- spiele zu verfolgen, dann ist dieses Ge- schehen auch für den Florettfechter Sascha Kahl vom Fecht-Club Tauber- bischofsheim das absolut größte Er- eignis: Er zählt zu den 46 Auserwähl- ten, die zum Deutschen Olympi- schen Jugendlager eingeladen worden sind und wird so viele Wettkämpfe hautnah beobach- ten können, bei mehreren internationalen Begegnungen dabei sein und bis zum 26. Februar olympische Atmosphäre schnuppern können, die auch für ihn mit Blick auf die Olympischen Spiele 2012 in London und später höchst wertvoll sein dürfte. Betreut wird diese Gruppe in Kanada von der Ski-Legende Rosi Mittermaier.

Sascha Kahl hat längst seine Sachen gepackt, auch der Fotoapparat ist verstaut. Die 46 Jugendlichen kommen aus verschiedenen Sportfach- verbänden, darunter sind sechs „Eliteschüler des Jahres 2009“, einer davon ist der Schüler des Tauberbischofsheimer Wirtschaftsgymnasiums Sascha Kahl. Im November erhielt er diese Auszeichnung, bei der seine sportlichen Erfolge und die vorbildliche Haltung gewürdigt wurden. -jan.

Waldemar Schott: Mann des herzhaften Engagements

Zahlreiche Freunde und Geschäftspart- ner, treue Kunden sowie Repräsentan- ten vieler Vereine, Organisationen und Institutionen mach- ten ihm am 4. Feb- ruar ihre Aufwar- tung und über- brachten ihm herzliche Glückwünsche zum 60. Geburtstag, den Waldemar Schott, Chef des gleichnamigen Möbelhauses, mit ihnen und im Kreise seiner Familie im neuen Logistikzentrums des Unternehmens feierte. Unter den Gratulanten waren auch Bürgermeister Wolfgang Vockel und der baden-württembergische Minister Professor Dr. Wolfgang Reinhart, die schon bei vielen Anlässen das sehr erfolgreiche Engagement des Jubilars im geschäftlichen Bereich sowie seinen umfassenden Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit als beispielhaft gewürdigt haben.

Unter der großen Schar von Gratulanten war auch eine Delegation des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim unter der Leitung des geschäfts- führenden Vorstandsmitgliedes Karl-Friedrich Schönleber, der mit den legendären Musketieren zu dieser besonderen Feier kam, um eine Zeremonie zu vollziehen, die Dankbarkeit, Respekt und tief empfundene Partnerschaft ausdrückt: Waldemar Schott wurde aus Anlass seines 60. Geburtstages zum Ehren-Musketier geschlagen, gebührend ausgestattet und mit einem Fechtgemälde bedacht.

Im vergangenen November wurde im Olympiastützpunkt Tauberbi- schofsheim zum 22. Mal der „Möbel-Schott-/Dunlopillo-Weltcup“ im Damendegen der Juniorinnen ausgetragen. Über Jahrzehnte fördert Waldemar Schott diesen Verein und ist der Teampate im Damendegen.

Den vielen guten Wünschen schließen sich mit allen Sportlerinnen und Sportlern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fecht-Club und Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim dankbar an. -jan.

Damensäbel: Zwei Tauberanerinnen bei der Europameisterschaft

Eine tolle und er- folgreiche Säbel- saison haben sie hinter sich und deshalb als Lohn für herausragende Leistungen ein großes internatio- nales Ereignis vor sich: Jasmin Bührle und Lisa Freudenberger (links mit Trainer Adrej Kuzmin und ihrer Vereinskameradin) erreichten die Qualifikation zu den Kadetten-Europameisterschaften, die vom 2. bis 7. März in Athen stattfinden, und werden dort auf internationalem Parkett die deutschen Farben vertreten. Für Jasmin Bührle, der Ersten in der A-Jugend-Rangliste des Deutschen Fechter-Bundes, ist es der zweite Einsatz bei diesen Wettkämpfen im Nationalteam, die ein Jahr jüngere Lisa Freudenberger als Ranglisten-Dritte schaffte diese Nominierung zum ersten Mal. -jan.

Mit drittem Platz EM-Ticket gelöst

Der dritte Platz beim „Intern. Adolf-Ermer-Turnier“ der A-Jugend in Bad Cannstatt ist mit dem Blick auf 142 Teilnehmer aus sechs Nationen für Niklas Uftring vom Fecht-Club Tauber- bischofsheim (re. mit seinem Trainer Lars Schache) allein schon aller Ehren wert, doch für dieses Duo hat er zusätzlich noch eine ganz besondere Bedeutung: Mit dieser hervorragen- den Leistung konnte der Florettfechter von der Tauber die Qualifikation zur Kadetten-Europameisterschaft Anfang März in Athen erreichen.-jan.

Ein Sieg und zwei zweite Plätze beim Weltcup

Ihrer Favoritenrolle ist die zweifache Europameisterin Simone Briese-Baetke vom Fecht-Club Tauberbi- schofsheim beim Weltcup „Germany 2010“ der Roll- stuhlfechter im total verschneiten Malchow in bester Weise gerecht geworden: Mit dem Degen in der Kategorie B zeigte sie sich als stärkste Athletin im Feld, bezwang im Endkampf Yui Chong Chan aus Hongkong mit 15:14 und sicherte sich damit den Sieg in dieser Disziplin, nachdem sie im Halbfinale Alesia Makrytskaya aus Weißrussland mit 15:13 und im Viertelfinale Cecile Demaude aus Frankreich mit 15:5 geschlagen hatte. Im Florett-Endkampf setzte sich diesmal Annabel Breuer vom TSV Laupheim gegen die Tauberbischofsheimerin mit 15:10 durch, verwies sie damit auf den zweiten Rang, den beide gemeinsam auch noch als Team mit Zarife Imeri (SV 1845 Esslingen) im Mannschaftswettbewerb für Deutschland hinter der Vertretung aus Hongkong (34:45) holten. Insgesamt kämpften 99 Sportlerinnen und Sportler aus 15 Nationen bei diesen Wettkämpfen im Herzen der Mecklenburger Seenplatte um Punkte für die Weltrangliste. -jan.

Zwei Säbelfechterinnen auf dem Treppchen

Jasmin Bührle vom Fecht-Club Tauber- bischofsheim (Mitte) ließ beim Internationalen A-Jugend-Damensäbel-Turnier in Mülheim nichts anbrennen, setzte sich klar gegen Anja Musch (FC Würth Künzelsau) mit 15:11 und Judith Kusian (TSV Bayer Dormagen) mit 15:5 durch, erreichte damit das Finale und gewann auch dieses Duell mit 15:9 gegen Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen), die zuvor im Halbfinale die Tauberbischofsheimerin Lisa Freudenberger mit 15:11 bezwungen hatte. Das hervorragende Gesamteergebnis für den Fecht-Club von der Tauber: Sieg für Jasmin Bührle, dritter Platz für Lisa Freudenberger (rechts), Rang fünf für Lea Ottenbacher (links) und weitere fünf Athletinnen unter den besten 32 Fechterinnen des Gesamtfeldes. -jan.

Sieg für Björn Hübner, zweiter Platz für Sibylle Klemm

Einen Sieg, einen zweiten Rang und weitere zwei Fi- nalplatzierungen haben die Säbel- spezialisten des Fecht-Clubs Tau- berbischofsheim beim „Körmöczi-Turnier“ in Koblenz erkämpft: Björn Hübner (FC TBB/FC Werbach) hatte bei diesen Wettkämpfen „alles im Griff“, zeigte sich in bester Verfassung und besiegte im Endkampf Max Hartung vom TSV Bayer Dormagen mit 15:9. Sein Vereinskamerad Johannes Klebes erreichte den fünften Platz. Im Damensäbel traf die Tauberbischofsheimerin Sibylle Klemm nach einem klaren 15:5-Sieg gegen Stefanie Kubissa (Dormagen) im Finale auf ihre Freundin, die Junioren-Weltranglisten-Erste Alexandra Bujdoso vom Königsbacher SC Koblenz, die sich in diesem Duell mit 15:11 durchsetzte. Doreen Häntzsch holte sich den siebten Platz und auch die junge Garde von der Tauber lieferte ein erfreuliches Ergebnis ab: Hinter Nele Grodde kam Lisa Freudenberger auf den zwölften, Lea Ottenbacher (beide Jahrgang 1994) auf den 17. Platz. Unser Bild zeigt von links Björn Hübner, Johannes Klebes, Doreen Häntzsch, Sibylle Klemm und Trainer Efim Chwidko. - jan.

Jörg Fiedler überzeugt in Doha

Degenfechter Jörg Fiedler vom Fecht-Club Tauberbi- schofsheim hat sich mit dem Sieg beim „Grand-Prix du Qatar 2010“ in Doha den insge- samt neunten Weltcup-Sieg seiner sportlichen Karriere gesichert. Der 31-Jährige bezwang im Finale den Russen Alexej Tikhomirov klar mit 15:11.
„Das war Weltklasse“, freute sich anschließend Bundestrainer Didier Ollagnon über die Leistung seines Schützlings. Fiedler, in Doha an Nummer vier gesetzt, „wackelte“ nur einmal im 32-er Tableau gegen den Koreaner Park Kyoung Doo, besann sich jedoch schnell seiner taktischen und technischen Fertigkeiten und besiegte Doo 10:9. Von da ab ließ der einstige Leipziger nichts mehr anbrennen. Max Heinzer (SUI) musste sich im Achtelfinale 11:15 geschlagen geben, Ruben Limardo (VEN) unterlag gegen den Mannschafts-Olympia-Dritten von Athen 13:15. Halbfinalgegner Sergej Khodos (RUS) kam gegen Jörg Fiedler gar mit 8:15 unter die Räder. „Jörg hat seine taktischen und technischen Stärken heute zu 100 Prozent umgesetzt. Er hat erneut bewiesen, dass er zu den weltbesten Degenfechtern gehört. So sollte es weiter gehen“, erklärte Ollagnon erfreut nach dem Finale.
Mit seinem Sieg in Doha greift Jörg Fiedler inzwischen nach der Weltranglisten-Führung. Nur noch wenige Punkte trennen ihn vom Gesamt-Ersten Gauthier Grumier (FRA) und dem Ranglisten-Zweiten, Alfredo Rota (ITA). - Olaf Wolf

Der Fechtsport kommt erfolgreich in die Schule

Die Initiative der Riemenschneider-Realschule und des Olympiastützpunktes Tauberbischofsheim im Rahmen des Partnerschaftskonzepts „Schule/Verein“ des Landes Baden-Württemberg feiert nunmehr ihr zehnjähriges Jubiläum und soll auch in Zukunft in diesem Verbundsystem der „Eliteschule des Sports“ am OSP fortgesetzt werden. Dieses Fechtangebot wird von den Schülerinnen und Schülern gut angenommen und tatkräftig unterstützt von Rektor Harald Breunig, OSP-Internatsleiter Matthias Behr (hinten links), den beiden Sportlehrern Karsten Burkhard und Thomas Winkler sowie Diplomtrainer Tony Zeis (hinten von rechts), der diesen Fechtunterricht seit zehn Jahren erteilt. Auf dem Bild fehlt die Leiterin der Fachschaft Sport an der Riemenschneider-Realschule, Karin Ries.

Schülerinnen und Schüler zum Sport zu führen - dieses Ziel streben Schulen, Vereine, die Politik und Verbände an, um einen wichtigen Beitrag für die Volks- gesundheit zu leisten und um für ausreichend Nachwuchs in den deutschen Sportbewegungen zu sorgen. In der Praxis beweisen in Tauberbischofsheim die Riemenschneider-Realschule und der Olympia- stützpunkt – beide als „Eliteschule des Sports“ partnerschaftlich verbunden – mit dem Landesprojekt „Schule/Verein“ die erfolgreiche Machbarkeit dieser Kooperation, und das inzwischen seit zehn Jahren.

Der zuständige OSP-Fechttrainer Tony Zeis, der vor Ort in der Schule diese Bemühungen von Anfang an in die Tat umsetzt, spricht von einer „harmonischen Verbindung. Unser Angebot wird sehr gut aufgenommen, in diesem Fall geht es uns vor allem darum, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, was Fechten überhaupt ist. Die Zusammenarbeit mit Rektor Harald Breunig, den Klassen- und Sportlehrern gestaltet sich schon über den gesamten Zeitraum hinweg als optimal, dafür sind wir dankbar, denn das ist die Grundlage für einen erfolgreichen Einsatz.“

Im Rahmen des ganz normalen Sportunterrichts geht Tony Zeis in alle fünften Klassen der Riemenschneider-Realschule, und zwar einen Monat lang jeweils mit zwei Wochenstunden. Zu diesem Unterricht bringt er Florett, Degen und Säbel mit, denn die Grundlagenausbildung erfolgt in allen drei Waffen. Es gilt, technische und taktische Fertigkeiten zu vermitteln, den Umgang mit diesem Sportgerät zu erlernen und damit eine umfassende Einführung mit praktischen Übungen zu ermöglichen. „Bei diesem Training sind auch immer Schülerinnen und Schüler dabei, die schon mit dem Fechtsport Bekanntschaft gemacht haben,“ betont Tony Zeis. Natürlich werde den Teilnehmern auch der Olympiastützpunkt gezeigt, damit sie sich ein genaues Bild von dieser Einrichtung und ihren Möglichkeiten machen könnten.

Mit einer Abschlussprüfung wird dokumentiert, dass die Klassen die Grundzüge des Fechtens verstanden haben und welchen Stand der Fertigkeiten die einzelnen Beteiligten erreichen konnten. Ein besonderer Anreiz ist dabei, dass die Ergebnisse auch bei der Vergabe der Sportnote im Zeugnis mit einfließen. -jan.

Fecht-Club erreicht 700. deutschen Meistertitel

Es war als Ziel angepeilt und erhofft. Dass es aber schon am ersten Tag der Deutschen Samsung Florettmeister- schaften erreicht werden würde, damit hatten nicht alle Experten ge- rechnet: Beim Halbfinale der Damen in den Einzelwettkämpfen war klar, der 699. Titel musste es auf jeden Fall werden, denn es waren mit Carolin Golubytskyi, Melanie Wolgast, Sandra Bingenheimer und Anja Schache nur noch Tauberbischofsheimerinnen im Rennen: Diesmal machte Carolin Golubytskyi ihren lang gehegten Traum wahr, besiegte in der Verlängerung ihre Vereinskameradin Anja Schache mit 5:4, ge- wann damit die Goldmedaille und wurde erstmals Deutsche Meisterin. Nun oblag es dem Olympiasieger Benjamin Kleibrink vom FC Tauber- bischofsheim, bei den Herren die Rekordmarke auf 700 zu bringen. „Auch wenn es keiner gesagt hat, aber erwartet hat man mit Sicherheit von mir, dass ich hier nicht Dritter werde,“ stellte er heraus, nachdem er Christian Schlechtweg vom SC Berlin mit 15:12 ge- schlagen und ebenfalls die deutsche Meisterschaft im Einzel erreicht hatte.

Vor diesem grandiosen Doppelsieg der Tauberbischofsheimer begrüßte FC-Präsident Professor Dr. h.c. Matthias Kleinert  in der trotz widriger Wetterbedingungen hervorragend besetzten Pestalozzihalle zahlreiche Repräsentanten aus Sport, Politik und Wirtschaft, insbesondere den Samsung-Europapräsidenten Hay Keong Yang, den baden-württembergischen Europaminister Professor Dr. Wolfgang Reinhart, Bürgermeister Wolfgang Vockel, den Präsidenten der Europäischen Fechtunion, Frantisek Janda, und den Präsidenten des Landessportverbandes Baden-Württemberg, Dieter Schmidt-Volkmar.

Er dankte der Firma Samsung für die intensive Partnerschaft, die seit 2003 gepflegt werde, freute sich darüber, dass der Deutsche Fechter-Bund dem Fecht-Club großes Vertrauen im Hinblick auf die Ausrichtung dieser Titelkämpfe entgegen bringe und forderte alle auf, „etwas zu machen, anzupacken: Nicht reden, sondern handeln“. In weiteren Gruß- worten lobten Hay Keong Yang, Minister Reinhart und Bürgermeister Vockel das hervorragende Niveau der deutschen Fechter.

Als neue Deutsche Meister im Florett wurden abschließend Carolin Golubytskyi und Benjamin Kleibrink vom Fecht-Club Tauberbischofsheim gebührend gefeiert. - jan.

Florett-DM: Spitzenleistungen aus Sport und Technik

Nach seinem sensationellen Olympiasieg in Peking schaute Benjamin Kleibrink vom Fecht-Club Tauberbischofs- heim im vergange- nen Jahr bei den Deutschen Florettmeisterschaften in Tauberbischofsheim seinen Kollegen bei ihren Wettkämpfen im Olympiastützpunkt zu, berichtete in der Pause dem ARD-Moderator Michael Drevenstedt, wie er selbst diesen Sieg in China erlebt hatte: Am Samstag bei den diesjährigen Deutschen Samsung-Florettmeisterschaften der Damen und Herren, greift der Olympiasieger vor heimischem Publikum aktiv in das Geschehen ein.

Benjamin Kleibrink ist auf starke Konkurrenz eingestellt, vor allem der dreifache Weltmeister Peter Joppich aus Koblenz will bei der Vergabe des Meistertitels ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Aber auch die früheren Tauberbischofsheimer André Weßels und Sebastian Bachmann, jetzt OFC Bonn, sowie Dominik Behr, der Dritte des Vorjahres vom FC Tauberbischofsheim, gehen mit großem Eifer auf die Fechtbahn. Spannung pur ist also angesagt.

Im Damenflorett kommt das Spitzenfeld von den Gastgebern: Katja Wächter verteidigt den Titel, im vergangenen Jahr wurde sie vor ihrer Vereinskameradin Anja Schache Deutsche Meisterin, auf den dritten Rängen folgten Carolin Golubytskyi und Maria Bartkowski, genau das Team, das die deutschen Farben bei den letzten Weltmeisterschaften vertrat.

Die Organisatoren erwarten ein großes Medienaufgebot, das Südwest-Fernsehen wird am Samstag um 18 Uhr und in der aktuellen Sendung ab 19.45 Uhr über diese Deutschen Samsung-Florettmeisterschaften berichten. Zahlreiche Ehrengäste haben ihr Kommen angekündigt. Nach der Siegerehrung lädt die Firma Samsung zu einem Empfang ein, zudem werden unter den Besuchern drei Mobiltelefone der neuesten Generation verlost. Das Unternehmen Samsung ist seit 2003 Partner des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim, seinem Europa-Präsidenten Hay Keong Yang wurde am 15. Dezember der Emil-Beck-Gedächtnispreis überreicht. Am Sonntag stehen die Mannschafts-Wettbewerbe auf dem Programm. -jankowski

Florett-Spezialisten kämpfen um die deutschen Titel

Klangvolle Namen aus der deutschen Florettszene werden am Wochenende im Olympiastützpunkt Tauberbischofs- heim erwartet, denn die nationalen Titelkämpfe im Einzel und den Mannschaften stehen auf dem Programm: Am Samstag beherrschen die Einzel das Geschehen bei diesen Deutschen Samsung-Florettmeisterschaften. Im Mittelpunkt des Sonntags stehen die Mann- schaften, wobei an beiden Tagen die Athletinnen und Athleten des Gastgebers Fecht-Club Tauberbischofsheim ein gewichtiges Wörtchen mitreden wollen. Im vergangenen Jahr sicherte sich Katja Wächter (FC TBB/ISO Leipzig) den Titel nach einem Sieg über ihre Vereinskameradin Anja Schache, mit Carolin Golubytskyi und Maria Bartkowski auf den dritten Plätzen schlossen sich zwei weitere Tauberbischofsheimerinnen an. Auch als Team ließen sie sich die Goldmedaille nicht nehmen, Bayer 04 Leverkusen und der SC Berlin folgten auf den Plätzen.

Für den Fecht-Club an der Tauber hat diese Großveranstaltung einen weiteren Aspekt von erheblicher Bedeutung, Bisher hat der Verein ins- gesamt 698 deutsche Meistertitel erreicht. An diesem Wochenende könnte es durchaus einen besonderen Grund zum Feiern geben, denn die 700. Deutsche Meisterschaft ist zum Greifen nahe.

Große Beachtung können auch die Florettfechter für sich in Anspruch nehmen, denn für den Gastgeber treten u.a. der Olympiasieger Benjamin Kleibrink und Dominik Behr an.

Am Samstag nach den Einzelmeisterschaften ist wieder eine große Feier vorgesehen, die von der Firma Samsung ausgerichtet wird. Das Unter- nehmen stellt während dieser Veranstaltung wieder zahlreiche Produkte aus und will vor allem auf seine Messeneuheiten aufmerksam machen. Auch diesmal werden Spitzensport, Unterhaltung, Kommunikations- möglichkeiten und viele technische Spitzenprodukte im Rahmen der Veranstaltung geboten. -jankowski

Scheck für zukunftorientierte Nachwuchsförderung

Neben zahlreichen anderen Aktionen, Vorhaben und Or- ganisationen ist auch der Fecht-Club Tauberbischofs- heim vom Vorstand der Bürgerstiftung mit einer finanziel- len Förderung bedacht worden: Dazu kamen Bürgermeister Wolfgang Vockel (hinten Zweiter von links) und der ehrenamtliche Geschäftsführer der Stiftung, Thomas Schreglmann (hinten rechts), in den Olympiastützpunkt, um den Scheck über 5 000 Euro zu überreichen. Das Geld kommt einem neuen, qualifizierten und zukunftsorientierten Konzept für die Nachwuchsarbeit zugute, das von OSP-Leiter Daniel Strigel (hinten Zweiter von rechts) erarbeitet wurde. „Dabei geht es nicht um die Olympischen Spiele 2012 in London,“ betonte der Bürgermeister, vielmehr gehe es dabei um große Ereignisse dieser Art in späteren Jahren, auf die die jungen Sportlerinnen und Sportler schon jetzt in bester und nachhaltiger Weise vorbereitet werden müssten. Die Jüngsten des Vereins, die Fechter des letzten Jahrhunderts, Anja Fichtel und Alexander Pusch, sowie Matthias Behr und Trainer Tony Zeis bedankten sich bei den Stiftungsrepräsentanten für diese Unterstützung. -jankowski

Starke Sibylle Klemm in München

Sibylle Klemm vom Fecht-Club Tau- berbischofsheim (Bild) hat beim internationalen Säbelturnier „Nymphenburger Schloss“ in München einen großartigen zweiten Platz erkämpft. Sie musste sich im Finale nur der starken Ungarin Reka Benko mit 15:9 geschlagen geben. Die dritten Plätze belegten Alexandra Bujdoso vom Königsbacher SC Koblenz und Laura Friedl aus Österreiche. Einen Achtungserfolg gab es zudem für die Tauberbischofshei- mer A-Jugendliche Jasmin Bührle, die sich den 14. Rang holte. -jan.

Werbacher Duo gut in Form

Beim internatio- nalen Turnier „Nymphenburger Schloss/Münchener Schwert“ hat der Säbelspezialist Johannes Klebes (rechts, FC Tau- berbischofsheim/ FC Werbach) nach einem 15:12 gegen Marlon Hirzmann vom TV Alsfeld einen hervorragenden Sieg errungen. Sein Vereinskamerad Björn Hübner kam nach einer knappen 13:15-Niederlage gegen Matyas Szabo vom TSV Bayer Dormagen auf den fünften Rang. -jan.

Damenflorett: Starker Auftritt in Mosbach

Auch in diesem Jahr hat sich Carolin Golubytskyi vom Fecht-Club Tauberbischofs- heim den Sieg beim Damenflorett-Gelita-Cup in Mosbach nicht nehmen lassen: Im Endkampf besiegte sie Martina Zacke vom SC Berlin klar mit 11:4, nachdem sie vorher ihre Vereinskameradin Sandra Bingenheimer mit 11:8 und Katharina Schult vom SC Berlin mit 15:7 bezwungen hatte. Mit diesem Sieg und weiteren drei Finalplätzen haben sich die Fechterinnen von der Tauber bei diesem Turnier bestens in Szene gesetzt: Ein dritter Platz ging an Sandra Bingenheimer, Fünfte wurde Melanie Wolgast und mit dem sechsten Platz hat sich Anne Sauer (FC TBB/FC Hardheim-Höpfingen) eindrucksvoll zurückgemeldet. Unser Bild zeigt (von links) die Trainer S.Todt, S. Golubytskyi, die Siegerin Carolin Golubytskyi, die Drittplatzierte Sandra Bingenheimer, Anne Sauer, Melanie Wolgast und Bundestrainer Lajos Somodi. - jan.

Wichtig in vielen Sportarten: Den Gegner austricksen

Ihr persönliches Ziel für die Zukunft ist die Bundesliga unter Cheftrainer Ralf Rangnick, ihr derzeitiges Bestreben als Mannschaft ist hingegen darauf ausgerichtet, als aktueller Tabellenführer in der Oberliga Baden-Württemberg den Aufstieg in die Regionalliga zu schaffen: Die U 23 der TSG 1899 Hoffenheim, die jetzt – wie im vergangenen Jahr das Bundesligateam – zu einer kompletten Trainingseinheit in den Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim kam.

Mit dem Direktor für Sport- und Nachwuchsförderung, Bernhard Peters, wurden die Akteure, angeführt von Cheftrainer Markus Gisdol, Co-Trainer Otmar Rösch, Torwarttrainer Oliver Tuzyna und Spielleiter Thomas Gomminginger, im VS-Casino des Fechtzentrums von Internatsleiter Matthias Behr begrüßt. Dann ging es in die Sporthalle, um nach kurzem Aufwärmen den Umgang mit dem Degen zu erlernen. Jugendkoordinator Peter Behne, die Trainer Sven Todt und Tony Zeis, der Säbelspezialist Björn Hübner und auch die Schülergruppe von Simone Bauer-Höpfl arbeiteten konzentriert zusammen und zeigten den Gästen die Übungsabläufe bei den Fechtern.

Die Hoffenheimer waren ganz bei der Sache, wurden entsprechend eingekleidet und übten sofort Umgang mit dem Degen. „Was ihr im Fußball macht, wird auch im Fechten gemacht“ betonte Peter Behne. Wichtigste Aufgabe: „Ran an den Gegner, in den Zweikampf gehen und ihn dort austricksen.“ So schnell, wie dieses Ziel ausgesprochen ist, kann es in der praktischen Arbeit aber nicht erreicht werden. Das merkten die Fußballer der U 23 aus Hoffenheim an diesem Nachmittag bei ihrem über zweistündigen intensiven Fechttraining sehr deutlich, waren mit dem Ablauf aber sehr zufrieden und stimmten Co-Trainer Otmar Rösch zu, als er sagte: „Da werden etliche morgen einen schönen Muskelkater haben.“ - jan.

Emil-Beck-Gedächtnispreis zum zweiten Mal verliehen

Der Emil-Beck-Gedächtnispreis ist im Rahmen der Bestenehrung des Fecht-Clubs Tau- berbischofsheim zum zweiten Mal verliehen worden: Nach dem Interna- tionalen Olympi- schen Komitee wurde jetzt das Samsung Europe Headquarter, vertreten durch dessen Präsidenten Hay Keong Yang, ausgezeichnet. In seiner Laudatio betonte Dr. Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes und IOC-Vizepräsident, dass sich zwischen dem weltweit agierenden Unternehmen und dem Sport vielfältige Verbindungen ergäben. „Wir passen gut zusammen, das unterstreicht vor allem auch die sechsjährige erfolgreiche Partnerschaft mit dem Verein.“

Die Firma Samsung widme ihr Interesse nicht nur dem Fechtsport, sondern sei auch in vielen anderen Bereichen engagiert. Sie lebe in der Gesellschaft, fördere nicht nur von außen, sondern nehme Anteil am Geschehen. Die Partnerschaft mit Tauberbischofsheim habe sich sehr schnell entwickelt, sei von großem Vertrauen, aber auch der Innovationsfähigkeit und der Faszination des Fechtsports getragen.

Mit der Schaffung dieses Gedächtnispreises als Emil-Beck-Award wollen Fecht-Club, Stadt und Bevölkerung das herausragende Lebenswerk von Emil Beck in besonderer Weise würdigen.

Hay Keong Yang sprach seinen herzlichen Dank für diese Ehrung aus. Sein Unternehmen wolle die verbindende Tradition weiter entwickeln. Im Sinne dieser besonderen Partnerschaft wünschte der Präsident dem Verein auch weiterhin große sportliche Erfolge. -jan.

Alexander Pusch - Eine Lichtgestalt des Sports geehrt

„Unter den Lichtgestalten des Sports hat Alexander Pusch eine ganz besondere Position,“ betonte Bürgermeister Wolfgang Vockel bei der Bestenehrung des Fecht-Clubs, als er den Fechter des vergangenen Jahrhunderts und vierfachen Medaillengewinner allein bei Olympischen Spielen für 30-jährige Zugehörigkeit zum Fechtzentrum ehrte und dabei auch seiner Frau Ute großen Anteil an diesem erfolgreichen Lebensweg zusprach.

Zu Beginn seiner Laudatio wies Vockel auf die zahlreichen Ehrengäste hin, deren Besuch auch eine Referenz an Emil Beck und sein Lebenswerk darstelle. „Unter den Aktiven einer der Mitbegründer des Ruhms, eine der Ikonen des Fechtens: Alexander Pusch.“ Er sei 1966 zum Club gekommen und es habe sich schnell abgezeichnet, welch fechterisches Ausnahmetalent sich darin verberge.

Heute wolle er ihm Dank sagen für 30 Jahre Unternehmenstreue im Fechtzentrum: Ein Botschafter und Aushängeschild, der „als große Sportpersönlichkeit die Chance nutzte, den jungen Menschen ein sportliches Vorbild zu sein. Neben den vier olympischen Medaillen stünden u.a. je zwei Weltmeistertitel im Einzel und mit der Mannschaft auf seiner Erfolgsliste. „Deine Frau Ute erinnert zu recht immer wieder daran, dass nur drei Deutsche als Aktive und als Trainer Weltmeister geworden sind, nämlich Franz Beckenbauer, Heiner Brand und Alexander Pusch.“ -jan

Weitere Hilfe für den Fechtnachwuchs

Der Nachwuchs war dabei, als für seine Förderung ein Scheck über 10.000 Euro übergeben wurde: Diese Spen- de überreichte der Vorstandsvorsitzen- de der Sparkasse Tauberfranken, Thomas Menke (links), während der Bestenehrung des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim. Sie geht an die „Gesellschaft zur Förderung des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim (GFFC)“ und wurde von deren Präsidiumsmitglied Matthias Behr, der für Mitgliederbetreuung und –werbung zuständig ist, entgegengenommen.

Bestenehrung 2009 - bei über 500 Turnieren erfolgreich gestartet

In festlichem Rah- men wurde in der Pestalozzihalle des Olympiastützpunk- tes die traditionelle Bestenehrung des Fecht-Clubs durch- geführt. Im Mittelpunkt dabei die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler, zudem überreichte Dr. Thomas Bach, der Florett-Olympiasieger, erster Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und IOC-Vizepräsident, den Emil-Beck-Gedächtnispreis 2009 an das Samsung Europe Headquarter, vertreten durch dessen Präsidenten Hay Keong Yang. Bürgermeister Wolfgang Vockel wiederum ehrte den Fechter des vergangenen Jahrhunderts, Alexander Pusch, für 30-jährige Tätigkeit im Fechtzentrum. Für die gesangliche Umrahmung des Abends sorgte Eva Mott.

„Wir wollen Dank sagen für das vielfältige Engagement auf allen Ebenen,“ betonte das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Vereins, Karl-Friedrich Schönleber, zu Beginn der Veranstaltung. Sein besonderer Gruß galt einer großen Zahl von Ehrengästen, darunter Thomas Bach, Hay Keong Yang, Walther Tröger, Ulrich Feldhoff, der FC-Ehrenpräsident Helmut Schmidt, die Repräsentanten aus Bund und Land. Dann folgte der feierliche Einzug der Sportlerinnen und Sportler zur diesjährigen Bestenehrung.

„In der vergangenen Wettkampfsaison 2008/2009 haben wir 1987 Starts bei 508 Turnieren in 125 Städten und 30 Ländern registriert.“ Diese Wettbewerbe waren die Grundlage der Bestenehrung des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim. 843 Athleten hätten die Plätze eins bis acht erreicht, 486 seien unter den besten Dreien gewesen, „davon gingen 157 als Sieger hervor“. OSP-Leiter Daniel Strigel ging auf diese Einzelheiten ein, bevor er die große Zahl der erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler in der Pestalozzihalle mit ihren Teampaten vorstellte und zu ihren Erfolgen gratulierte.

Die Jüngsten des Vereins erhielten nach der erfolgreichen Ablegung ihrer Fechterprüfung den Ritterschlag von Tony Zeis. -jan.

Dritter Platz beim Junioren-Weltcup

Martin Bundschuh vom Fecht-Club Tauberbischofs- heim (im Bild mit Trainer Yoann Lebrun) hat seine gute Form beim Herrenflorett-Junioren-Weltcup in Burgsteinfurt bestätigt und hinter Alexander Massialas aus den USA und Frederic Fark vom OFC Bonn den dritten Platz erkämpft. In dem starken Feld von Teilnehmern aus 13 Nationen kam Markus Hartmann (FC TBB/TSG Halle-Neustadt) auf den neunten Platz. -jan.

U 23 der TSG Hoffenheim trainiert mit Fechtern

Das Bundesliga- team der TSG 1899 Hoffenheim mit Trainer Ralf Rangnick trainierte vor gut einem Jahr mit den Fechtern in Tauberbischofs- heim und möchte die positiven Im- pulse einer solchen Einheit nun auch für die U 23 des Vereins nutzen. Die Mannschaft be- sucht den Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim am Donnerstag, 17. Dezember, von 14.00 bis 17.30 Uhr.

Das Team um Trainer Markus Gisdol und Co-Trainer Otmar Rösch spielt in der Oberliga Baden-Württemberg und hat nach einem personellen Umbruch mit sechs Siegen in Folge ohne Gegentreffer einen neuen Anlauf in Richtung Aufstieg geschafft.

Die U 23 der TSG Hoffenheim setzt die Reihe der hochkarätigen Gäste aus dem Spielsport fort, zu den Trainingsgästen in Tauberbischofsheim zählten unter anderem auch die deutschen Nationalmannschaften der Frauen im Handball und im Fußball. -W.Jankowski

 

Super Einstieg in die Aktiven-Saison Herrenflorett - Doppelsieg von Behr und Gustinelli in Heidenheim

Dominik Behr, Fecht-Club Tau- berbischofsheim, hat den Saisonauf- takt der Florett- fechter in Heidenheim für sich enstcheiden können. Der 28-jährige siegte im Finale gegen seinen Vereinskollegen Johann Gustinelli klar mit 15:5 (a. d. Bild zusammen mit denTrainern Klaus Schenkel und Yoann Lebrun)

„Dominik hat heute verdient gewonnen“, lobte anschließend Bundestrainer Uli Schreck (Bonn). Der Erfolgscoach konnte neben dem ungefährdeten Sieg von Behr aber auch erfreut zur Kenntnis nehmen, dass sich einige der aufstrebenden Florett-Garde in Heidenheim zeigten. „Da sind schon einige aufgefallen“, so Schreck. „Johann Gustinelli, Marius Braun oder der junge Andre Sanita haben signalisiert: Hoppla, hier komme ich“, führt der Bonner weiter aus. „Doch was sie tatsächlich drauf haben, müssen sie ab Januar bei den ersten Weltcup-Turnieren unter Beweis stellen“ ergänzt er abschließend. Behr marschierte mit nur einer Niederlage in der Vorrunde des ersten Tages in Richtung Finalrunde. Dort eliminierte er den Bonner Richard Breutner mit 15:10, anschließend im Halbfinale dessen Teamkollegen Sebastian Bachmann 15:7. Sein Finalgegner Johann Gustinelli erreichte das Finalgefecht über die Stationen Rene Pranz (AUT/15:7) und Marius Braun (Bonn/11:10).

Olympiasieger Benjamin Kleibrink (Tauberbischofsheim) und der dreifache Weltmeister, Peter Joppich (Koblenz), waren in Heidenheim nicht am Start. Sie greifen erst Anfang Januar bei den Deutschen Meisterschaften in Tauberbischofsheim wieder ins Geschehen ein.         - O. Wolf

Beate Christmann überzeugt in Mannheim

Beate Christmann vom Fecht-Club Tauberbischofs- heim hat sich mit einem 15:12 Sieg gegen Imke Duplitzer (Bonn)  zum zweiten Mal nach 2008 den "Preis der Quadra- testadt Mannheim" gesichert. Zugleich verwies die 24-jährige amtierende Deutsche Meisterin die Schweizerin Gianna Hablützel-Bürki und Ricarda Multerer auf die Plätze. „Ein gut besetztes Turnier“, stellte Bundestrai- ner Piotr Sozanski nach dem Finale fest. „Insofern war auch das Niveau recht hoch“, fügt er hinzu. 114 Fechterinnen aus sechs Nationen waren an den Start gegangen. Beate Christmann focht sich sicher in die Finalrunde von Mannheim, eliminier- te dort zuerst Lis Fautsch (LUX) 15:6. Es folgte ein knappes 8:7 gegen Gianna Hablützel-Bürki, ehe sie im Finale Dauerkonkurrentin Imke Duplitzer bezwingen konnte. Olympiasiegerin Britta Heidemann (Lever- kusen) und Monika Sozanska (Heidenheim/ Bundeswehr -Lehrgang) waren in Mannheim nicht am Start. - Olaf Wolf

Preis der jüngsten Finalistin für Leandra Behr

Nur der späteren Siegerin Franziska Schmitz vom OFC Bonn musste sich Leandra Behr vom Fecht-Club Tauber- bischofsheim beim Damenflorett-Sparkassen-Cup der A-Jugend in Moers beugen, erreichte damit aber einen großartigen dritten Platz und konnte zudem mit 13 Jahren den Preis für die jüngste Finalistin entgegenneh- men. Ihre Vereinskameradinnen Anna Kuhn und Martina Birthelmer schafften ebenfalls erstmalig ein A-Jugend-Finale und kamen auf die Plätze sieben und acht. Insgesamt gingen 132 Teilnehmerinnen aus sechs Nationen an den Start. In der A-Jugend-Rangliste des Deutschen Fechter-Bundes nehmen jetzt Leandra Behr den fünften, Martina Birthelmer den siebten und Anna Kuhn den achten Platz ein. Bild von links: M. Birthelmer, Trainer S. Golubytskyi, A. Kuhn, L. Behr, Florett-Fachgruppenleiter M. Behr, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Niederrhein, Giovanni Malaponti, und Vorsitzender des FC Moers, Hans-Walter Zyber. - W. Jankowski

Ein buntes Fest junger Fechterinnen und Fechter

Spannende Wettkämpfe auf allen Fechtbahnen des Olympiastütz- punktes, Unterhal- tung, gefragte Informationen und jugendgerechtes Anschauungsma- terial der Vereinig- ten Spezialmöbel- fabriken GmbH & Co KG als Namensgeber dieses VS-Nikolausturniers, Ablenkung und gute Betreuung: Das alles erlebten die nahezu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Trainern, Betreuern und Eltern bei dieser Mammutveranstaltung des Fecht-Clubs Tauberbi- schofsheim, bei der die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt des Geschehens standen. Athleten aus Polen, Frankreich und der gesamten Bundesrepublik nahmen daran teil, die großartige Resonanz verlangte auch diesmal den Organisatoren alles ab.

„Schon das umfassende Engagement des Sponsors erwies sich einmal mehr als Anzugsmagnet,“ betonte OSP-Jugendkoordinator Peter Behne, der mit starker Mannschaft für einen reibungslosen Ablauf sorgte. „Auch für den tatkräftigen Einsatz der Eltern bei Organisation und Betreuung sowie des VS-Nikolauses sind wir sehr dankbar,“ fügte er hinzu. Der Nachwuchs der Gastgeber und der mit ihm kooperierenden Regionalvereine habe gute Ergebnisse vorzuweisen. „Sie haben mit diesen Erfolgen ihre Ranglistensituation verbessert oder gefestigt.“ Auch die VS-Repräsentanten Marketingleiter Dr. Axel Haberer und Evelyne Winkler hatten bei insgesamt zwölf Siegerehrungen alle Hände voll zu tun. - Janko

Schott-Cup: Sportliche und geschäftliche Spitzenleistungen

Eine verblüffende Duplizität der Er- eignisse demon- strierten beim „22. Internationalen Junioren-Damendegen-Weltcup um den Möbel-Schott-/Dunlopillo-Pokal“ im Olympiastütz- punkt Tauberbi- schofsheim die beiden Athletinnen Courtney Hurley aus den USA und Eugeniya Seregina aus Russland: Nicht nur, dass sie sich – wie im Vorjahr - wieder als die beiden besten Athletinnen dieses Turniers präsentierten, sie schlossen auch das Finale genau wie 2008 mit einem 15:11-Sieg für die Ameri- kanerin ab. Dritte wurden Dorina Budai aus Ungarn und Lauren Rembi aus Frankreich. Erfolgreichste deutsche Teilnehmerinnen waren Fleur Klingelberger (Mannheimer FC) mit Platz elf und Lisa Catiche (OFC Bonn) auf dem 13. Rang.

Dieses Traditionsturnier mit familiärer Prägung eröffnete Waldemar Schott mit einem besonderen Gruß an die 111 Sportlerinnen aus 14 Nationen, die zahlreich vertretene Kundschaft seines Möbelhauses, an Minister Professor Dr. Wolfgang Reinhart, Bürgermeister Wolfgang Vockel und die Repräsentanten des Co-Sponsors Dunlopillo. Wie im Sport, so gelte auch für sein Unternehmen das Prinzip Leistung. In dieser Zeit hätten gerade die Familienunternehmen als spezielle Wertegemeinschaft mit eigener Identität ihre Stärke gezeigt und die Weichen für die Zukunft gestellt.

Im weiteren Verlauf seiner Ansprache ging er auf die vielfältigen Veränderungen im Möbelhaus Schott ein, die allenthalben Anklang fänden. Ein hervorragendes Sortiment, neue Marken, eine einzigartige Ausstellung in der Region und die Schaffung weiterer Arbeitsplätze, die es zu sichern gelte, seien die fundierten Eckpfeiler dieses Erfolgs. Er freue sich in diesem Zusammenhang über den starken Partner Dunlopillo, der zugesagt habe, das sportliche Engagement auch künftig zu unterstützen.

Das Möbelhaus Schott biete nicht nur dieses großartige sportliche Ereignis, es stehe auch als Hoffnungsträger für die Zukunft im geschäftlichen Bereich, stellte Minister Wolfgang Reinhart anschließend heraus. Dieser Anerkennung schloss sich auch Bürgermeister Wolfgang Vockel an. Die Stadt freue sich über den hier gebotenen internationalen Sport, gleichermaßen aber auch über die erlebten erheblichen Investitionen des Unternehmens. Vor dem Finale hatte auch Daniel Schott noch die Möglichkeit, die erfolgreiche familiäre Führungsstruktur des Möbelhauses und die Geschäftsphilosophie vor großem Publikum zu erläutern. - W. Jankowski

Sven Schmid Dritter der Super-Meisterschaft

Traditionsgemäß treffen sich im November die acht besten Degenfechter der Welt in Levallois bei Paris, um den „Meister im Herrendegen“ zu ermitteln. Beim Spitzenturnier des Jahres, dotiert mit einer Siegprämie von 10 000 Euro, traten natürlich auch der Olympiasieger Mattéo Tagliariol aus Italien, der Weltmeister Anton Avdeev aus Russland und der deutsche Europameister Sven Schmid vom Fecht-Club Tauberbischofsheim (Bild) an. Zum auserwählten Kreis zählte auch dessen Vereinskamerad Jörg Fiedler. Nach spannenden Kämpfen der absoluten Spitzengruppe setzte sich Gabor Boczko aus Ungarn mit 15:7 gegen den Spanier Jose Luis Abajo durch, auf den dritten Plätzen folgen Sven Schmid und der Franzose Gauthier Grumier, Jörg Fiedler kam auf den achten Platz. Der Europameister kommentierte diesen Bronze-Rang positiv, denn schließlich ist er erst seit einer Woche aus den Flitterwochen zurück: „Angesichts der kurzen Vorbereitungsphase bin ich mit meiner Leistung natürlich zufrieden. Gegen Alfredo Rota aus Italien, der schwer zu fechten ist, habe ich mich mit 15:13 durchsetzen können. Abajo (sein Gegner mit Halfinale, d. Red.) war aber an diesem Tag nicht zu knacken.“ -Janko

FECHTEN: JUNIOREN-DAMENDEGEN-WELTCUP in 22. Auflage

Die erste große Herausforderung dieser Saison vor heimischem Pub- likum steht für die Athletinnen des Fecht-Clubs Tau- berbischofsheim am kommenden Samstag beim 22. Junioren-Damendegen-Weltcup um den „Möbel-Schott-/Dunlopillo-Pokal“ im Olympiastützpunkt auf internationaler Ebene bevor. Die Finalkämpfe beginnen in der Pestalozzihalle um 15.00 Uhr, eine Siegesfeier mit Köstlichkeiten aus der Region schließt sich an. Für die Gastgeber gehen  Carina Sieber und Anna Raisch an den Start, sie wollen sich mit möglichst guten Erfolgen der starken Konkurrenz stellen.
 
Über 120 Teilnehmerinnen aus 13 Nationen sind bei diesem „Möbel-Schott-/Dunlopillo-Turnier“ gemeldet.

Der Titelsponsor Waldemar Schott stellt als Teampate besonders heraus, dass die Förderung der Nachwuchssportlerinnen für ihn besondere Bedeutung habe, „denn Medaillengewinner bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften fallen nicht vom Himmel, sie müssen sich einen guten Platz in der internationalen Spitze hart erarbeiten“. In diesem Bereich eine sinnvolle Hilfestellung in familiärer Atmosphäre anzubieten, stelle für ihn eine gesellschaftliche Verpflichtung dar. Er freue sich deshalb, dass die Kunden seines Möbelhauses teilhaben könnten am Aufeinandertreffen der Weltelite im Damendegen der Juniorinnen. Wie im Sport, so pflege er auch geschäftlich eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. - W. Jankowski

Mit dem Säbel auf Bronze „eingeschossen“

Bronze im Dreier- pack haben sich die Säbel-Junioren des Fecht-Clubs Tau- berbischofsheim bei den Deutschen Meisterschaften in Eislingen erkämpft: Im Einzel schaffte diesen Erfolg Jasmin Bührle, die nach einer knappen 13:15-Niederlage gegen die Überfliegerin Alexandra Bujdoso vom Königsbacher SC den dritten Platz erreichte. Auch in den Mannschaftswettbewerben sowohl im Damen- als auch im Herrensäbel holten sich Jasmin Bührle, Lisa Freudenberger, Lea Ottenbacher und Josè Paternotte (FC TBB/FC Großrinderfeld) sowie Nils Eifler, Florian Kornberger (FC TBB/FC Großrinderfeld) und Simon Scheurich die Bronzemedaille für den Fecht-Club Tauberbischofsheim.  -W. Jankowski

Mannschaft holt Gold bei Deutscher Meisterschaft

Allen Grund zur Freude haben diese Florettfechterinnen des FC Tauberbi- schofsheim, denn bei den Deutschen Mannschafts-Meisterschaften der Juniorinnen in Schwerin lieferten sie eine überzeu- gende Leistung ab und erkämpften sich mit einem 28:21-Sieg über den OFC Bonn die Goldmedaille. Zudem gelang Anne Sauer (FC TBB/FC Hardheim-Höpfingen) Bronze im Einzel nach einer 8:14-Niederlage gegen die spätere Siegerin Stephanie Romanus vom FC Leipzig. Als Siebte erreichte auch noch Svenja Stauch (FC TBB/FC Ahorn) das Finale dieser Titelkämpfe. Unser Bild zeigt das Goldteam mit (von links) Kristin Behr, Nicole Bartkowski, Trainer Sergii Golubytskyi, Anne Sauer und Svenja Stauch. - W.Jankowski

Drei Medaillen nach Tauberbischofsheim

Im Einzel Gold und Silber, mit der Mannschaft noch eine weitere Sil- bermedaille: Dieses hervorragende Er- gebnis erzielten die Herrenflorett-Junioren des Fecht-Clubs Tauberbi- schofsheim bei den Deutschen Meisterschaften in Jena. Im Einzelwettbewerb schlug Martin Bundschuh im Finale seinen Vereinskameraden Markus Hartmann mit 15:13 und sicherte sich damit den Titel. Bei den Kämpfen um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Junioren setzte sich der OFC Bonn an die Spitze, auf dem zweiten Platz gefolgt vom FC Tauberbischofsheim mit (von links) Martin Bundschuh, Markus Hartmann, Trainer Yoann Lebrun, Willi Scharf und Sascha Kahl

Super gefochten und Bronze erkämpft

Exzellente Vorbereitung, positive Betreuung mit bester Stim- mung im gesamten Team und ein aus- geprägtes „Wir-Gefühl“: Das waren die wichtigsten Voraussetzungen für die A-Jugend-Damenflorett-Mannschaft des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim, um bei den Deutschen Meisterschaften in Bonn nach starken Gefechten hinter Thüringen und den OFC Bonn die Bronzemedaille zu erreichen. Das erfolgreiche Team (von links) mit Leandra Behr, Natalie Wischkowski (FC TBB/FC Lauda-Königshofen), Anna-Lena Kuhn, Carolin Sulzer und seiner Trainerin Ruth Osyczka.

Erfolgreich in Colmar aufgetreten

Te-Mao Tran vom Fecht-Club Tauber- bischofsheim (Bild) musste sich beim Internat. Herren- degenTurnier der Aktiven in Colmar nur dem Franzosen  Deckriste geschla- gen geben, erreich- te damit einen guten zweiten Platz bei diesem Wettbe- werb mit 80 Teil- nehmern aus vier Nationen. Seine Vereinskameraden Fabian Herzberg und Andreas Erdöffy (FC TBB/FC Buchen) holten sich die Plätze drei und sieben.

Turniersieg für Beate Christmann

In gute Erinnerung hat sich Beate Christmann vom Fecht-Club Tau- berbischofsheim (Bild) gebracht: Sie holte sich den Sieg beim Internationalen Damendegen-Turnier in Colmar und ließ damit die Französin Cecile Meyer hinter sich. Die dritten Plätze gingen an Olga Ehler vom SV Waldkirch und Louise Jacob aus Frankreich.

Als Vizemeister jetzt zur WM

Bei den Deutschen Seniorenmeister- schaften in Bad Dürkheim errang Reinhold Behr vom Fecht-Club Tauber- bischofsheim an seinem 61. Geburtstag die Deutsche Vize- meisterschaft im Degenfechten. Nach der Vorrunde drang der in Miltenberg lebende  „Jungsenior“ bis in das Finale vor. In einem spannenden Kampf unterlag er knapp dem Münchner Burkhardt Steffen. Das erfolgreiche Abschneiden berechtigt Reinhold Behr zur Teilnahme an den nächsten Fechtweltmeisterschaften der Senioren in Kroatien. - W. Jankowski

Ein Turnier mit weltweiter Bedeutung

Eine stimmgewal- tige Kulisse be- gleitete die Fi- nalkämpfe beim „28. Internat.  A-Jugend-Damen- florett-Turnier um den Sparkassen-Cup“ im Olympia- stützpunkt Tau- berbischofsheim, bei denen sich Lee Kiefer aus den USA nach einem klaren 15:2-Sieg gegen die Russin Alime Rashidova als Beste durchsetzte. Die dritten Plätze gingen an Franziska Schmitz vom OFC Bonn und die Russin Viktoria Alekseeva.

Dieses Turnier sei nicht nur gut für die Region, betonte der Präsident des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim, Professor Dr. h.c. Matthias Kleinert, es habe auch Bedeutung in Europa und in der Welt. Das zeige die große Teilnehmerzahl von 259 Fechterinnen aus 15 Nationen sehr deutlich. Er dankte der Sparkasse Tauberfranken für die nun seit 28 Jahren währende Unterstützung, begrüßte zahlreiche Ehrengäste und vor allem die starken Delegationen aus den beteiligten Ländern.

Über die großartige Atmosphäre und den hervorragenden Besuch in der „wahrscheinlich schönsten Fechtarena der Welt“ freute sich der Vor- standsvorsitzende der Sparkasse Tauberfranken, Thomas Menke. Der Olympiastützpunkt sei ein Aushängeschild in der Region und ein bedeu- tender Wirtschaftsfaktor. Auch seinem Institut liege die Jugend- und Nachwuchsarbeit am Herzen, sie werde weiterhin gepflegt und erstrecke sich auch auf die Unterstützung durch Ausbildungsplätze. Mit diesem En- gagement gehe auch die Förderung der beteiligten Partnerschulen der „Eliteschule des Sports“ am Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim einher.  -W.Jankowski

Erstmals „Eliteschüler-Förderpreis“ verliehen

Den ersten „Eliteschüler-Förderpreis“ überreichten der Vorstandsvor- sitzende der Sparkasse Tauberfranken, Thomas Menke, und Internatsleiter Matthias Behr am Sonntag um Rahmen des Internationalen A-Jugend-Damenflorett-Turniers an den Florettfechter Sascha Kahl. „Wir ehren den Preisträger der Eliteschule des Sports am Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim für sein Engagement und vorbildliches Verhalten in Bildung, Ausbildung und Sport,“ wird in der Urkunde betont.

In seiner Laudatio wies Matthias Behr darauf hin, dass Sascha Kahl, 1992 in Hamburg geboren und in Adendorf bei Lüneburg aufgewachsen, seine fechterische Grundausbildung beim MTV Treubund Lüneburg erhielt. Seit September 2006 sei er Schüler des Voll- und Teilinternats „Modell Tauberbischofsheim“ und habe in diesem Jahr erfolgreich die Abschlussprüfung an der Wirtschaftsschule abgelegt. Nun besuche er das Wirtschaftsgymnasium.

„Seine sportlichen Erfolge in dieser Zeit sind sehr bemerkenswert,“ fügte Matthias Behr hinzu. Er wurde dreimal mit der Mannschaft des FC TBB deutscher Vizemeister, im vergangenen Jahr erreichte er  als A-Jugendlicher das Finale bei den Deutschen Junioren-Einzelmeisterschaften, „sensationell war sein Sieg beim Internationalen A-Jugend-Turnier um den Sparkassen-Cup in Koblenz“. Bei den diesjährigen Kadetten-Weltmeisterschaften belegte Sascha Kahl im Einzel den zehnten Platz „und die Krönung seiner bisherigen fechterischen Laufbahn ist der Gewinn der Silbermedaille bei den diesjährigen Europameisterschaften der Kadetten,“ fügte der Laudator an.  W.Jankowski

Fußball-Weltmeister zieht seine Fans an

Guido Buchwald, Fußball-Welt- meister von 1990, hat von seiner großen Anziehungs- kraft nichts ver- loren: Er war der Star beim „28. Internationalen A-Jugend-Damen- florett-Turnier um den Sparkassen-Cup“ am Sonntag im Olympiastützpunkt Tauberbi- schofsheim. Die 100 von ihm signierten Fußbälle hatten in kurzer Zeit ihre Fans gefunden, denn der Andrang bei seiner Autogrammstunde war überaus groß. Anschließend war er Gast bei den Finalkämpfen der Fechterinnen und zeigte sich beeindruckt von den Leistungen des Nachwuchses. Zur aktuellen, nicht guten Situation des VfB Stuttgart in der Bundesliga wollte Guido Buchwald nichts sagen. Sein Engagement bei den Fechtern sei auf alte Kontakte zurückzuführen, die bis ins Jahr 1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles zurückgingen, betonte der Weltmeister. Er halte es für selbstverständlich, sich an einer derartigen sportartenübergreifenden Unterstützung zu beteiligen.
Unser Bild zeigt Guido Buchwald mit dem Präsidenten des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim, Matthias Kleinert (rechts), und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Tauberfranken, Thomas Menke.  - W. Jankowski

Simone Briese-Baetke für die Wahl der Behindertensportler des Jahres 2009 nominiert

Der Deutsche   Behindertensport- verband (DBS) stellt  seine erfolgreichsten Sportler  des Jahres 2009 zur Wahl. Mit dabei ist Simone Briese-Baetke vom Fecht-Club Tauber- bischofsheim.  Sie gewann  zwei Goldmedaillen  bei den diesjährigen Europameister- schaften  in Polen und belegt Welt- ranglistenplatz 1 im Degenfechten.Nach 10 jahren  haben die deutschen Rollstuhlfechter mit ihr somit wieder eine Nummer 1 in der Welt. Im Degen  führt die  Badenerin unangefochten  die Rangliste der Kategorie B an.

Die Tauberbischofsheimer Fechterfamilie freut sich mit der sympathischen Fechterin über die Nominierung und drückt ihr für die nun anstehende Abstimmung kräftig die Daumen.

Die Wahl  wird in zwei Phasen unterteilt. Mittels Online-Wahl auf der Hompage des DBS können Fans und Freunde noch bis zum 01. November 2009  aus jeder Kategorie die ersten drei Sportler bzw. Mannschaften nominieren. In Phase 2 werden die Sportler und Mannschaften dann  im "ARD-Morgenmagazin" (9., 10., 11. November) mit einem kurzen Trailer vorgestellt. Die Zuschauer können dann per E-mail und Telefon ent- scheiden, welche der Spitzenathleten des deutschen Behindertensports die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen. Ausgezeichnet werden die Gewinner bei der "Nacht der Stars" am 12. November im Maritim-Hotel Berlin.

Nun gilt es also, die erste Hürde des Wahlverfahrens zu überspringen. Der Fecht-Club Tauberbischofsheim würde sich freuen, wenn möglichst viele Freunde des Fechtsports unter der Internet-Adresse

www.dbs-npc.de

ihre Stimme für Simone Briese-Baetke abgeben könnten (nach dem Aufrufen der Internet-Seite den rechten Button "Sportlerwahl 2009" klicken und abstimmen).

WM-Teilnehmer: „Wir sind stolz auf diese Leistungen!“

Die Begeisterung für den Fechtsport, den ihn auf Welt- niveau repräsen- tierenden Verein und vor allem für die Athletinnen und Athleten ist in der Kreisstadt weiter- hin groß: Das machte der starke Besuch am Sonntag beim spontanen Empfang  für die Teilnehmer an den Weltmeisterschaften in Antalya im Olympiastütz- punkt einmal mehr deutlich. Mit dem Fecht-Club-Präsidenten Professor Dr. h.c. Matthias Kleinert lobten Bürgermeister Wolfgang Vockel und Minister Professor Dr. Wolfgang Reinhart den beeindruckenden Einsatz bei diesen Titelkämpfen, die Medaillenerfolge und das positive Auftre- ten des Teams. „Wir sind stolz auf diese Leistungen, erbracht von sympathischen Botschaftern unserer Stadt,“ betonten die Gratulanten übereinstimmend.

„Wir haben nach Antalya geschaut und gezittert und konnten uns über den Ablauf der Wettkämpfe sowie deren Ergebnisse freuen,“ fügte Matthias Kleinert hinzu, schließlich hätten in der deutschen Mannschaft mit 26 Sportlerinnen und Sportlern zwölf aus Tauberbischofsheim gestanden, sechs seien mit Teammedaillen heimgekehrt (Silber für Benjamin Kleibrink und Dominik Behr im Herrenflorett, Bronze im Damenflorett für Anja Schache, Katja Wächter, Carolin Golubytskyi und Maria Bartkowski). Andere hätten das Edelmetall nur knapp verfehlt und wieder andere ließen erkennen, auf einem guten Weg in der Spitzenklasse zu sein.

Die jetzigen Erfolge wertete der Präsident als wichtigen Schritt auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2012 in London. Dieser Aussage stimmte auch der Bürgermeister der „berühmten Sportlerstadt Tauberbischofsheim“ zu. Derartige Leistungen seien auch die Voraussetzung dafür, „dass die Sponsoren zu uns halten“. Wolfgang Vockel dankte dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied Karl-Friedrich Schönleber für die spontane Ausrichtung dieses Empfangs und Matthias Behr für dessen Betreuungseinsatz in der Türkei. Er habe die Truppe bestens begleitet und seine Begeisterung auf die Athleten übertragen. Dank und Anerkennung galten auch den Trainern und Betreuern. „Das Ergebnis ist wichtig für uns,“ betonte der Bürgermeister abschließend.

Die Glückwünsche der Landesregierung überbrachte Minister Wolfgang Reinhart: „Die Fechterinnen und Fechter sind wichtige Botschafter und Vorbilder, es ist einfach schön, wenn die gesamte Umgebung stolz auf euch ist.“

Matthias Behr, vom Fecht-Club Tauberbischofsheim als zusätzlicher Betreuer nach Antalya entsandt, berichtete dann über seine Erfahrungen bei diesen Wettkämpfen. Insgesamt lobte er alle Leistungen, die Athleten hätten ihr Bestes gegeben, seien zum Teil durch Medaillen belohnt worden oder könnten auf Grund ihres Abschneidens mit Fug und Recht feststellen: „Wir sind vorn mit dabei!“  W. Jankowski

 

Fechterfamilie rüstet sich für den WM-Empfang

Die Silbermedaille haben Olympiasie- ger Benjamin Klei- brink und Team- kollege Dominik Behr (obiges Foto mit BT U. Schreck) bei den Fecht-  Weltmeisterschaf- ten in Antalya im Mannschaftswett- bewerb mit dem Florett errungen, mit der gleichen Waffe waren in der Türkei Katja Wächter, Carolin Golubytskyi, Anja Schache und Maria Bartkowski  (unteres Foto mit BT L. Somodi) erfolgreich und sicherten der deutschen Vertretung Bronze. Allesamt vom Fecht-Club Tauberbischofsheim, werden sie am Sonntag von 11 bis 14 Uhr in der Finalhalle des Olympiastützpunktes an der Tauber gefeiert. Große Anerkennung für die WM-Teilnahme überhaupt kommt aber auch den übrigen Nominierten zu: Sven Schmid, Jörg Fiedler und Martin Schmitt im Herrendegen, Björn Hübner und Johannes Klebes im Säbel sowie Sibylle Klemm im Damensäbel. Der Fecht-Club betont, dass die gesamte Bevölkerung zu diesem Empfang eingeladen ist, der Fecht-Nachwuchs wird gebeten, bereits um 10.45 Uhr in Fechtkleidung zu erscheinen, eine besondere Einladung ergeht auch an alle Eltern und die ehemaligen Athleten des Vereins. -W. Jankowski

Die ausführlichen Berichte über die Fechtweltmeisterschaften in Antalya finden Sie unter der Presseberichterstattung des  DFB .

Sparkassenchef Thomas Menke neu im Fecht-Club-Aufsichtsrat

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Tauberfranken, Thomas Menke, ist neu in den Aufsichtsrat des Fecht-Clubs berufen worden. „Auf diese Zusammenarbeit freue ich mich besonders,“ betonte dazu der FC-Präsident Matthias Kleinert und fügte hinzu:  „Toll, dass es uns gelungen ist, einen sportaffinen Meinungsbildner und Repräsentanten der großen Regionalbank für den Fecht-Club-Aufsichtsrat zu gewinnen und zu begeistern. Thomas Menke ist Vertreter von Deutschlands größtem Sportförderer, der Sparkassenorganisation. Gerade durch die regionale Verbundenheit der Sparkasse Tauberfranken ist dieses Engagement im Aufsichtsrat des Fecht-Clubs ein echtes Handeln für die Region und gelebtes, freiwilliges bürgerschaftliches Engagement für eine gute Sache“. Die Vereinsführung unterstreicht in diesem Zusammenhang weiter, gefragt und gefordert sei sicherlich auch die fachliche Kompe- tenz des Sparkassenchefs beim Finanzmanagement des Fechtzentrums in Tauberbischofsheim. Würden die Umsatzvolumina und die Arbeits- plätze aller Einrichtungen einschließlich der Säulen des Fecht-Clubs mit seinen GmbHs, aber auch der Stiftung, Gesellschaft zur Förderung des Fecht-Clubs, der  Sport-Marketing oder des VitalCentrums zusammen- gezählt, sei diese Gesamteinrichtung ein mittelständischer Betrieb mit über 50 Mitarbeitern.  - W. Jankowski

Deutsche erobern wieder die Weltrangliste

Nach knapp zehn Jahren haben die deutschen Rollstuhlfechter mit Simone Briese-Baetke vom FC Tauberbischofsheim wieder eine Nummer eins in der Welt. Im Degen führt Simone unangefochten die Rangliste der Kategorie B an. Erstmals seit Einführung der Rangliste ist es den deutschen Mädchen sogar gelungen, gleich die ersten beiden Plätze zu belegen, denn auf dem zweiten Platz liegt Annabel Breuer von der TG Biberach. Die beiden Spitzenathletinnen knüpfen damit an die großen und erfolgreichen Zeiten der früheren Paralympicssieger und Weltmeister Esther Weber-Kranz, Silke Schwarz, Wilfried Lipinski oder Uwe Bartmann an.

Glückliche Doppelmeisterin und stolzer Fachgruppenleiter

Nach zwei Degen-Goldmedaillen bei den Europa- meisterschaften in Warschau hat sich Simone Briese-Baetke vom Fecht-Club Tauberb´heim auch bei den Deut- schen Meisterschaf- ten der Rollstuhl- fecher in Offenbach in hervorragender Form präsentiert: Sie holte sich sowohl mit dem Florett als auch im Degen den nationalen Titel.

Mit Freude und Anerkennung sind diese Erfolge bei den Verantwortlichen des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim aufgenommen worden. Dort hat im Rahmen einer konsequenten Ausrichtung auf die Olympischen Spiele 2012 in London der Florett-Olympiasieger und frühere Weltmeister Matthias Behr trotz seiner vielseitigen Aufgaben als Internatsleiter und Verantwortlicher für die Laufbahnberatung und das soziale Management jetzt auch noch die Funktion des Fachgruppenleiters für die Bereiche Florett, Säbel und ergänzend dazu für das Rollstuhlfechten übernommen.

Matthias Behr, das teilt der Fecht-Club weiter mit, selbst Florettspezialist mit einer jahrzehntelangen Erfahrung, verantworte diese Bereiche und entlaste damit die sportliche Leitung mit Didier Ollagnon an der Spitze, der für den Degenbereich verantwortlich zeichne und auch Herrendegen-Bundestrainer sei, sowie den Olympiastützpunktleiter Daniel Strigel, der sich künftig mehr um Haushaltsfragen, Führungsverantwortung, Internationales sowie die Kooperation mit Sportorganisationen und sportnahen Einrichtungen kümmern werde.

Das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Vereins, Karl-Friedrich Schönleber, stellt dazu heraus: „Mit diesen Konzentrationsprozessen im Bereich Sport will der Fecht-Club-Vorstand alle Voraussetzungen schaffen, damit sich die Athletinnen und Athleten schon heute maximal auf London vorbereiten und dass durch die Aufteilung in Fachgruppenleiter die Begleitung, Betreuung und das Coaching auf hohem Niveau vertieft werden können. Der intensive Terminkalender mit weltweiten Weltcup-Veranstaltungen in allen Waffen unterstreicht diese Erfordernisse und Anforderungen, die Verantwortung zu splitten, aber trotzdem für den gemeinsamen Erfolg zusammen zu wirken.“ - W. Jankowski

Sportliche Eigenschaften auch gut für den Beruf

Über 30 Praktikan- ten und Diploman- den waren in den vergangenen zehn Jahren während ihres Studiums bei der Wirtschaftsre- gion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) tätig. Zum Jubiläum fand jetzt das alljährliche Alumni-Treffen im Olympiastützpunkt in Tauberbischofsheim statt. Zusammen mit Anja Fichtel und Tony Zeis wurde dabei zwei Stunden eifrig duelliert und gefochten.

Zwei Olympiasiege, viermal olympisches  Edelmetall, fünf WM Titel – dies die beeindruckende internationale Bilanz der besten deutschen Florettfechterin aller Zeiten. Anja Fichtel war „die“ Überraschung für die aktiven und ehemaligen Praktikanten und Diplomanden beim diesjährigen „Alumni-Treffen“ in Tauberbischofsheim. Bereits zum zehnten Mal hatte der WHF-Geschäftsführer eingeladen. „Unsere moderne Gesellschaft lebt von intensiver Vernetzung und vom Austausch,“ sagt Steffen Schoch, der großes Augenmerk auf gute Kontakte zwischen aktuellen und ehemaligen Praktikanten legt. Angehende Sportmanager, Controller, Journalisten, Produktmanager, Marketing- und Eventspezialisten, Touristiker und Verwaltungswissenschaftler sind mindestens sechs Monate bei der WHF. Aus Diplomarbeiten entstanden Projekte wie die erfolgreichste regionale Akademikerjobbörse regiojobs24.de, das InnovationsForum: Heilbronn-Franken in Kooperation mit der German Graduate School of Management and Law in Heilbronn, das Fußball-Projekt WM-Drehscheibe Süd zur Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland oder auch die Professionalisierung der Studentenexkursionen zur Ansprache potenzieller Fachkräfte für die Region Heilbronn-Franken.
„Beim Fechten geht es immer um die Abwägung zwischen Angriff und Verteidigung,“ betonte die zweimalige Olympiasiegerin Anja Fichtel. Schnell wurde bewusst, dass Werte wie Können, Fairness, Disziplin, Schnelligkeit, Geschicklichkeit und vorausschauendes Agieren extrem wichtig sind. „Das sind genau die Eigenschaften, die auch für den beruflichen Erfolg jedes einzelnen Menschen wichtig sind,“ unterstrich Steffen Schoch,

Echte Vorbilder gaben ihr Wissen an Jugend weiter

Fast 40 Teilnehmer aus drei Nationen im Alter zwischen elf und 17 Jahren trafen sich im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim zum diesjährigen Sommerlehrgang der Deutschen Fechterjugend. Mit dieser Veranstaltung will die Jugendorganisation im Deutschen Fechter-Bund das Gemeinschaftsgefühl stärken, die allge- meine sportliche Leistungsfähigkeit verbessern und im Gespräch In- formationen über Schule und Leistungssport vermitteln. Im Mittelpunkt des umfangreichen Programms stand das tägliche wettkampfnahe Fechten, wobei der Nachwuchs bei der praktischen Arbeit von echten Vorbildern aus den Reihen des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim be- obachtet wurde und sein Können demonstrierte: Die zweifache Euro- pameisterin im Rollstuhlfechten, Simone Briese-Baetke, der Degen-Europameister und aktuelle Weltranglisten-Zweite Sven Schmid, der diesjährige EM-Finalist und amtierende Deutsche Meister Jörg Fiedler sowie der letztjährige Vize-Europameister Martin Schmitt, die sich derzeit intensiv auf die Weltmeisterschaften in Antalya vorbereiten, gehörten zu dem Team, das den A- und B-Jugendlichen zeigte, was auf internationalem Niveau von den Degenfechtern erwartet wird. -W.Jankowski

Erfolg braucht eine Chance: Carolin Golubytskyi hat sie

Eine Plakat- und Imagekampagne macht schon jetzt darauf aufmerk- sam, dass für Sportler/innen die nächsten Olympi- schen Spiele 2010 in Vancouver und 2012 in London längst in deren Blickfeld gerückt sind. Unter dem Motto „Erfolg braucht eine Chance“ wird dafür in Kinos, an Bushaltestellen, U-Bahnstationen oder in Fußgängerzonen und mit Prospektmaterial geworben. Initiatorin dieser Aktion ist die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. Sie hat zehn junge Athleten ausgewählt und fördert sie über vier Jahre hinweg in diesem „Olympia-Perspektivteam“: Einen Platz darin hat auch Carolin Golubytskyi vom Fecht-Club Tauberbischofsheim gefunden, die schon im vergangenen Jahr bei den Spielen unter den fünf Ringen in Peking mit dem Florett teilnehmen konnte, dort mit der Mannschaft den fünften und im Einzel den neunten Rang erreichte. Neben ihrer Olympiateilnahme sind der dritte Platz bei den Europameisterschaften 2008 im Einzel, der zweite Platz mit der Mannschaft bei den Weltmeisterschaften 2004, ihr Weltcup-Sieg 2004 sowie die Juniorinnen-Europameisterschaft im Einzel 2003 und 2004 als besondere Erfolge genannt.

„Unser Ziel ist, den jungen Athleten zu helfen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen und ihre hervorragenden Leistungen auch in der breiten Öffentlichkeit zu würdigen,“ betont die Lotto-GmbH. Auch Carolin Golubytskyi war dabei, als Kultusminister Helmut Rau in seiner Eigenschaft als Vorstandsvorsitzender der Stiftung OlympiaNachwuchs und der Geschäftsführer der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, Dr. Friedhelm Repnik, in Stuttgart den Fördervertrag unterzeichneten.

Fußball-Nationalteam kämpft mit dem Degen

Vor einer Woche noch im Bochumer Stadion bei einem Testspiel gegen Russland auf dem grünen Rasen, am Dienstag zu einem Teambuilding- und Mentaltraining im Olympiastützpunkt Tauberbischofs- heim: Die deutsche Frauen-National- mannschaft mit DFB-Trainerin Silvia Neid an der Spitze, die diese andersar- tige sportliche Betätigung mit dem Degen „als vernünftige Abwechslung“ bezeichnete. Das Vorbereitungsprogramm dient dazu, die Spielerinnen auf die Europameisterschaften vom 23. August bis 10. September in Finnland optimal einzustellen.

Nach der Aufwärmphase und den ersten Einweisungen schlüpften die Fußballerinnen in die ungewohnte Kluft, kamen aber damit - und vor allem auch mit dem Degen - bestens zurecht und hatten eine Menge Spaß.  Auch ein Turnier wurde ausgefochten, am Ende setzte sich Bianca Schmidt (1. FFC Turbine Potsdam) mit 5:2 gegen ihre Vereinskameradin Jennifer Zietz durch und wurde damit die erste deutsche Degen-Damenfußball-Fechtmeisterin.

Initiiert hatte diese Maßnahme der Teampsychologe des Deutschen Fußball-Bundes, Dr. Arno Schimpf, der von 1997 bis 2008 auch die deutschen Fechter betreute und von ähnliche Veranstaltungen mit der Frauen-Handball-Nationalmannschaft oder dem Kader der TSG 1899 Hoffenheim inspiriert wurde.

Die Fußballerinnen um Birgit Prinz und Nadine Angerer waren voll bei der Sache. Neben Daniel Strigel standen auch seine früheren Mannschaftskameraden Sven Schmid, der amtierende Degen-Europameister, und Jörg Fiedler zur Verfügung: Sie gewannen mit dem Degen bei den Olympischen Spielen in Athen die Bronze- und 2005 bei den Weltmeisterschaften in Leipzig die Silbermedaille. Konditionell hatten die Mädchen keinerlei Probleme, „es sind halt nur andere Bewegungsabläufe“, kommentierten sie diese Art des Trainings, mit dem alle Beteiligten überaus zufrieden waren. Bilder von diesen Aktivitäten zeige der Deutsche Fußball-Bund auch im Internet unter „DFB-TV“. -Jankowski.

Feier in Distelhausen mit Weltmeister-Bier: EM-Erfolge als Ansporn für weitere Spitzenleistungen

Insgesamt waren es drei Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen, die die Tauberbi- schofsheimer Fechterinnen und Fechter am Montag mit ihren Freunden in der Distelhäuser Brauerei feierten: Fecht-Club-Präsident Professor Dr. h.c. Matthias Kleinert und Bürgermeister Wolfgang Vockel würdigten diese herausragenden Leistungen, überreichten Geschenke und spornten die Athletinnen und Athleten an, bei den Weltmeisterschaften im Oktober in Antalya in gleicher Weise erfolgreich zu sein.  „Der Wunsch nach Medaillen ist großartig in Erfüllung gegangen, damit können wir uns nicht nur in Europa sehen lassen,“ fügte Kleinert hinzu.
Bürgermeister Wolfgang Vockel, gleichzeitig Vorsitzender des FC-Aufsichtsrates, dankte der Brauerei als Gastgeber dieses Fechtertreffens. Seine Glückwünsche galten der Rollstuhlfechterin Simone Briese-Baetke, die, betreut von Philipp Pleier, bei den Europameisterschaften in Warschau im Einzel und mit der Mannschaft Gold erreichte. Bei der EM der Aktiven habe der Fecht-Club Tauberbischofsheim zwölf von 25 deutschen Athleten gestellt, die zusammen zwei Gold-, eine Silber- und drei Bronzemedaillen erkämpft hätten.
Im Einzelnen ehrte er die Goldmedaille von Sven Schmid im Herrendegen, Silber von Katja Wächter im Damenflorett, Bronze von Björn Hübner im Herrensäbel und ebenso Mannschaftsbronze im Herrenflorett für Benjamin Kleibrink und Dominik Behr. Seine Anerkennung galt gleichermaßen dem fünften Platz der Damenflorett-Mannschaft mit Katja Wächter, Carolin Golubytskyi (Siebte im Einzel), Anja Schache und Maria Bartkowski, dem siebten Platz des Herrensäbel-Teams mit Björn Hübner und Johannes Klebes (beide FC TBB/FC Werbach), dem siebten Platz für Sibylle Klemm im Damensäbel-Team, dem neunten Platz der Herrendegen-Mannschaft mit Sven Schmid, Jörg Fiedler (Fünfter im Einzel) und Martin Schmitt sowie dem Trainer- und Betreuerteam mit Didier Ollagnon, Mariusz Strzalka (Herrendegen), Lajos Somodi, Ingo Weißenborn, Sergii Golubytskyi (Damenflorett), Efim Chvidko (Säbel), dem DFB-Mannschaftsarzt Dr. Jürgen Hehn und der Physiotherpeutin Birgit Berberich. - W. Jankowski

Herrenflorett-Team holt Bronzemedaille

Die deutsche Herrenflorett-Mannschaft hat bei den Europa- meisterschaften in Plowdiw Bronze gewonnen. Peter Joppich (Koblenz), Benjamin Kleibrink, Dominik Behr (beide Tauberbischofsheim) und Sebastian Bachmann (Bonn) erreichten durch einen sicheren Auftaktsieg gegen Dänemark (45:17) das Viertelfinale der EM. Dort eliminierten sie Frankreich mit 45:40. Was folgte, war das immer wiederkehrende Duell mit Italien. Nach anfänglicher deutscher Führung übernahmen die Italiener das Zepter. Im Schlussgefecht sahen die Zuschauer dann ein dramatisches Gefecht und einen bärenstarken Peter Joppich, der einen 6-Treffer-Rückstand (34:40) aufholte und zum 43:43 ausglich. Joppich, der seinen Kontrahenten Baldini im Griff hatte, bekam dann einen klaren Treffer aberkannt glich nochmals aus, musste anschließend aber den entscheidenden Treffer hinnehmen.
Im kleinen Finale ließen Joppich, Kleibrink und Co. den Briten keine Chance und gewannen souverän 45:31. Der Titel im Herrenflorett ging an Italien, die sich im Finale gegen das Team aus Russland mit 44:43 im "Sudden Death" durchsetzten. -O. Wolf/DFB-Press

Degenfechter Sven Schmid gewinnt Goldmedaille bei den Europameisterschaften. Bereits drittes Edelmetall für den Fecht-Club Tauberbischofsheim

Sven Schmid hat mit dem Gewinn des EM-Titels im Herrendegen für die fünfte deutsche Medaille gesorgt. Der Tauberbi- schofsheimer war nach Ende des letzten Treffers selbst überwältigt. "Endlich hat sich die Arbeit für das ausgezahlt, was ich immer wollte, eine Einzelmedaille", so Schmid freude- strahlend. Sein Coach Didier Ollagnon fügt hinzu: "Einfach großartig. Sven hat es drauf gehabt. Spätestens nach dem Gefecht gegen Nikishin wusste ich, dass Sven das heute packt". Nur einmal machte es der einstige Böblinger auf dem Weg in die Finalrunde spannend. Im 32-er Tableau bot ihm der Schweizer Max Heinzer lange Paroli. Schmid setzte sich schlussendlich mit 15:14 durch. Was folgte, war ein deutlicher 15:11 Sieg gegen Carl Forsell (SWE) und ein äußerst spannendes 8:7-Gefecht gegen Bogdan Nikishin (UKR). Auch der Weltranglisten-Erste, Gauthier Grumier (FRA) konnte die Siegesserie von Schmid nicht stoppen und unterlag 14:15. Der Tauberbischofsheimer krönte seinen Siegeszug mit einem ungefährdeten und eindrucksvollen 15:7-Sieg gegen den WM-Dritten von Havanna 2003, Ulrich Robeiri (FRA).
Schmids Vereinskollege Jörg Fiedler rauschte dagegen um Haaresbreite am Edelmetall vorbei. Der 31-jährige marschierte mit Riesenschritten in die Finalrunde von Plovdiv. Steffen Benjamin (SUI/15:10) konnte ihn ebenso wenig aufhalten, wie anschließend Krzystof Mocolajczak (POL/1510). Auch Alfredo Rota (ITA) wurde vom einstigen Leipziger förmlich dominiert und zog mit 6:15 klar den Kürzeren. Es war wohl nicht das erste Mal, das "Fidel" gegen den Franzosen Ulrich Robeiri unterlag. 9:15 hieß es am Ende für Robeiri. "Na klar bin ich enttäuscht. Wenn Du den ganzen Tag ordentliche Gefechte ablieferst und dann kurz vor dem Podest verlierst, ist da schon ärgerlich", so Fiedler nach dem Gefecht. "Ich schaue jetzt nach vorn und hoffe, dass wir in der Mannschaft eine weitere Medaille holen", fügt er hinzu. - Olaf Wolf/DFB-Press

Silber und Bronze für Katja Wächter und Björn Hübner bei den Europameisterschaften in Plovidv

„Unfassbar“, strahlte die Vize- Europameisterin Katja Wächter nach der Siegerehrung. Für die 27-jährige Tauberbischofs- heimerin mit Leip- ziger Wurzeln ist es die erste Einzel-  medaille bei einer internationalen Meisterschaft. Nach Rang acht bei den Olympischen Spielen holte sie sich nun die angestrebte Einzel- medaille. Zwar kam sie an der Olympiasiegerin Valentina Vezzali (ITA)  im Finale nicht vorbei, doch Wächter zeigt sich selbstbewusst: „Wer aufmerksam hinschaut, wird erkennen, dass der Abstand immer geringer wird“. „Jetzt konzentriere ich mich erst mal auf die Mannschaft. Wir wollen eine Medaille", blickt Katja nach vorn. Mit klaren Siegen marschierte sie in die Finalrunde von Plovdiv. Dort setzte sie sich gegen Aida Chanaeva knapp mit 10:9 durch. Das Selbstbewusst- sein war ihr förmlich anzusehen. Einen Rückstand machte sie umgehend wett und siegte mit einer klaren Aktion im Sudden Death. Auch Arianna Errigo (ITA) konnte sich gegen Katja Wächter nicht behaupten. 15:13 hieß es am Ende für Wächter. Im Finale konnte die Olympiasiegerin sich erst zum Ende hin absetzen und siegte gegen die Tauberbischofshei- merin 15:8. Mit Carolin Golubytskyi konnte das deutsche Team eine weitere Fechterin aus in der Finalrunde feiern. Eine starke Vorrunde, ein sicherer 14:8-Sieg gegen Sarolta Nattan (HUN) und ein verdientes 15:14 gegen Sylwia Gruchala brachten sie in die Finalrunde. Erst Arianna Errigo beendete die Siegesserie der Tauberbischofsheimerin. Rang sieben in der Endabrechnung. Anja Schache und Maria Bartkowski belegten die Plätze 19 und 23.
Einen strahlenden Björn Hübner erlebte die deutsche Equipe dann bei der Siegerehrung im Herrensäbel. Dieses Jahr  war nicht seine Saison, die mehr von Verletzungen, als von Turnierstarts geprägt war. Ganze drei Weltcup-Turniere konnte er überhaupt in dieser Saison fechten. In Plovdiv feierte er sein großes internationales Comeback. „Das war meine erste Einzelmedaille und ich gehe davon aus, dass dies nicht meine letzte sein wird“, zeigt sich Hübner selbstbewusst. Bundestrainer Vilmos Szabo ergänzt: „Nachdem Björn mit Decsi einen der Mitfavoriten aus dem Weg geräumt hat, war für ihn alles drin. Und den Pina hat er im Viertelfinale ganz abgezockt bezwungen“.  Erst der Franzose Julien Pillet stoppte den Tauberbischofsheimer und siegte schlussendlich mit 15:13.
„Alles in allem. Das war ein sehr guter Auftakt. Zwei Medaillen, dazu weitere zwei Finalteilnahmen, das macht Appetit auf mehr“, fasste anschließend Delegationsleiter Manfred Kaspar kurz zusammen. - Olaf Wolf/DFB-Press

Rollstuhlfechten: Simone Briese-Baetke zweifache Europameisterin in Warschau

Als zweifache Degen-Europa- meisterin kommt Simone Briese-Baetke vom Fecht-Club Tauberb´heim aus Warschau zurück: Bei den Titelkämpfen der Rollstuhlfechter in der polnischen Hauptstadt setzte sie sich im Finale der Einzelwettbe- werbe gegen die Lokalmatadorin Marta Makowska klar mit 15:8 Treffern durch, nachdem sie zuvor ihre deutsche Teamkollegin Annabel Breuer (TG Biberach) mit 15:5 geschlagen und auf den Bronzerang verwiesen hatte. Vereint waren die beiden Athletinnen wieder in der Mannschaft zusammen mit Zarife Imeri (SV 1845 Esslingen) und erkämpften sich nach einem 45:32-Sieg gegen Ungarn die Goldmedaille.

Wichtige Säule für die Nachwuchsförderung

Die vertrauten Gesichter in der Vollversammlung machten deutlich, dass die „Gesell- schaft zur För- derung des Fecht-Clubs Tauberbi- schofsheim“ wie bisher auf Verbun- denheit und Freundschaft bauen könne, stellte deren  Präsident Minister Professor Dr. Wolfgang Reinhart im Olympiastützpunkt heraus. Neben der „Sport Marketing Tauberbischofsheim GmbH“, den öffentlichen Händen und den Sportverbänden sei die GFFC eine weitere wichtige Säule für die Finanzierung der Aktivitäten des Fecht-Clubs. In seinem Bericht betonte Karl-Friedrich Schönleber, dass der Fecht-Club nicht nur konsolidiert worden sei, er werde auch als Premiummarke in dieser Sportart in eine erfolgreiche Zukunft geführt. Allen Mitgliedern der GFFC übermittelte er den Dank des FC-Präsidenten Professor Dr. h.c. Matthias Kleinert und dessen Bitte, in den Anstrengungen nicht nachzulassen. Er ging weiter auf die sportlichen Erfolge ein, erwähnte dabei allein sieben deutsche Einzelmeisterschaften und vier für die Mannschaften, die guten Leistungen bei Weltcup-Turnieren und die erfreuliche Tatsache, dass fünf Tauberbischofsheimer Athleten unter den Top Ten in den Weltranglisten zu finden seien. „Wir sind weiterhin der erfolgreichste Fechtverein in Deutschland und haben einen guten Platz im Weltvergleich,“ fügte Schönleber hinzu. Matthias Behr zeigte sich erfreut darüber, dass der GFFC von 150 Spendern dauerhaft geholfen werde. Alle Spenden gingen im 1:1-Verhältnis an den Fecht-Club Tauberbischofsheim, erklärte Hans-Jürgen Reusch in seinem Kassenbericht. Das Präsidium wurde einstimmig für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt: Danach bleiben Minister Professor Dr. Wolfgang Reinhart der Präsident, Reinhold Barlian und Peter Störzer Vizepräsidenten, Hans-Jürgen Reusch Schatzmeister, Matthias Behr zuständig für Mitgliederwerbung und –betreuung, Ulrich Boelcke für Öffentlichkeitsarbeit und Michael Grethe als Geschäftsführer. In den Stiftungsrat wählte die Vollversammlung Edmund Brenner, Peter Störzer und Reinhold Barlian. Mit der Ehrennadel in Bronze wurden Ulrich Boelcke, Theodor Böna, Erich Deeg, Max Heinrich, Horst Künzelmann, Helmut Mayer und Albrecht Rudolf ausgezeichnet. Die Ehrennadel in Silber erhielt Dr. Klaus Frink, die in Gold hielt der Minister für Maria Dörr, Ute Hornung, Dr. Karl Otto Jacob, Bernd Lindemann, Karl-Gerhard Eckert, Paul Haimann, Ernst Summa und Josef Szepeschy bereit. - W. Jankowski

Damenflorett: Drei Finalplätze in Dallas

Die geschichts- trächtige Stadt Dallas im nördlichen Texas wartet jähr- lich mit einem stets hochrangig besetz- ten Damenflorett-Weltcup auf, bei dem sich auch in diesem Jahr die deutschen Athletinnen mehr als wacker geschlagen haben. In der Finalrunde der besten Acht sind erwartungsgemäß vier Italienerinnen, ebenso eine Russin, aber auch drei Tauberbischofsheimerinnen zu finden: Carolin Golubytskyi (links) erkämpfte sich einen großartigen dritten Platz, nachdem sie sich im Halbfinale lediglich der späteren Siegerin Arianna Errigo aus Italien mit 15:11 geschlagen geben musste. Im Viertelfinale war sie auf ihre Vereinskameradin Katja Wächter (rechts, FC TBB/ISO Leipzig) gestoßen, dieses Gefecht gewann sie mit 15:8, damit kam Katja Wächter auf den fünften Platz. Anja Schache (Mitte) erreichte in der gleichen Runde nach einer Niederlage gegen die spätere Zweite Benedetta Durando aus Italien noch den siebten Platz. Immerhin kann sich die vielfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin Valentina Vezzali aus Italien erst auf dem neunten Platz präsentieren.„Nach der gelungenen Generalprobe hoffe ich natürlich nun auf ein gutes Abschneiden bei der Europameisterschaft. Drauf haben es die Mädchen in jedem Fall,“ so Bundestrainer Somodi. Die drei deutschen Finalistinnen finden sich zudem auch unter den Top 16 der aktuellen Weltrangliste wieder und auch in der Mannschaft machten die Mädchen einen gewaltigen Sprung nach vorn. Vor Jahresfrist noch auf Rang sieben stehend, marschierten sie inzwischen auf Platz vier. „Das war nicht nur für das Selbstbewusstsein wichtig, auch wenn es um das Setzen bei internationalen Höhepunkten geht,“ erklärt Somodi. „Wir gehen damit den starken Nationen am Anfang aus dem Weg und können auch mal in Richtung Podestplatzierung schauen“.
jan/owo/Foto: Wilfried Jankowski 

Jörg Fiedler marschiert weiter

Degenspezialist Jörg Fiedler vom Fecht-Club Tauber- bischofsheim ar- beitet sich in der rollierenden Welt- rangliste unauf- hörlich nach vorn. Nach Rang sechs beim Challenge Monal“ vor drei Wochen in Paris erreichte der 31-jährige beim Weltcup in Montreal nun Rang drei.
Der an Nummer acht gesetzte Tauberbischofsheimer qualifizierte sich souverän für die Finalrunde. Adrien Penso-Tsai (FRA) unterlag gegen Fiedler deutlich 5:15, anschließend schied der US-Amerikaner Eric Hansen ebenso klar mit 8:15 aus. Im Achtelfinale bescherte „Fidel“ dem WM-Dritten von St. Petersburg, Jerome Jeannet (FRA) eine 13:15-Niederlage. Im folgenden Viertelfinale fand auch der Kanadier Hugues Boisvert-Simard kein Rezept und verlor 7:15. Erst der Franzose Jean-Michel Lucenay beendete die Siegesserie von Jörg Fiedler. Er konnte sich im Halbfinale mit 15:12 gegen den Schützling von Bundestrainer Didier Ollagnon und dessen Kollegen Marius Strzalka durchsetzen. „Jörg ist in beeindruckender Form. Er kann eigentlich jeden schlagen“, lobte anschließend Ollagnon. Und er fügt hinzu: „Fidel ist im letzten Jahr fechterisch gereift. Neben einer großen taktischen Disziplin zeichnen ihn sein hohes technisches Repertoire, aber auch sein unbedingter Wille aus. Er mausert sich immer mehr zu einem heimlichen Mitfavoriten für die EM- und WM-Entscheidungen in diesem Jahr“. In der Tat hat sich Fiedler in den letzten Monaten enorm weiter entwickelt. Der Tauberbischofsheimer hat die verpasste Olympiachance längst verarbeitet. „Wenn Peking nicht geklappt hat, dann eben London 2012“, stellte er bereits klar. Inzwischen findet sich der 31-jährige unter den besten 16 der aktuellen Weltrangliste mit Blickkontakt auf die Top-Ten wieder. Sechs Mal erreichte Fiedler in dieser Saison bereits das Finale der besten Acht bei einem Weltcup-Turnier, in Montreal stand er davon zum zweiten Mal auf einem Podestplatz. Sieger in Montreal wurde der Franzose Gauthier Grumier, der sich im Finale gegen seinen Landsmann   Jean-Michel Lucenay mit 15:11 durchsetzte  - O.Wolf/DFB

Gold für Briese Baetke

Ein hervorragender Saisonstart gelang Simone Briese-Baetke vom Fecht-Club Tauberbi- schofsheim beim ersten Weltcup der Rollstuhlfechter- innen in Lonato/ Italien. Mit gleich zwei Medaillen und einer weiteren Finalplatzierung bestätigte sie er- neut ihre Topform. Gefochten wurde in den Waffen Degen und Florett sowie in der Mannschaft.

Am ersten Tag stand Briese-Baetkes Paradewaffe auf dem Programm, das Degenfechten. Und gleich hier gelang ihr das Meisterstück. Nach einer sehr starken Qualifikationsrunde ohne Niederlage ging es in die Direktausscheidung. Nach einem Freilos erwartete sie die Ukrainerin Lukyanenko, die Briese-Baetke mit 15:7 besiegte. Im nächsten Gefecht musste sich auch die Weißrussin Makrytskaya mit 10:15 geschlagen geben. Im Finale traf Briese–Baetke  auf ihre deutsche Mitstreiterin Annabel Breuer. Mit 15:14 gewann Simone Briese-Baetke den Auftaktweltcup.

Am nächsten Tag ging es weiter mit dem Florett und dem Mannschaftskampf. Auch im Florettwettbewerb kämpfte sie sich nach einem Sieg gegen D’Hautefeuille aus Frankreich erneut in das Finale der besten Acht  vor. Erst dort musste sich Briese-Baetke, die von Trainer Philipp Pleier betreut wird, der erfahrenen Ungarin Dani knapp mit 10:15 geschlagen geben.

Im Anschluss an die Einzelwettkämpfe im Florett  dann der Mannschaftswettkampf.  Für Simone Briese-Baetke, Annabel Breuer und Zarife Imerie hieß der erste Gegner Russland, der deutlich mit 45:25 besiegt wurde. Im Halbfinale wartete mit der Mannschaft aus Ungarn ein weiterer schwerer Gegner. Nach einer sehr guten Mannschaftsleistung musste sich das deutsche Team knapp geschlagen geben. Im abschließenden Gefecht um Bronze dominierten wiederum die deutschen Damen  und besiegten die  mitfavorisierten Französinnen mit 45:33. - W. Jankowski

Golubytskyi treffsicher

Carolin Golubytskyi (Tauberbischofs- heim) hat sich beim Damenflorett-Grand-Prix in St. Petersburg erfolg- reich in Szene setzen können. Mit Platz 5 verpaßte sie nur knapp einen Podestplatz beim stark besetzten Turnier in der Stadt der “Weißen Nächte“.
Nach einem sicheren Auftaktsieg gegen Anastasia Ivanova (RUS/14:5) setzte sie sich im Tableau der letzten 32 gegen die starke Französin Astrid Guyart mit 6:5 durch. Ein klarer 10:5-Sieg gegen Su Wan Wan bescherte der 23-jährigen den Einzug in die Finalrunde von St. Petersburg. Dort unterlag sie der aktuellen Weltranglisten-Zweiten, Arianna Errigo (ITA) 10:15.  
Maria Bartkowski und Sandra Bingenheimer (beide Tauberbischofsheim) rundeten mit den Plätzen 14 und 19 das gute Gesamtergebnis ab - O.Wolf/DFB

Deutsche Leasing macht Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim mobil

Matthias Behr, Fecht-Olympiasieger und Leiter des Teilinternates im Olympiastützpunkt Tauberbischofs- heim, nahm jetzt einen Renault-Großraumvan, gestiftet von der Deutschen Leasing, in Empfang. Mit dem Van wird in Zukunft der Fechternachwuchs des Olympiastützpunkts Tauberbischofsheim zu seinen Turnieren reisen. Hans-Michael Heitmüller, Vorstandsvorsitzender der Bad Homburger Deutsche Leasing AG, übergab das Fahrzeug vor dem Haus des Sports in Frankfurt, dem Sitz des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Auch Hausherr Dr. Thomas Bach, Präsident des DOSB und Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), war bei der Übergabe des Wagens dabei. Mit der Florett-Mannschaft holten Bach und Behr bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal gemeinsam Gold für Deutschland.
Die Deutsche Leasing engagiert sich seit vielen Jahren für den deutschen Sport. Und seit 2008 – als Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe – auch als Olympia- Partner des DOSB und offizieller Förderer des Deutschen Sportabzeichens.  - W. Jankowski

Schache auf Podest in Seoul

Die 32-jährige Anja Schache, die bereits vor drei Wochen beim Internationalen Florett-Turnier in Göppingen mit ihrem Sieg auf sich aufmerksam machen konnte, unterlag erst im Halbfinale Arianne Errgio (ITA) unglücklich mit 14:15. „Anja hat sich hier stark präsentiert. Damit kam diesmal auch Olympiasiegerin Valentina Vezzali nicht klar. Auch die hatte sie klar im Griff“, erklärte anschließend Bundestrainer Lajos Somodi (Tauberbischofsheim). Schache besiegte die Olympiasiegerin nach überzeugendem Gefecht 9:5 im Viertelfinale. Zuvor musste sich die Japanerin Michiko Ichikawa mit 14:7 geschlagen geben, anschließend Corinne Maitrejean (FRA) 13:10. Im Achtelfinale hatte Schache sich gegen die starke Russin Olga Lobyntseva deutlich mit 11:6 durchgesetzt.

Den Turniersieg sicherte sich in der südkoreanischen Hauptstadt Hyun Hee Nam (KOR) durch einen klaren 15:3-Sieg gegen Arianne Errigo.      - W. Jankowski

Die junge Garde mischt kräftig mit

Mit dem zweiten Platz von Theresa Arnaudov (Dritte von rechts) und dem siebten von Nicole Bartkowski (Zweite von links) hat der Fecht-Club Tauberbischofsheim beim Nationalen Damenflorett-Turnier der Juniorinnen in Donauwörth überaus gut abgeschnitten. Als Siegerin setzte sich Stephanie Romanus vom FC Leipzig bei diesen Wettkämpfen im Sudden death mit 12:11 gegen die Tauberbischofsheimerin durch. Nach den Plätzen zwölf durch Anne Sauer (FC TBB/FC Hardheim-Höpfingen) und 15 durch Svenja Stauch (FC TBB/FC Ahorn) ist auch das Abschneiden der ganz jungen Garde aus der A- und B-Jugend beachtenswert: Leandra Behr (Jahrgang 1996) erreichte bei ihrem ersten Junioren-Turnier den 23., Tamina Knauer (Jahrgang 1994, FC TBB/TV von 1848 Coburg e.V.) den 25. und Anna-Lena Kuhn (95) den 32. Platz in einem Feld von 88 Fechterinnen. Unser Bild zeigt die Finalistinnen mit ihrem Trainertrio (von links) Sven Todt, Rozalia Gombos und Sergii Golubytskyi. - W. Jankowski

EM-Bronze für Bingenheimer

Sandra Bingenheimer in Debrecen erfolgreich. Foto: Wolf

Sandra Bingenheimer vom FC TBB hat sich bei den U23-Europameisterschaften im ungarischen Debrecen die Bronzemedaille gesichert. „Angesichts des starken Teilnehmerfeldes war das eine Klasse-Leistung“, lobte Bundestrainer Lajos Somodi. "Ein weiteres Zeichen für die gute Arbeit der Damenflorett-Trainingsgruppe um Somodi und Golubitskyi. Wenn sich der Trend fortsetzt, können wir für die großen Meisterschaften der kommenden Jahre optimistisch sein.", schätzt Olympiastützpunktleiter Daniel Strigel die Leistung ein.

Die 21-jährige Bingenheimer qualifizierte sich durch sichere Siege gegen Delphine Groslambert (NED/15:9) und Diana Yakovleva (RUS/12:9) für die Finalrunde. Dort eliminierte sie mit Viktoria Kozyreva (15:8) eine zweite starke russische Fechterin. Erst die Polin Martyna Synoradzka stoppte die Tauberbischofsheimerin und setzte sich mit 15:10 durch. Im Finale unterlag die Bingenheimer-Bezwingerin dann der Italienerin Martina Batini 10:15. „Der Erfolg sollte Sandra Auftrieb geben. Sie hat sich technisch und taktisch stark präsentiert. So muss es nun weiter gehen“, ergänzt Somodi. Für die Tauberbischofsheimerin ist die Bronzemedaille neben dem Titel der Junioren-Weltmeisterin des Jahres 2007 die zweite internationale Einzelmedaille in ihrer sportlichen Karrierre. wo/ds

Benjamin Kleibrink meldet sich zurück

Der Florett-Olympiasieger Benjamin Kleibrink vom Fecht-Club Tauberbischofs- heim (im Archivbild rechts) hat sich acht Monate nach seiner Goldmedaille von Peking beim Florett-Grand-Prix in Tokio auf internationalem Parkett erfolgreich zurückgemeldet: Im japanischen Finale unterlag der 23-Jährige dem Polen Radoslaw Glonek hauchdünn mit 14:15. „Er hat sich in hervorragender Verfassung präsentiert und stark gefochten, ich denke, er wird es bei einem zweiten Platz nicht belassen wollen,“ betonte abschließend Bundestrainer Uli Schreck. Auch der dreifache Weltmeister glänzte in alter Klasse und erreichte den sechsten Platz. Rang 42 gab es für Dominik Behr, den weiteren Starter aus Tauberbischofsheim. - O. Wolf/DFB

Die besten Florettfechterinnen der A-Jugend

Eine Bronzemedaille erkämpfte sich das A-Jugend-Team des Fecht-Clubs Tauberbischofs- heim mit (von links) Tamina Knauer (FC TBB/TV von 1848 Coburg e.V.), Thekla Bartl, Kristin Behr und (nicht auf dem Bild) Martina Birthelmer bei den Deutschen Damenflorett-Mannschaftsmeisterschaften in Quernheim. Bei den Einzel-Titelkämpfen schnitt Kristin Behr mit dem sechsten Platz als beste Tauberbischofsheimerin ab, sensationell ist der elfte Platz von Leandra Behr, die sich damit als Jüngste im Feld hervorragend behauptete. Unter den besten 32 Teilnehmerinnen sind vom FC TBB weiter Carolin Sulzer (12.), Thekla Bartl (19.), Martina Birthelmer (23) und Anna-Lena Kuhn (29.). Unser Bild zeigt die erfolgreichen Fechterinnen mit Landestrainer Sven Todt (links) und Jugend-Bundestrainer Sergii Golubytskyi. - W. Jankowski

Der internationale Hit für Nachwuchsfechter

Für die jungen Sportlerinnen und Sportler, aber ebenso für Trainer und Betreuer, die mitreisenden Eltern sowie das Organisationsteam des gastgebenden Fecht-Clubs Tau- berbischofsheim hat auch in diesem Jahr der „Rudorfer-Dach-Cup" – ein Turnier für B-Jugendliche und Schüler in allen Waffen – alles gehalten, was sich die Beteiligten von ihm versprochen hatten. Die rund 250 Teilnehmer aus vier Ländern gaben ihr Bestes und konnten bei diesem internationalen Vergleich eine wichtige Standortbestimmung für ihren eigenen Leistungsstand vornehmen. Einmal mehr sorgte der Service-Club „Kiwanis Tauberbischofsheim“ für das leibliche Wohl der Gäste und zudem bot die Rudorfer-Hausmesse mit den Partnern Volksbank Main-Tauber und Roto interessante Abwechslung mit neuesten Informationen und modernen Produkten rund ums Dach.

Trotz der starken Konkurrenz gelang es den heimischen Sportlern aus den regionalen Vereinen im Bereich der Arbeitsgemeinschaft Badisch-Franken, sich bei den vielen Einzel-Wettbewerben gut und erfolgreich in Szene zu setzen. Nur in drei Disziplinen blieben ihnen Finalplätze verwehrt. Entsprechend umfangreich war die abschließende Siegerehrung, denn Turnier-Namensgeber Martin Rudorfer und Harald Stoppel von der Volksbank gratulierten 14 Mal den Siegerinnen und Siegern sowie den Platzierten, überreichten Pokale, Urkunden und Geschenke.

Die Ergebnisse des „Rudorfer-Dach-Cups" in Tauberbischofsheim mit Erfolgen der regionalen Vereine: Damenflorett, Schülerinnen, Jahrgang 1997: 1. Kitti Bitterova (Slowakei), 2. Lei Lani Hohenadel (TSG Weinheim), 3. Rebecca Retler (VfL Marburg) und Paulina Zibert (TV Feldkirchen), 5. Vanessa Riedmüller (TG Biberach), 6. Fabia Wagenhals (Mannheimer FC), Norina Mowe (Quernheimer FC), 8. Franziska Koll (FC TBB). Herrenflorett, Schüler: 1. Ciaran Veitenheimer (TSG Weinheim), 2. Salvatore Marino (PSV Stuttgart), 3. Rico Braun (FC TBB) und Paul Tenbergen (FC Moers), 5. Henry Hoffmann (PSV Weimar), 6. David Wagner (TSV Neu-Isenburg), 7. Aeneas Günther (MTV Giessen), 8. Tom Gombos (FC TBB).

Damendegen, B-Jugend: 1. Greta Behr, 2. Marina Hörner (beide FC TBB), 3. Katharina Lutz (TSG Reutlingen) und Katharina Pfleiderer (FC Neckargemünd). Herrendegen, B-Jugend: 1. Patrick Eck (FC TBB), 2. Thorsten Sturm (Heidenheimer SB), 3. Maximilian Hack und Moritz Müller (beide FC Hardheim-Höpfingen), 5. Lars Fichtel, 6. Janek Stumpf (beide FC TBB), 7. Alexei Riepenhausen, 8. Dominik Käppeler (beide Heidenheimer SB).

Herrensäbel, Schüler, Jahrgang 1997: 1. Kevin Kainz, 2. Jonas Reinhard (beide FC TBB), 3. Denis Dörr und Jan Schmutz (beide FC Würth Künzelsau), 5. Tim Suntheim (TV Alsfeld), 6. Patrick Riedel (FR Nürnberg), 7. Sebastian Kress (FC Würth Künzelsau), 8. Nils Paul (FC TBB). Jahrgang 1998: 1. Frederic Kindler (TSG Eislingen), 2. Tom H9olz (TV Wetzlar), 3. Nicolas Konrad (FC Werbach) und Joschka Franz-Gerstein (FC Göppingen), 5. Florian Batsch (TSG Eislingen), 6. Dominik Walter (FC Göppingen).

Damensäbel, B-Jugend, Jahrgang 1995: 1. Josè Paternotte (FC TBB/FC Großrinderfeld), 2. Jessica Kainz (FC TBB), 3. Esther Herfurth (TV Alsfeld); Jahrgang 1996: 1. Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen), 2. Pia van gen Hassend (FC Werbach), 3. Luzia Hirn (FC Würth Künzelsau). Schülerinnen, Jahrgang 1997: 1. Cara Ottenbacher (FC TBB/FC Großrinderfeld), 2. Laura Paternotte (FC TBB/FC Großrinderfeld), 3. Alexandra Heil (FR Nürnberg); 1998: 1. Valentina Volkmann (FC Göppingen), 2. Kira Eifler (FC TBB), 3. Sophie Friede (TSG Eislingen).

Gesamte Edelmetallpalette bei der „Deutschen“ geholt

Foto: Wilfried Jankowski

Bei den Deutschen B-Jugend-Meisterschaften im Herrenflorett in Tuttlingen ließen die Tauberbi- schofsheimer Fechter kein Edelmetall aus: Maximilian Mayer holte sich im Jahrgang 1995 den Titel und damit die Goldmedaille, Hendrik Christen, Jahrgang 1996 – zum ersten Mal bei diesen Titelkämpfen dabei – erreichte auf Anhieb Silber im Einzel und beide schafften schließlich auch noch mit Pascal Braun (alle FC TBB) und Felix Klein (TSG Weinheim) beim Mannschafts-Länderpokal als Team Baden-Nord den dritten Rang. Unser Bild zeigt die erfolgreichen Athleten mit ihren Trainern (von links) Alexander Pusch, Alexander Perelmann (Weinheim) und Peter Behne. - W. Jankowski

Spitzensportler beweisen ganzheitlichen Einsatz

Kultusminister Helmut Rau (links) und sein Staatsekretär Georg Wacker (rechts) ehrten über 200 erfolgreiche Sportler für herausragende Leistungen bei Olympischen Spielen, Paralympics, Welt- und Europameisterschaften. Darunter auch (von links) in Begleitung des Florett-Olympiasiegers und früheren Weltmeisters Matthias Behr die Fechterdelegation mit Monika Sozanska, Sascha Kahl, Markus Hartmann, Maximilian Kindler und Florian Lehnert.

Stuttgart/Tauberbischofsheim. „Durch ganzheitlichen Einsatz mit Kopf, Schweiß und Biss haben die baden-württembergischen Sportlerinnen und Sportler der Welt gezeigt, was Menschen erreichen können,“ betonte der Minister für Kultus, Jugend und Sport, Helmut Rau, im Neuen Schloss Stuttgart, als er jetzt mit seinem Staatssekretär Georg Wacker insgesamt 223 Medaillengewinner für ihre Erfolge bei den Olympischen Spielen, Paralympics, Welt- und Europameisterschaften ehrte und dabei einmal mehr Fechterinnen und Fechter auszeichnen konnte.

Der Minister würdigte die herausragenden Leistungen der Athletinnen und Athleten, alle von ihnen hätten absolute Spitzenleistungen erbracht. Damit solche Erfolge im Spitzensport auch weiterhin gefördert werden könnten, habe die Landesregierung für den Zeitraum 2007 bis 2010 auf der Grundlage der Koalitionsvereinbarungen mit dem Sport einen Solidarpakt beschlossen. Trotz der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise sei die Sportförderung gesichert. „Der Landessportverband, die Sportbünde sowie die Sportfachverbände können auch weiterhin ihre wichtigen Aufgaben im Leistungssport erfüllen,“ stellte Helmut Rau weiter heraus.

Zur vom Florett-Olympiasieger und früheren Weltmeister Matthias Behr begleiteten Fechter-Delegation, die aus diesem Anlass geehrt wurde, gehören die Degenfechterin Monika Sozanska vom Heidenheimer SB (WM-Bronze und Vizeeuropameisterin), die Florett-Vizeeuropameister Sascha Kahl und Markus Hartmann vom Fecht-Club Tauberbischofsheim, Maximilian Kindler und Florian Lehnert (TSG Eislingen, EM-Bronze mit dem Säbel). An der Ehrung nicht teilnehmen konnten Sebastian Bachmann (EM-Silber), Dominik Behr (WM-Silber), Tamara Biesinger (EM-Bronze), Carolin Golubytskyi (EM-Bronze) und Martin Schmitt (EM-Silber), alle vom Fecht-Club Tauberbischofsheim. - W. Jankowski

Florettdamen geben glänzende Vorstellung

Mit dem Sieg durch Anja Schache (Zweite von rechts) und weiteren vier Finalplätzen hat die Damenflorett-Vertretung des Fecht-Clubs Tau- berbischofsheim beim Stauferland-Turnier in Göppingen eine glänzende Vorstellung gegeben. Unser Bild zeigt die Besten des starken Teams mit (von links) Trainer Lajos Somodi, Melanie Wolgast (Achte), Sandra Bingenheimer (Dritte), Carolin Golubytskyi (Zweite), Trainer Sergii Golubytskyi, Anne Sauer (Siebte, FC TBB/FC Hardheim-Höpfingen) und Trainer Sven Todt. Unter den besten 32 Teilnehmerinnen sind weitere vier Tauberbischofsheimerinnen zu finden. - Wilfried Jankowski

Zum Greifen nahes Gold wurde Silber

Es hätten bei den Deutschen BKK-Essanelle-Degen-Einzel- und Mann-schaftsmeister- schaften am Wochenende im Olympiastützpunkt für den Fecht-Club Tauberbischofs- heim durchaus vier Goldmedaillen werden können, aber sowohl das Damenteam mit Beate Christmann, Elke Birthelmer, Vanessa Epp und Carina Sieber als auch das Herrenquartett mit Jörg Fiedler, Sven Schmid, Martin Schmitt und Te-Mao Tran verpassten den Sieg um jeweils einen Treffer, den die Gegnerinnen vom SC Berlin und die Kontrahenten vom TSV Bayer 04 Leverkusen in der Verlängerung setzten. Nach den beiden Goldmedaillen im Einzel durch Beate Christmann und Jörg Fiedler blieb damit Silber bei den Gastgebern.

Im Halbfinale zeigten sich Beate Christmann & Co gegen Leverkusen mit der Olympiasiegerin Britta Heidemann in den starken Reihen noch sehr gut aufgelegt und gewannen gegen die eigentlichen Favoritinnen mit 43:40. Jetzt wartete das Quartett im Finale auf den Außenseiter SC Berlin. Im letzten Gefecht lag Beate Christmann 14 Sekunden vor Schluss mit 35:36 hinten, holte gegen Julia Kirschen zwar noch auf, musste dann aber in der Verlängerung den Siegtreffer der Berlinerin zum 37:36 hinnehmen. Im vergangenen Jahr hatten die Tauberbischofsheimerinnen die Bronzemedaille gewonnen.

Im Finale der Herren zwischen dem Fecht-Club Tauberbischofsheim und dem TSV Bayer 04 Leverkusen zum Schluss ein ähnliches Bild. Fiedler & Co führten vor dem letzten Duell sogar mit 28:27. Jetzt trafen Jörg Fiedler und Norman Ackermann, bis zum letzten Jahr noch beim FC Tauberbischofsheim, aufeinander. Der Neu-Leverkusener machte seinen Ex-Kameraden einen Strich durch die Rechnung und sicherte seinem jetzigen Team mit 34:33 den diesjährigen deutschen Meistertitel.  Wilfried Jankowski

Deutsche BKK-Essanelle-Degen-Einzelmeisterschaften: Beide Titel bleiben in Tauberbischofsheim

Die große Überraschung des Vorjahres ist keine Eintagsfliege, denn Beate Christmann vom Fecht-Club Tauberbischofs- heim hat am Samstag im Olympiastützpunkt ihren Titel erfolgreich verteidigt. Nachdem sie sich bereits im Viertelfinale der Deutschen BKK-Essanelle-Degen-Einzelmeisterschaften mit 15:10 gegen die Olympiasiegerin Britta Heidemann vom TSV Bayer 04 Leverkusen durchgesetzt hatte, bezwang sie im Halbfinale die Heidenheimerin Lisa Wollinsky mit 15:9 und schließlich im Endkampf deren Vereinskameradin Monika Sozanska mit dem gleichen Ergebnis. Im Herrendegen standen sich im Kampf um die Goldmedaille erneut die beiden Tauberbischofsheimer Jörg Fiedler und Sven Schmid (im letzten Jahr 14:15) gegenüber, diesmal aber drehte Jörg Fiedler den Spieß um, behauptete sich klar mit 15:7 und ist damit neuer Deutscher Meister.

Zu Beginn der Wettkämpfe begrüßte der Präsident des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim, Professor Dr. h.c. Matthias Kleinert, die Gäste und bedankte sich bei der Betriebskrankenkasse Essanelle für die dauerhafte Partnerschaft. Gerade in dieser von großen Krisen geschüttelten Zeit sei eine solche Unterstützung lebensnotwendig. Sein besonderer Gruß galt dem Essanelle-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Hahn sowie den anwesenden Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Sport.

In seinem Grußwort sprach anschließend Jürgen Hahn dem erkrankten geschäftsführenden Vorstandsmitglied des Fecht-Clubs, Karl-Friedrich Schönleber, herzliche Genesungswünsche aus und lobte dessen unermüdlichen Einsatz. Seine Betriebskrankenkasse engagiere sich seit längerer Zeit im Sport und helfe so mit, Kinder für den Vereinssport zu begeistern. Gerade der FC TBB beweise, wie gut Spitzensport und Nachwuchsförderung miteinander verbunden werden könnten. Den Startschuss für die Finalkämpfe gab dann der Tauberbischofsheimer Bürgermeister Wolfgang Vockel, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des Vereins.  -Wilfried Jankowski

Mit dem Degen zu deutschen Meisterehren

Die Deutschen    BKK-Essanelle-Degenmeister- schaften bestimmen das fechterische Ge- schehen am Wochenende im Olympiastützpunkt Tauberbischofs- heim: Dabei gehen die Gastgeber mit hohen Erwartungen in diese Wettkämpfe, denn im vergangenen Jahr gelang Beate Christmann vom Fecht-Club Tauberbischofsheim die große Überraschung, sich vor der späteren Olympiasiegerin Britta Heidemann, Imke Duplitzer vom OFC Bonn und Monika Sozanska (Heidenheimer SB) an die Spitze des Feldes zu setzen, im Herrendegen waren es die Tauberbischofsheimer Sven Schmid, Jörg Fiedler und Martin Schmitt, die die ersten drei Plätze erkämpften.

Die Finalkämpfe dieser Einzelmeisterschaften beginnen am Samstag um 14 Uhr in der Pestalozzihalle, es schließen sich nach der Siegerehrung wieder eine Sportlerparty mit Stehempfang, Köstlichkeiten der Region und Musikunterhaltung an. Am Sonntag beginnen dann die Mannschaften ebenfalls gegen 14.30 Uhr damit, ihre neuen Meister zu ermitteln. Im Herrendegen ist das Team des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim Titelverteidiger, die Damen holten sich im vergangenen Jahr die Bronzemedaille.

Namhafte Vertreter aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft haben ihre Teilnahme zugesagt. Den Sportlerinnen und Sportlern wird einmal mehr alles abverlangt. Zumal für sie ein deutscher Meistertitel einen ganz besonderen Erfolg bedeutet.                                   - Wilfried Jankowski

 

Innerhalb zwei Tagen zweimal Platz zwei

Der Florett-Olympiasieger von Peking, Benjamin Kleibrink vom Fecht-Club Tauber- bischofsheim, hat sich eindrucksvoll auf der Planche zurückgemeldet: Sowohl beim Masters-Turnier als auch beim „Challenge Revenu“ mit 157 Teilnehmern aus sieben Nationen erkämpfte er sich innerhalb von zwei Tagen zweimal den zweiten Platz.

Gewonnen hat das diesjährige „Masters de Fleuret Melun Val de Seine“ im Herrenflorett Peter Joppich von der CTG Koblenz. Der dreifache Weltmeister bezwang im Finale den Tauberbischofsheimer Benjamin Kleibrink mit 15:11. Joppich und Kleibrink gehörten zu jenen acht weltbesten Florettfechtern, die zum Masters in die französische Kleinstadt Melun Val de Seine südlich von Paris eingeladen worden waren.
 
Im Viertelfinale des mit 2000 Zuschauern ausverkauften Einladungsturniers bezwang der Koblenzer den Silbermedaillengewinner von Peking, Yuki Ota, mit 15:10, im Halbfinale siegte er gegen Erwann Le Pechaux 15:14. Olympiasieger Benjamin Kleibrink siegte im ersten Gefecht gegen den Chinesen Jun Zhu 15:10, anschließend setzte er sich gegen den derzeitigen Weltranglisten-Ersten Andrea Cassara aus Italien mit 15:12 durch.

Beim „Challenge Revenu“ am folgenden Tag musste sich der Tauberbischofsheimer im Endkampf nur dem Japaner Yuki Ota geschlagen geben. Seine Vereinskameraden Johann Gustinelli und Dominik Behr erreichten bei diesen Wettkämpfen den elften und 26. Platz.      - Wilfried Jankowski

Weltmeisterschaften für den Nachwuchs

Im Team des Deutschen Fechter-Bundes (DFB) für die Weltmeister- schaften der Kadetten und Junioren vom 5. bis 13. April in Belfast stehen vier Teilnehmer vom Fecht-Club Tauberbischofsheim: Bei den Kadetten (A-Jugend) haben sich Jasmin Bührle (Damensäbel), Richard Schmidt (Herrendegen), Sascha Kahl (Herrenflorett) qualifiziert, bei den Junioren ist es Rudolf Haller im Herrendegen. Auch in Diensten des DFB steht in der nordirischen Hauptstadt die Physiotherapeutin Linda Schneider (links) vom VitalCentrum. Vor der Abreise die Athleten mit ihren Trainern (von links) Andrej Kuzmin, Yoann Lebrun, Mariusz Strzalka und dem Leiter Leistungssport am Olympiastützpunkt, Didier Ollagnon. Nicht auf dem Foto sind Delegationsleiter Sven Ressel, Mannschaftsärztin Dr. Isabella Mehling und Damenflorett-Trainer LajosSomodi.  -Wilfried Jankowski

Damenflorett-Team erneut stark

Das deutsche Damenflorett-Team Carolin Golubytskyi, Anja Schache und Katja Wächter (alle Tauberbischofs- heim) hat beim Mannschaftsweltcup in Marseille wiederum eine starke Leistung abgeliefert. Die drei, zu denen sich in Marseille zudem Roxanne Merkl (Bonn) gesellte, unterlagen erst im Finale den Olympia-Dritten Italien 39:45. Zuvor glänzten die deutschen mit starken Gefechten auf dem Weg in das Finale. Zuerst räumten die Vier Polen mit 31:30 aus dem Weg, anschließend musste sich auch Olympiasieger Russland dem deutschen Team nach einem 32:33 geschlagen geben. „Wir sind jedes Gefecht hoch motiviert und konzentriert angegangen“, berichtet Katja Wächter anschließend. Carolin Golubytskyi fügt hinzu: „Wir wollen natürlich möglichst Rang vier in der Weltrangliste erreichen, verschafft uns das bei den bevorstehenden internationalen Events, wie der WM,  eine bessere Ausgangssituation in der Mannschafts- entscheidung“. Anja Schache ergänzt: „Wir waren gut drauf, haben mit der nötigen Konsequenz gefochten und uns als Team präsentiert. Das waren wichtige Kriterien für den Erfolg in Marseille“, Und etwas lächelnd meint sie: „Und die Italienerinnen kriegen wir auch noch. Wir waren schon ziemlich nah dran“.  - Olaf Wolf

Die Platzierungen:

1. Italien
2. Deutschland (Carolin Golubytskyi, Anja Schache, Katja Wächter/alle
    Tauberbischofsheim, Roxanne Merkl/Bonn)
3. Russland
4. China
5. Korea
6. Frankreich
7. Polen
8. Ungarn

Trainings- und Wettkampftagebuch

Das Trainings- und Wettkampftagebuch steht jetzt für Fechter des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim zur Verfügung.

Zugang übers Internet von einem Rechner außerhalb des Fechtzentrums: http://217.91.122.42/ttb/ 

Wenn du dich von einem Rechner innerhalb des Fechtzentrums anmeldest, ist die Adresse: http://dserv/ttb/ 

Viel Spaß!